Ja, das ist die Basis deiner Diskussion: wie kann ich Johncom widersprechen, egal um was es geht. Aber danke dafür, das regt mich an.
Natürlich wird dieses Einssein erlebt, wir sind ja tatsächlich eins in allem, niemand lebt für sich allein. Außer im Kopf.Es wird eigentlich viel billig darüber geredet, da das Erlebnis der Erleuchtung ja selten ist. Man redet, als habe man es verstanden, dieses Einssein und als wäre man kurz davor, es zu erleben.
Erleuchtung ist ein uralter Begriff, Wahrnehmung der göttlichen Wirklichkeit. Im Christentum wie in anderen Religionen. Aber das stimmt, die Vernetzung hat es unheimlich leicht gemacht, Vergleiche zu ziehen. Das Fremde ist nicht mehr fremd.Nahtoderlebnisse und Erleuchtungserlebnisse sind zugänglich geworden durch die weltweite Vernetzung. Jeder kann davon hören und sich Vorstellungen davon machen.
Es ist, wie ich finde, absolut erforderlich, das Niedere, Böse, Abscheuliche in der Schöpfung anzuschauen. Zuerst in sich selbst, und das lehrt das NT. Von Erleuchtung träumen, du sagst es ja .. ist träumen. Ich kenne niemanden bisher, der davon "träumt", wach zu werden. Erleuchtung bedeutet ins Licht zu kommen (ihr seid das Licht der Welt). Also Ich Bin ist das Licht. Der Christus ist das Licht, der Christus verschenkt sein Licht. Die Christen in der Masse verstehen so gut wie gar nichts. Sie glauben, die Heiden hätten den falschen Göttern gehuldigt, aber jetzt bete man zum richtigen. Man hat einfach den alten Altar mit einem neuen getauscht.Es hat aber den Anschein, dass man lieber von Erleuchtung träumt und die als real ansieht, als den dunklen Teil der Schöpfung ins Gesamtbild mit ein zu beziehen. Obwohl das NT von Beidem redet.
Das Dunkle ins Licht bringen, das ist erleuchtend. Nein, besser einfach ins Licht umkehren, und das Dunkle ist augenblicklich erkannt. Man kann endlos reden über alles, man unterhält sich mit sich selber, die eigene "Person" bleibt im Dunklen. Die Person ist dunkel, jede "Meinung", auch meine.