Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Mo 23. Mär 2026, 23:58
Darauf lege ich wert. Hier erleben wir gut und böse als Pole. Aber die Gegensätze sind vergänglich, also sie vergehen. In der NT-Erfahrung sind sie oft verflogen wie aus heiterem Himmel. Fällt mir gerade auf, der Himmel ist heiter sagt der Volksmund.
Ja, bestimmt unpassend. Ein Mensch im Prozess zur "Heiligung" erfährt oft starke Widerstände. Auch Versuchungen, und ich denke, das kämpft das Alte (in ihm) gegen das Neue. Man muss sich dem stellen, sich überwinden lassen. Passend zur Jesus-Erzählung: die Versuchungen in der Wüste. Dämonischen Angriffe sind zeitweilig, und man kann sagen, das ist aber gefährlich, wie schlimm. Dann hat man verloren. Oder man geht weiter.Vom Pfarrer von Arls hast du nur Unpssendes zitiert. Es ging ja nur um den Aspekt, wo ein heiliges Leben keine dämonischen Angriffe verhindert.
Je nachdem, was du unter psychisch verstehst.Der Pfarrer von Arls hatte Spukerscheinungen. Und die waren bei Pater Pio trotz offensichtlicher Wunderkräfte sogar erschreckend heftig. Und der Pfarrer von Arls und Blumhardt sollten nur verdeutlichen, dass bei Pio keine psychische Störungen waren.
Einstellung ist wieder eine persönliche Sache. In der Hinwendung zum Göttlichen wird sich der "Komplex" des Persönlichen auflösen. Man versteht, das "was ist". Das böse, gute, dunkle, helle. Einstellungen wie Zu- und Abneigungen sind im Grunde unsere innere Hölle. Jesus sagt: Urteile nicht. Interessant auch das Wort "urteilen". Das Ur ist das, aus dem wir alle kommen. Mit dem Genuss der verbotenen Frucht begann das unterscheiden, bewerten, urteilen.Ist mir nicht verwunderlich, dass man mit einer solchen Einstellung zu Osho hält.