Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

oTp
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von oTp »

Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 17:41
Philippus hat geschrieben: ↑Mi 21. Okt 2026, 00:47 Früher hätte man gesagt, da war bestimmt eine Hexe und die hat die Hasen verhext....und eine beliebige oder mißbeliebige Nachbarin verdächtigt.
Und wenn nun tatsächlich einer einem anderen etwas Schlechtes wünscht und es trifft ein? Ich weiß, dass man das niemals beweisen kann und es ist richtig, dass sowas in unseren Gesetzen nicht vorkommt. Aber du als Christ, glaubst du, dass es möglich ist, jemandem mit einem negativen Wunsch zu schaden?
Man überlege mal, was dran ist an Franz Bardon und die Praxis der magischen Evokation. Hatte ich mal, um zu sehen was er schreibt. Werde ich danach weggeschmissen haben. Und ist jetzt sehr teuer, als wenn es was Wichtiges wäre.

Ein negativer Wunsch allein wird nicht schaden. Es braucht wesentlich mehr, damit etwas Schlechtes wahr wird, das Jemand wünscht. Und dann kommt es darauf an, ob Derjenige nicht geschützt ist durch Gott. Das Verwünschen wird nur klappen, wenn man einen entsprechend mächtigen Dämon dazu bewegen kann. Aber ich denke, davor braucht sich Niemand zu fürchten, besonders Niemand, dessen "geistiges, geistliches Immunsystem" in Ordnung ist.

Extrem wie Bardon wird auch etwas davon erzählt im Buch "Die Königin der schwarzen Hexen". Extrem sowieso, was ehemalige Hexen, Hexer und Satanisten erzählen. Deshalb halte ich es für besser, Beobachtungen von Seelsorgern zu Rate zu ziehen, die Ahnung davon haben. Um erfassen zu können, ob was dran ist am "Verwünschen".
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Sara Funkelstein
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Sara Funkelstein »

Philippus hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 20:37 Die Bibel definiert eine Hexe als eine Frau, die Tote befragen kann, bestes Beispiel Saul und die Hexe von En Dor in 1.Samuel 28, 8ff
Die Frage ist ja nun, was spricht dagegen, mit Toten zu sprechen, ist doch praktisch, wenn das funktioniert?
Das hat wieder einmal damit zu tun, dass du dich rituell unrein machst. Es geht nicht darum, dass du vom Toten möglicherweise belogen wirst oder sich ein ganz anderer Geist meldet.
Gläubige Juden waschen sich morgens rituell ihre Hände, weil der Schlaf als kleine Version des Todes gilt.
Philippus hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 20:37 Jetzt ist bald wieder Weihnachten und es kommen wieder die bekannten und beliebten “Sissi“ Filme, ich hab mal ein wenig über die Frau gegoogelt, sie war ja sehr privilegiert, wer konnte sich schon 1860 einen Urlaub in Madeira leisten? Trotzdem litt sie an nicht zu heilenden Depressionen und wurde ja 1898 mit einer Feile ermordet.
Sie hatte ein aus biblischer Sicht gefährliches Hobby, die Esoterik, praktizierte Tische rücken und Toten Befragung. Das wäre eine mögliche Begründung für die Depressionen.
Das glaube ich nicht, dass Depressionen daher kommen. Vielleicht googlest du dazu auch einmal. Aber Interesse an okkulten Praktiken waren im 19. Jahrhundert ganz einfach ein Trend. In dieser Zeit wurzeln die moderne Gothic Subkultur, Horrorgeschichten usw. Auch noch früher am Hof von Versailles haben sich Mitglieder damit befasst.
Philippus hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 20:37 Bedeutet doch, es muss Nachfrage da sein, auch heute noch oder erst recht heute.
Nur durch Frauen oder auch durch Männer? Saul hatte ja auch eine Nachfrage und war männlich.
In Gruppen gibt es mehr Männer als Frauen. Und diese Männer wollen natürlich Macht. Hier ist Vorsicht geboten, wenn man selbst aus einem anderen Grund Interesse hat. Ich kann nicht empfehlen, irgendwo beizutreten.
Philippus hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 20:37 Man merkt halt doch deutlich, dass bei der Zusammenstellung der Bibel in erster Linie patriarchalische Männer am Werke waren.
:thumbup:
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von oTp »

