Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 2. Apr 2026, 08:58 Im Gegenteil, Johncom.
Ja, das ist die Basis deiner Diskussion: wie kann ich Johncom widersprechen, egal um was es geht. Aber danke dafür, das regt mich an. :thumbup:
Es wird eigentlich viel billig darüber geredet, da das Erlebnis der Erleuchtung ja selten ist. Man redet, als habe man es verstanden, dieses Einssein und als wäre man kurz davor, es zu erleben.
Natürlich wird dieses Einssein erlebt, wir sind ja tatsächlich eins in allem, niemand lebt für sich allein. Außer im Kopf.
Nahtoderlebnisse und Erleuchtungserlebnisse sind zugänglich geworden durch die weltweite Vernetzung. Jeder kann davon hören und sich Vorstellungen davon machen.
Erleuchtung ist ein uralter Begriff, Wahrnehmung der göttlichen Wirklichkeit. Im Christentum wie in anderen Religionen. Aber das stimmt, die Vernetzung hat es unheimlich leicht gemacht, Vergleiche zu ziehen. Das Fremde ist nicht mehr fremd.
Es hat aber den Anschein, dass man lieber von Erleuchtung träumt und die als real ansieht, als den dunklen Teil der Schöpfung ins Gesamtbild mit ein zu beziehen. Obwohl das NT von Beidem redet.
Es ist, wie ich finde, absolut erforderlich, das Niedere, Böse, Abscheuliche in der Schöpfung anzuschauen. Zuerst in sich selbst, und das lehrt das NT. Von Erleuchtung träumen, du sagst es ja .. ist träumen. Ich kenne niemanden bisher, der davon "träumt", wach zu werden. Erleuchtung bedeutet ins Licht zu kommen (ihr seid das Licht der Welt). Also Ich Bin ist das Licht. Der Christus ist das Licht, der Christus verschenkt sein Licht. Die Christen in der Masse verstehen so gut wie gar nichts. Sie glauben, die Heiden hätten den falschen Göttern gehuldigt, aber jetzt bete man zum richtigen. Man hat einfach den alten Altar mit einem neuen getauscht.

Das Dunkle ins Licht bringen, das ist erleuchtend. Nein, besser einfach ins Licht umkehren, und das Dunkle ist augenblicklich erkannt. Man kann endlos reden über alles, man unterhält sich mit sich selber, die eigene "Person" bleibt im Dunklen. Die Person ist dunkel, jede "Meinung", auch meine.
oTp
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Natürlich wird dieses Einssein erlebt, wir sind ja tatsächlich eins in allem, niemand lebt für sich allein. Außer im Kopf.
Aha, Johncom demnach erleben das viele Leute ? Wo denn ?

Solange es nur eine Vorstellung ist und nicht in seiner Fülle erlebt wird, dieses Einssein, ist es nichts. Überleg mal: Im Kopf einssein mit Allem, obwohl man das echte Einssein nicht einmal erlebt hat, ist gar kein Einssein.
Im besten Fall würde ich dann von " in Liebe verbunden" reden.

Und so handeln, dass man das Einssein in Verbundenheit und Liebe akzeptiert und beherzigt, kann man genauso als Christ. Dabei muß man auch nicht ständig davon reden"wir sind Eins mit allem".
Wenn die Sünde da im Weg steht, wird es sowieso nach dem Tod nichts damit. In diesem Fall wird der Traum von Einheit zum Gegenteil: Die Einheit nicht auszuhalten, vor der Liebe im Himmel in die Gottferne flüchten. ;)
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Fr 3. Apr 2026, 06:38
Natürlich wird dieses Einssein erlebt, wir sind ja tatsächlich eins in allem, niemand lebt für sich allein. Außer im Kopf.
Aha, Johncom demnach erleben das viele Leute ? Wo denn ?
Die Frage muss nicht sein: wo? Die Frage kann auch sein: Was sehe ich überhaupt, was kann ich wahr-nehmen. Wenn ich im dauernden Stress lebe, sehe ich nur den Stress der anderen.
Solange es nur eine Vorstellung ist und nicht in seiner Fülle erlebt wird, dieses Einssein, ist es nichts.
Ja. Wenn du in der Fülle bist, dann ist die Fülle überall.
 Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster. 
https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas11%2C34
Im besten Fall würde ich dann von " in Liebe verbunden" reden.

Und so handeln, dass man das Einssein in Verbundenheit und Liebe akzeptiert und beherzigt, kann man genauso als Christ. Dabei muß man auch nicht ständig davon reden"wir sind Eins mit allem".
Man redet viel, man ist aber nicht Christ, wenn man redet. Man ist das, was man ist, wenn man so handelt, wie du auch sagst. Aber das Handeln kann nur aus dem Inneren kommen, aus der Verwandlung. Sonst bleibt es oberflächlich, eine Art Pflicht: ich soll, ich muss ...
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