Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Mo 13. Apr 2026, 10:43
Wo finde ich Beispiele, wie Juden ihren Nahtod erleben ?
Naja, die KI nennt auch schon Merkmale.
Naja, die KI nennt auch schon Merkmale.
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https://4religion.org/
Wahrscheinlich nicht viel anders als andere?
Rav Dovber Pinson schreibt in seinem 2015 erschienenen Buch „Das jüdische Buch vom Leben nach dem Tod“ : „Nahtoderfahrungen scheinen in keinem Zusammenhang mit der Religionszugehörigkeit oder deren Fehlen zu stehen. Die Häufigkeit dieser Erfahrungen ist in allen Kulturen proportional gleich und tritt unabhängig davon auf, ob jemand gläubig, spirituell, agnostisch, atheistisch oder materialistisch ist. Auch Alter, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht oder sozialer Status scheinen keinen Einfluss auf die Empfänglichkeit einer Person für solche Erfahrungen zu haben“
https://voices.sefaria.org/sheets/668392?lang=bi
Das kann man sehr gut so formulieren, finde ich.oTp hat geschrieben: ↑Di 14. Apr 2026, 08:16 Was die Auseinandersetzung vom Christentum mit solchen Nahtoderfahrungen betrifft, da kommt man wohl ohne Sundar Singh nicht aus. Der ja recht häufig Entrückungen in den Himmel hatte und für den Christus die zentrale "Kraft" ist. Wie das gemeint ist, muss man nachlesen. Es wird etwa so erklärt, dass Gott quasi unpersönlich ist, bzw. man Ihn wegen seiner Herrlichkeit und Machtfülle gar nicht aushalten und ergründen kann. Während Jesus konkret erlebbar ist. Allerdings auch wieder unterschiedlich, je nachdem man im Erleben von Herrlichkeiten standhält.
Kann man es so formulieren ?
Ich weiß es nicht, aber es könnte sein, dass die abrahamitischen Religionen noch relativ jung sind, und dass sich deren Kulturkreise so viel mit Machtfülle, mit Kriegen um die äußere Welt beschäftigt haben, so dass die Verbreitung mancher Lehren gezielt verhindert wurde? Man brauchte fleißige Völker, zum jedem Kampf bereit. Offenkundig ist auch, dass die Bibel unter politischer Zielsetzung zusammen gestellt wurde. Einige Bücher waren nicht erlaubt, wurden wahrscheinlich heimlich aufbewahrt.oTp hat geschrieben: ↑Di 14. Apr 2026, 08:16 Aber auf jeden Fall zeigt sich auch die Dimensionslosigkeit der jüdisch-christlichen Offenbarungen. Die eigentlich nur die grundlegenden Prinzipien lehrt für das persönliche Heil. Mehr bleibt über Vieles im Unklaren. Bzw. Es kann zu Konflikten mit den Nahtoderlebnissen kommen.
Fast alles, was die Religionen lehren, ist vor allem "pädagogisch" gemeint. Die offiziellen theologischen Lehren sind eine Übereinkunft. Ich denke, diese immer häufiger berichteten Nahtoderlebnisse werde, genauso wie neue wissenschaftliche Erkenntnisse, zB die der Quantenphysik, auch die geistige Empfindung in der Gesellschaft öffnen. Zunächst ganz langsam. Die Kirchen, was die noch mitreden können, das wird immer weniger. Man sieht es heute schon: sie versuchen am unteren Ende, bei den sexuell Gestörten, noch mal für neues buntes Kirchenleben zu werben.Etwa, ob es ein Jüngstes Gericht gibt, und was eigentlich die Lehre von dem Leben auf einer neuen Erde mit einem neuen Leib bedeuten soll.
Ein Gericht gibt es ja schon unmittelbar nach dem Tod. Wo sich zeigt, wo der Platz des Verstorbenen ist. Und wozu ein neuer Körper, wenn der menschliche Körper nur den Geist völlig einengt ? Eine neue Erde ? Auch für eine materielle Erde, egal welcher Art, gelten Einschränkungen.
Und vor dem Tod. Mit sich selbst ins Gericht gehen. Sich fragen, was habe ich gestern nicht so gut gemacht, was kann ich morgen besser machen.Ein Gericht gibt es ja schon unmittelbar nach dem Tod.
