Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

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Helmuth
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Re: Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen 2.Mose 22,17

Beitrag von Helmuth »

Philippus hat geschrieben: ↑Fr 6. Nov 2026, 20:44
Helmuth hat geschrieben: ↑Mi 4. Nov 2026, 16:35 Jesus der Zauberer, wer ist dann ein echter Zauberer? Und ich denke auch, dass der Teufel gar nicht wirklich zaubern kann. Denn wir lesen an keiner Stelle der Bibel, dass er real zaubert.
Waren dann die Zauberer des Pharao, die Mose widerstehen wollten, keine richtigen Zauberer? Oder von Gott statt vom Teufel angetrieben?
Solches sagte ich nicht, sondern dass der Teufel gar nicht wirklich zaubern kann, weil er gar nicht die Macht dazu hat, da die Macht über die Schöpfung dem Menschen gegeben wurde. Der Teufel steht auch nicht mehr in seiner himmlischen Stellung, sondern ist ein gefallenes und wie ich der Schrift entnehme, degeneriertes Wesen, verflucht von Gott, nur halt noch nicht tot. Das kommt aber.

Er hat sich der Lüge und der Täuschung verschrieben und lässt sozusagen "zaubern", sodass es ihm zur Ehre gereicht. Christen schätzen den Teufel m.E. leider falsch ein. Das gefällt ihm sicher, denn damit täuscht er sie ebenfalls, Nichtchristen ohnehin. Er hasst die Schöpfung, die Gott aber liebt. Sie wird damit zweckentfremdet.

Er benutzt Menschen, die sich der Zauberei hingeben und diese werden zu seinen Handlangern, sei ihnen das bewusst oder nicht. Manche dienen auch völlig vorsätzlich dem Teufel. Heute nennt man solche Satanisten und ihr Hauptbegehr ist Machtausübung auf alle möglichen Arten. Eine davon ist Zauberei.

Ein Ziel ist zu demonstrieren, dass sie mehr Macht als Gott haben, was zwar Blödsinn ist, aber labile oder leichtgläubige Menschen werden so in ihren Bann gezogen. Warum können sie das? Ich denke, weil Gott sich nicht nur durch seine Macht offenbaren will, was er zwar mit Leichtigkeit könnte, aber das ist nicht sein Wesen, das Liebe ist. So stehlen ihm Zauberer damit die Show, sprich die Ehre.

Am Hofe des Pharaos waren sie meinen Augen gekonnte Täuschungskünstler. Gerade das machte sie zu Zauberern und man liest so auch von "Zauberkünsten", als wäre das etwas Gutes. Sie imitierten Gottes Mächte, d.h. sie benutzen sie für ihre eigenen Zwecke und das ist damit ein MIssbrauch.

Ich kann nicht beurteilen, inwieweit sie wirklich Macht ausübten, oder ob sie geschickte Täuschungsmanöver inszeniert hatten. Aber auch dazu ist Macht nötig, sprich Gott lässt auch das ermöglichen. Es ist dies, wie ich sagte, jedoch keine Dämonie. Es gibt, wovon ich ausgehe, auch die Zusammenarbeit. Man sollte aber differenzieren, denn allgemein sehe ich Zauberei als eine Kategorie für sich.

Wie auch immer, Menschen waren von ihren Tricks immer schon fasziniert und verehren solche Künstler, was auch ihr Ansinnen ist. So dienten sie am Hofe des Pharaos und waren in sehr hoher Stellung. Nur führt solches immer weiter weg von Gott. Darum verdient solches auch den Tod. Man muss das aus der Ewigkeitsperspektive Gottes sehen, nicht zeitlich und schon gar nicht nach unserem Zeitgeist.

Ich denke, es gibt in jedem Volk solche Menschen, auch heute, auch wenn man sich als aufgeklärt versteht und weiß, dass alles nur Lug und Trug ist. Dann macht man Geschäfte und erlernt gewerbsmäßig Zaubertricks für diesen Berufsstand. Insgesamt verführt das Menschen zum weiteren Abfall. In der Offenbarung werden auch Zauberkünste beschrieben:
Offenbarung 13:15 hat geschrieben: Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, damit das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.
Das steht uns noch bevor, und wir seien heute schon davor gewarnt. Die Zauberer am Hofe des ägyptischen Pharaos hatten aber auch erkannt, dass dies Grenzen hat, und dann dürften zumindest einige erkannt haben, wer der wirklich Machhaber bzw. Machtgeber ist:
2. Mose 8:15 hat geschrieben: Da sprachen die Wahrsagepriester zum Pharao: "Das ist Gottes Finger!" Aber das Herz des Pharaos verhärtete sich, und er hörte nicht auf sie, so wie JHWH geredet hatte.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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