ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑Mo 15. Jun 2026, 00:53
iese Darstellung macht aus sehr unterschiedlichen alten Vorstellungen verschiedenster Epochen ein einziges durchgehendes Dämonen-Konzept. Genau diese Vereinheitlichung ist aber historisch fragwürdig. Deiner benutzten KI lässt sich sicher Präziseres entlocken.
Dein Anspruch ist, präziese darzustellen, was man unter Dämonen in den verschiedensten alten Kulturen verstanden hat ? Und du meinst, man versteht dann mittels altem und überholtem Denken, was ein Dämon ist ?
Da wirst du nicht weiter kommen als C.G. Jung mit seinem meiner Meinung nach verworrenen Ansichten etwa von Spiritismus.
Wieder mal die KI, die langwierige Suchaktionen erspart und geprüft werden kann, sofern man etwas Fachwissen hat:
C.G. Jung sah den Spiritismus nicht als Beweis für tatsächliche Geister von Verstorbenen, sondern als Projektionen des Unbewussten. Er betrachtete spiritistische Phänomene als reale psychische Ereignisse, in denen sich abgespaltene Persönlichkeitsanteile des Menschen verselbstständigen.
Hier sind die zentralen Punkte seiner Haltung:
Psychologische Projektion: Was in Séances als "Geist" kommuniziert wird, entspringt nach Jungs Überzeugung den tiefen, unbewussten Schichten der menschlichen Psyche – insbesondere dem kollektiven Unbewussten.
Autonome Komplexe:
Jung argumentierte, dass Emotionen und unbewusste Konflikte die Macht haben, sich als eigenständige, von der Person losgelöste Wesenheiten zu manifestieren.Wissenschaftlicher Ursprung: Bereits in seiner medizinischen Doktorarbeit von 1902 (Zur Psychologie und Pathologie so genannter okkulter Phänomene) untersuchte er spiritistische Sitzungen, die ihn zur Entwicklung seiner Theorie der Komplexe führten.
Persönlicher Bezug:
Auch familiär war Jung stark mit diesem Thema konfrontiert. Seine Mutter war sehr empfänglich für Spiritualismus und Okkultismus, wodurch er sich bereits in jungen Jahren intensiv mit der Thematik auseinandersetzte.Trotz seiner kritischen Distanz zu parapsychologischen Erklärungen verneinte er die spirituelle Dimension des Lebens nicht. Die Psychologie der Religion und Transzendenz spielten eine tragende Rolle in seinem Werk, weshalb er heute als wichtiger Vordenker an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Spiritualität gilt.
Naja, dem Himmel sei dank, dass C.G. Jung das behaupten kann und dabei alles an Mythen und kollektives Bewußtsein da hinein arbeitete. Das ist genau der Unsinn, den Denkfaule zitieren, wenn es um Erklärungsmuster geht, warum es keine Dämonen sind. Und sogar Materialisation und "Telekinese" bei Spiritismus, Spuk und Besessenheit ganz normal sein soll. Weil "ganz normal" dargestellt wird Fähigkeit des Unterbewußtseins eines Menschen.
Da ist auch wichtig, was er von Gott denkt:
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ür C.G. Jung war Gott keine bloße Glaubensfrage, sondern eine reale, psychologische Macht. Er verstand Gott als einen zentralen Archetyp im kollektiven Unbewussten – die höchste psychische Instanz, die den Menschen lenkt und ihm Sinn stiftet. Religion sah er als die tiefste menschliche Auseinandersetzung mit dieser transzendenten Kraft.
Jungs zentralen Gedanken und Annahmen zu Gott lassen sich wie folgt gliedern:
Gott als Archetyp:
In seiner Analytischen Psychologie prägte Jung den Begriff des kollektiven Unbewussten. Gott ist darin der Archetyp des Selbst – die höchste Ganzheit und das ordnende Zentrum der menschlichen Psyche. Für Jung war Gott nicht "nur" ein psychologisches Konstrukt, sondern die Psyche empfindet diese Kraft als etwas absolut Reales.
Kein Glauben, sondern Wissen:
Bekannt ist Jungs Aussage, dass er nicht an Gott glaube, sondern Gott für ihn eine unmittelbare, erfahrbare Realität sei. Er lehnte das bloße Nachbeten von Dogmen ab, da dies das Herz kalt lasse.
Gott als Einheit der Gegensätze:
In seiner radikalen Schrift Antwort auf Hiob beschreibt Jung Gott (speziell im alttestamentlichen Sinne) als einen Gott, der sowohl Gut als auch Böse in sich vereint. Er sah Gott als eine Ganzheit, die alle Gegensätze, einschließlich des Schattens, in sich trägt.
Mensch und Gott bedingen einander:
Jung war der Überzeugung, dass der Mensch ein Bewusstsein benötigt, um die Schöpfung Gottes überhaupt wahrnehmen zu können. In seiner Psychologie dient der Mensch (durch Bewusstwerdung und Individuation) gewissermaßen als Instrument, um das göttliche Licht aus der Finsternis hervorzubringen.
Für C.G. Jung war Gott keine bloße Glaubensfrage, sondern eine reale, psychologische Macht. Er verstand Gott als einen zentralen Archetyp im kollektiven Unbewussten – die höchste psychische Instanz, die den Menschen lenkt und ihm Sinn stiftet. Religion sah er als die tiefste menschliche Auseinandersetzung mit dieser transzendenten Kraft
Gott nur ein Archetyp
Für gläubige Menschen wirklich lachhaft. Höchst atheistischer Umgang mit dem Thema Gott und Dämonen.
Und der soll Kompetenz darin haben, dass keine Dämonen existieren ? Es existiert für ihn ja noch nicht mal Gott.
Und C. G. Jungs Lehre ist auch ein psychologischer Ersatz für den Glauben an Gott. Nein danke.
Kurt E. Koch ist sich bewußt, dass C.G.Jung schon durch seine Eltern in Spiritismus verstrickt war.
Mit der Suchfunktion:
Was denkt Kurt E. Koch über C. G. Jung
....erfährt man dessen Meinung über ihn mittels KI. Seiner Meinung kann ich mich anschließen.
Tja, Vater ein evangelischer Pfarrer und Spiritismus in der Familie.
Die Mutter: Sie stammte aus einer Baseler Familie und galt als exzentrische Frau. Sie war überzeugt, über eine "zweite Persönlichkeit" sowie mediale Fähigkeiten zu verfügen, was Jungs Interesse an spirituellen und okkulten Phänomenen weckte.
(KI)