Philippus hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 20:37 Die Bibel definiert eine Hexe als eine Frau, die Tote befragen kann, bestes Beispiel Saul und die Hexe von En Dor in 1.Samuel 28, 8ff
Die Frage ist ja nun, was spricht dagegen, mit Toten zu sprechen, ist doch praktisch, wenn das funktioniert?
Der Behauptung, es würde nur rituell unrein machen, muß ich entschieden zurückweisen.
Wie sehr man angelogen und getäuscht werden kann beim Befragen von Geistern, merkt man, wenn man das Buch des Kenners des Spiritismus Roesermüller liest. "Geister warnen vor Geistern". Und der warnt, obwohl er praktizierender Spiritist war.

Er hat auch deutlich beobachtet, daß es im Umfeld des Geisterverkehrs zu Depressionen bis hin zu heftigem Wahnsinn kommen kann.

Das liegt daran, daß man bösartigen Geistern Zugang verschafft durch Teilnahme an Spiritismus. Solche deutlichen Warnungen sind häufig genug, um sie nicht ignorieren zu können.
Zuletzt geändert von oTp am Fr 23. Okt 2026, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Hoger
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Hoger »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 19:46
Hoger hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 19:26Der Zaubere / die Zauberin macht Sachen, wo es ums EGO geht - solche Sachen sind Gott ein Greuel
Das ist nur deine Erfindung, es steht so nicht drin.
Warum machst du das?
Was ist an dem EGO meine Erfindung. Es geht immer nur ums EGO - ist das nicht genau deine Welt?
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von SilverBullet »

@Hoger
Sorry, es steht nicht im Bibeltext drin, was eine „Zauberin“ sein soll.
Wieso kannst du diese einfache Tatsache nicht akzeptieren?
Du deutest auf Teufel komm raus (:-)) irgendetwas hinein.

Wurden Frauen getötet, weil sie "Zauberinnen" sein sollten?
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Helmuth
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Helmuth »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Fr 23. Okt 2026, 20:36 Sorry, es steht nicht im Bibeltext drin, was eine „Zauberin“ sein soll.
Das ist Tatsache, aber es lässt den Schluss zu, dass sich in Israel vorwiegend Frauen dafür hergegeben haben. Sicher gilt die Anweisung für "Zauberer", also männliche Diener des Teufels desgleichen, sie nicht am Leben zu lassen. Mose lehrt vieles anhand praktischer Vorfälle, um daraus ein Prinzip Gottes abzuleiten.

So war es entweder Tatasache, dass sich dafür vorwiegend Frauen hergegeben haben oder es war dem anders. Die Erfahrung aus heutiger Zeit zeigt, dass auch in unsere Zeit sich Frauen mehr mit Horoskopen und Ersoterikkram beschäftigen als Männer.

Man frage mich aber nicht um eine Erklärung, warum dem so ist oder verlange eine biblische Erläuterung, warum dem so sei, wenn es schlicht nur eine Beobachtung ist. Es ist aber der Tatabestand nicht geeigent um es als frauenverachtend darzustellen, da Männer auch ihre bevorzugten Sünden haben.

Man denke nur an die Tatsache, wie sie Frauen oft zu reinen Sexobjekten herabwürdigen. Das z.B. nenne ich frauenverachtend. Aber man findet nichts dergleichen, dass die Bibel solche Dinge würdigt, vorausgesetzt wir schließen das Buch Jesus Sirach als nicht kanonoisch aus, denn sonst verhielte sich das wieder anders.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Hoger
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von Hoger »

SilverBullet hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 19:26 @Hoger
Sorry, es steht nicht im Bibeltext drin, was eine „Zauberin“ sein soll.
Wieso kannst du diese einfache Tatsache nicht akzeptieren?
Du deutest auf Teufel komm raus (:-)) irgendetwas hinein.

Wurden Frauen getötet, weil sie "Zauberinnen" sein sollten?
noch einmal mein Text:
Phliipus hat geschrieben: ↑Do 22. Okt 2026, 19:26 …daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Weissager oder Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein Zauberer oder Beschwörer oder Wahrsager oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt sie der HERR, dein Gott, vor dir her.5. Mose 18, 10-12
Sohn oder Tochter durchs Feuer gehen
Weissage, Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achtet
oder ein Zauberer, Beschwörer, Wahrsager, Zeichendeuter, Totenbefrager

Denn wenn wir solches tun ist es Gott ein Greuel und um solcher Willen vertreibt Gott sein Volk...