Johncom, ich rede von der Sünde und ihren Folgen. Und ich rede immer wieder davon, weil du anscheinend diese Möglichkeit ausklammerst aus deinem Denken. Ich habe auf Sundar Singhs Aussagen dazu acht gegeben. Gilt es doch, biblische Aussagen darüber zu bestätigen.Gott nicht aushalten können: wir kommen aus Gott und gehen zu Gott, so sagen es manche.
kann die Folgen der Sünde ausblenden. Bis hin zu der Illusion, dass es statt dessen eine vernunftsgesteuerte Reinkarnation gibt, quasi als neue Chance. Sodass die Folgen der Sünde verharmlost werden. Und weil der Gedanke, es gäbe die Hölle, Dämonen, also Wesen der Finsternis, und möglicherweise auch Satan, bei dieser Illusion " wir kommen aus Gott und gehen wieder zu Gott" erheblich stören kann.wir kommen aus Gott und gehen zu Gott
Ich frage mal zurück: Warum redest du immer von der Sünde? Bist du unsicher, ob dir vergeben wurde?
Das ist keine Illusion. Wenn du einen Glauben hast, dass Gott irgendwo wartet, herrscht .. was auch immer, also getrennt von dir ist, du im vielleicht im Jenseits näher kommst, dann sind das deine Gedanken, kein Problem. Ich rede sie dir nicht aus, erwidere nur meine. Ja, Hölle, Dämonen und alles weitere werden erlebt, aber auch die sind in Gottes Schöpfung. WIR sind Gottes Schöpfung, und wenn wir tief in unserem Eigensinn verwickelt sind, dann leben wir jetzt schon in einer Vorhölle. Sünde ist Eigensinn: Für sich selber Vorteile wollen, andere beneiden, hassen, auf sie herab sehen. Eine Pharisäer-Sünde, aus der bibeltreue Christen sehr oft nicht herauskommen. Sündig ist auch der Eigensinn: "ich" will in den Himmel, mein doofer Nachbar soll dann in der Hölle schmoren. Nur an sich denken ist Sünde.Und weil der Gedanke, es gäbe die Hölle, Dämonen, also Wesen der Finsternis, und möglicherweise auch Satan, bei dieser Illusion " wir kommen aus Gott und gehen wieder zu Gott" erheblich stören kann.
Mich selber stört gar nichts, ich finde es eher langweilig, wenn jemand ständig Dämonen beschwört. Beschwört? Vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber du bist Mitschöpfer. (Auch) deine Gedanken erschaffen Realität.
Man muss sich in diese biblische Sprache einfinden.Ich finde, die Bibel hat recht: Die Sünde bewirkt den Tod. Jedenfalls den geistigen Tod. Und der sieht so aus, dass das eigene finstere Wesen nicht die Gegenwart Gottes aushalten kann. Und dieser Verstorbene deshalb vor der Nähe Gottes flieht in die Gottferne. Und diese Gottferne bedeutet Finstenis, Qual, Hölle.
"Ich bin der Ich bin"Davon spricht auch die Geschichte von Moses, dass er Gott nicht anschauen durfte und nicht konnte.
Kein "Mensch" wird Gott schauen können, solange er "Mensch" ist und eigensinnig, und damit in der Trennung bleibt. Das Einswerden mit Gott, wovon die Mystiker sprechen, meint den Menschen ohne Ego, der nichts für sich will, nichts fürchtet, auch keine Hölle und keinen Himmel.Manche Menschen berichten, dass sie die Nähe Gottes erlebten, aber sie nicht ertragen konnten, es war zuviel für sie.
Das Purgatorium ist auch ein buddhistisches Konzept. Und wie ich finde viel bedeutsamer wäre: Dieses Fegefeuer genau hier im Irdischen anzunehmen: geistige Übung, anhaltendes tiefes Gebet, sich mäßigen was Ernährung betrifft, sich sozial (selbstlos) zu engagieren, und vieles mehr. Das ist geistig-seelische Reinigung. Sich nur über das Jenseits zu sorgen, etwas, was später kommt, und so genau wissen es nur wenige … das kann ja auch eine Flucht sein vor dem hier realen Alltag. In dem wir jetzt leben wie Gott es gewollt hat.Zu diesen Gedanken gehört auch das katholische Purgatorium: Eine Möglichkeit der geistigen Reinigung nach dem Tod, eine Art Zwischenzustand, Zwischenstufe auf dem Weg zum Himmel.
Sünde ist das, was der Mensch am besten kann.
Ich halte dir eine Realität vor Augen, du reagierst für mich aber seltsam darauf, weshalb ich dir diese Realität versuche immer neu näher zu erklären.