Re: Schon alle die Ostereier gefunden?
Verfasst: Mi 12. Apr 2023, 00:35
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Aber ich habe mir doch nixhts dabei gedacht. Ich bin in einem eher traditionell christlichen Hause erzogen worden. Da waren Ostereier bzw. Hasen und Weihnachtsbäume nicht verpönt.Reinhold
Oben ist zwar nicht von dem eierlegenden "christlichen" Österhäsken, sondern nur von dem "christlichen" Weihnachtsbäumken die Rede.Ich glaube aber nicht das der allmächtige Gott JHWH von dem oben ja ebenfalls die Rede ist, bezgl. des "christlich" eierlegendem Osterhäsken eine andere Meinung hat. Glaubst du das etwa Thomas?
Erkläre ich dir doch sehr gerne Magda.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 11. Apr 2023, 23:35 Wie du von Jer. 10 auf Osterhasen und gefärbte Eier oder Schokoladeneier kommst, das müsstest du mir noch erklären.
LG
Ob du es glaubst oder nicht, ich schaue mir hin u. wieder sogar auch katholische Sender im TV an1 HOret / was der HERr zu euch vom hauſe Iſrael redet.2So ſpricht der HERR / Ir ſolt nicht der Heiden Weiſe lernen /
Jetzt alles kloar Magda?Woher kommt der Name Ostara?
Der Name Ostara (Eostre) entstammt dem lateinischen Wort „Aurora“ und bedeutet „Morgenröte“. Die germanische Frühlingsgöttin Ostara ist das Sinnbild für das Neuerwachen der Erde, des aufsteigenden Lichts und die Wiederauferstehung der Natur nach einem langen Winter. Das keltische Fest der Ostara ist das Datum der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche am 21. März. Die Göttin der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus bringt Leben, Licht, Wärme und Energie in die Welt. Als Tochter des obersten Germanengottes Wotan fliegt sie durch den Himmel, umgeben von Tieren und Putten, während die Menschen zu ihr hinauf sehen und ihr zu Ehren ein Fest für den Sieg des Frühlings über den Winter feiern. Der heilige Mondhase ist Ostaras Tier, der in einer Vollmondnacht im Sternbild zu sehen ist.
Was bedeutet das Ei der Göttin?
Eine uralte keltische Legende besagt, dass Ostara am Beginn der Zeit ein Ei zur Welt brachte und anschließend mehrere Jahrtausende lang zwischen ihren Brüsten aufbewahrte, wo es reifen konnte. Als sie die ersten Sprünge in der Schale bemerkte, legte sie das Ei behutsam in der Dunkelheit ab. Aus dem aufspringenden Ei "schlüpfte" schließlich die gesamte Erde mit allen Pflanzen, Gewässern, Tieren und Menschen. Aus dem Eidotter entwickelte sich die Sonne, die der Dunkelheit Licht schenkte. In den nordischen Regionen legte Hathor-Astate das goldene Ei, das die Sonne darstellte. Deshalb ist die Gabe von Eiern als Symbol der Erdenmutter Ostara ein Ritual, das der Geburt der Welt gedenken und gleichzeitig das Erwachen des Frühlings als Zeichen des aufkeimenden Lebens feiern soll. Das Entzünden des Osterfeuers und die Feldweihe, das Segnungsritual zur Vorbereitung der Äcker sind wichtige Bestandteile des keltischen Frühlingsfestes.
Genau wie die ersten Christen.
Es sind in Jer. 10 aber Götzen gemeint, irgendwelche Figuren, die angebetet werden.Reinhold hat geschrieben: ↑Do 13. Apr 2023, 18:14Erkläre ich dir doch sehr gerne Magda.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Di 11. Apr 2023, 23:35 Wie du von Jer. 10 auf Osterhasen und gefärbte Eier oder Schokoladeneier kommst, das müsstest du mir noch erklären.Zur Erinnerung. In Jer. 10;1,2 steht (immer noch) gleich zu Anfang unmissverständlich folgendes:
Luther 15451 HOret / was der HERr zu euch vom hauſe Iſrael redet.2So ſpricht der HERR / Ir ſolt nicht der Heiden Weiſe lernen /
Das müssen der Fachmann und seine Kollegen vor Gott verantworten, nicht wir.Reinhold hat geschrieben: ↑Do 13. Apr 2023, 18:14Dann wurde die Frage gestellt woher dieser katholische Brauch eigentlich den Ursprung hat? Mit erstaunen stellte ich fest, dass der Fachmann unter ihnen zugab, dass dieser Brauch auf die heidnische Fruchtbarkeitsgöttin Ostara zurückzuführen sei, was seine kathl. Kollegen ohne Widerspruch zu Kenntnis nahmen.