Es gut um die Nachfahren Gottes - denen wir nicht nachfahren können wenn wir unser ICH nach oben heben.
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von SilverBullet »

Helmuth hat geschrieben: ↑Sa 24. Okt 2026, 02:27Das ist Tatsache, aber es lässt den Schluss zu, dass sich in Israel vorwiegend Frauen dafür hergegeben haben.
Für was hergegeben?
Du tust so, als habe hier eine üble Funktionalität vorgelegen. Beweise es.
Du weisst ja noch nicht einmal, auf was es ankommen soll.

Geht es um Flüche?
Gut, sprich einen Fluch über mich aus - auf geht's, mach es, wünsch mir die Pest an den Hals, am besten in Latein :-)
(ich habe gerade die KI einen solchen Fluch erstellen lassen - einmal in Deutsch und einmal in Latein - ich breche zusammen vor Lachen)

Du willst hier mit der läppischen Fragestellung zu Männer und Frauen vom Kern ablenken:
du hast keine Ahnung, um was es bei "Zauberin" gehen soll und ob da überhaupt jemals eine Auswirkung vorgelegen hat.

Was das für den Bibeltext und die Vorstellung, hier würden die Zusammenhänge des "Schöpfers der Menschheit" enthalten sein, bedeutet, kannst du dir ja hoffentlich an drei Fingern abzählen.

Ich habe mir mal den Spass gemacht und die KI zu "Martin Luther" befragt.
Zur Erinnerung: Luther ist der mit "Sola Scripta" und mit "der Papst soll mir meinen Fehler über die Bibel zeigen", also der absolute "Bibelbetoner".
Schau mal selber nach, was dieses "Spitzenmodell der Gläubigen" über Hexen sagt und wieviel seiner Ansichten (einschliesslich Verbrennungswünschen) in der Bibel stehen.
Aua, dickstes Aua!
Hier das Fazit der KI:
KI hat geschrieben:Luther nahm das biblische Gebot („Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen“) als unumstößliche göttliche Pflicht hin. Da die Bibel aber keine Definition oder Prüfmethode zur Identifikation lieferte, reicherte Luther den Begriff mit den Dämonen- und Frauenbildern der Frühen Neuzeit sowie seinen eigenen Eindrücken an.
Es ist absolut lachhaft, dass die biblische Grundlage für die Hexenverfolgung "eine Zauberin darfst du nicht am Leben lassen" war/ist und niemand sagen kann, was "Zauberin" sein soll, und dass die Wirkung genauso nirgendwo feststeht.
Dieses bestialische Verhalten der Gläubigen, das nicht mehr gesteigert werden kann, basiert auf absoluter Dummheit, auf religiöser Blödheit.
Cool! (naja, keine Frage, hier ging es natürlich schon um Wärme, um sehr viel Wärme...)
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von SilverBullet »

Hoger hat geschrieben: ↑Sa 24. Okt 2026, 10:12oder ein Zauberer, Beschwörer, Wahrsager, Zeichendeuter, Totenbefrager
Schau genau hin:
Ein Zauberer ist
  • kein Weissager
  • kein Tagewähler
  • kein Vogelgeschrei-Achter
  • kein Beschwörer
  • kein Wahrsager
  • kein Zeichendeuter
  • kein Totenbefrager
OK, aber was ist der „Zauberer“ dann?
Und lustig wird es: selbst wenn du jetzt noch etwas sagen könntest, musst du die Funktionalität dahinter feststellen können, denn es ist ja nur dadurch ein „Zauberer“, dass es funktioniert. Ansonsten betreibt dieser Mensch halt Zeitverschwendung, aber das stört doch keinen Gott.
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Re: Warum gibt es in der Bibel so viel Frauenverachtung?

Beitrag von oTp »

Wer das verstehen will, muß verstehen, dass jede Art von Esoterik verboten ist, aus guten Gründen. Kann man aber keinem Atheist erklären.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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