Im Netz gefunden:
Was bedeutet das Ei der Göttin?
Eine uralte keltische Legende besagt, dass Ostara am Beginn der Zeit ein Ei zur Welt brachte und anschließend mehrere Jahrtausende lang zwischen ihren Brüsten aufbewahrte, wo es reifen konnte.
DAS würde ich kritisch sehen, weil diese Feuer spirituell gedeutet werden. Die Kirche hat sie nicht immer positiv gesehen:
Osterfeuer: Bedeutung und Ursprung
Aus den Briefen aus dem 8. Jahrhundert geht nicht nur hervor, dass es, wie oben beschrieben, Passahfeuer gab, sondern auch, dass der katholischen Kirche diese Art von Feuerbrauch unbekannt war. Konkret schrieb der Missionar Bonifatius im Jahr 751 an Papst Zacharias, um zu fragen, wie im Sinne der Kirche mit solchen Brauchtumsfeuern wie dem „ignis paschalis“ umzugehen sei. Der Papst erklärte diesen Brauch damals für unchristlich und wollte solche Art von Feuer verbieten. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass der Ursprung des Osterfeuers in dieser Zeit liegt.
Quelle
Einen Acker kann man nicht "segnen". Weihwasser drauf oder was?
Diese Segnungsrituale sind doch nichts Verwerfliches. Die Bauern leben mit der Jahreszeit und wünschen gutes Gelingen, den göttlichen Segen für Aussaat und Ernte, und natürlich auch "Glück" und Schutz vor Unwettern und Plagen usw ...Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 14. Apr 2023, 00:34 Einen Acker kann man nicht "segnen". Weihwasser drauf oder was?
Das ist Aberglaube.
Weltlicher Erfolg und die direkte Lehre Jesu haben keine Verbindung.Aber sollen oder dürfen Christen jetzt nicht mehr um den Segen des Herrn für ihre Arbeit und um eine gute Ernte bitten, nur, weil irgendwelche Kelten mal irgendwann ein Segnungsritual für langwirtschaftliche Projekte hatten?
Dazu fielen mir heute früh beim Spaziergang mit unserem Hund durch unseren Wald folgende Verse ein.Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 14. Apr 2023, 00:34
Darf ich jetzt dann auch nicht mehr Hühner halten? Die legen momentan jeden Tag vier bis sieben Eier. Die Hennen wissen gar nicht, dass sie Fruchtbarkeitssymbole produzieren. Und für mich und die Leute, an die ich die überzähligen Eier verschenke, sind es schlicht und einfach Hühnereier.
Es gibt jemanden, dessen Arbeit darin besteht, Zedern zu fällen.
Er sucht sich eine bestimmte Baumart aus, eine Eiche,
und lässt sie unter den Bäumen des Waldes groß und stark werden.
Er pflanzt einen Lorbeerbaum und der Regen lässt ihn wachsen.
15 Dann wird der Baum zu Brennstoff, mit dem ein Mensch Feuer machen kann.
Einen Teil davon nimmt er, um sich zu wärmen.
Er zündet ein Feuer an und backt Brot.
Doch er stellt auch einen Gott her und betet ihn an.
Er schnitzt aus dem Holz einen Götzen und verbeugt sich vor ihm.
16 Die Hälfte des Holzes wirft er ins Feuer. Mit dieser Hälfte brät er das Fleisch,
das er isst, und wird satt.
Auch wärmt er sich und sagt: „Ah! Mir wird warm, wenn ich so ins Feuer schaue.“
17 Aber den Rest davon macht er zu einem Gott, zu einer geschnitzten Figur für sich.
Er verbeugt sich davor und betet ihn an.
Er betet zu ihm und sagt: „Rette mich, denn du bist mein Gott.“
19 Keiner denkt nach oder hat Erkenntnis oder Verstand und sagt:
„Die Hälfte davon habe ich ins Feuer geworfen,
und in der Glut habe ich Brot gebacken und Fleisch gebraten, um es zu essen.
Warum sollte ich dann den Rest davon zu etwas Abscheulichem machen?
Warum sollte ich ein Stück Holz von einem Baum anbeten?“
20 Dieser Mensch ernährt sich von Asche.
Sein eigenes getäuschtes Herz hat ihn in die Irre geführt.
Er kann sich selbst nicht retten noch sagt er:
„Was ich da in der rechten Hand habe, ist doch Lug und Trug, oder?“
Es ging um den Umgang mit Holz…