Hiob hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 14:07
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17
Von der Bibel wollen viele Menschen nichts wissen, weil sie sich da nicht viel von versprechen. Hier muss Gott die Sache anstoßen
Eben - und solange das nicht geschieht, gibt es keinen diesbezüglichen Willen.
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17
Plötzlich dachte ich, es ist eigentlich eine Bildungslücke, wenn man darin nicht mal gelesen hat.
Diese "plötzlich dachte ist" ist geistlich dasselbe wie "in diesem Moment hat Dich Gott/der HG angestoßen".
Ich gehe auch davon aus, daß es der Heilige Geist war, der mich hier angestoßen hat. Er bestimmt den Zeitpunkt, wann es Zeit ist, sich mal mit dem Evangelium zu beschäftigen. Danach bin ich in Urlaub gefahren und habe ein wenig in dieser Bibel gelesen.
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17
Trotzdem ist es verwunderlich, daß Menschen die Botschaft nicht zur Kenntnis nehmen, die doch ewiges Leben verspricht.
Das tun viele - das nennt man heute "esoterisch".
Das esoterische Gedankengut und seine Praktiken beschäftigt sich mit geistigen Kräften, die man für sich in Anspruch nehmen möchte. Viele Menschen wissen eben nicht, daß dämonische Wesen des Himmels dahinterstecken.
Aber haben sie auch eine Botschaft, die ewiges Leben verheißt ?
Aber auch, wenn dem so wäre, führt diese Botschaften nicht zum Ziel. Wir Christen wissen ja, daß Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Joh 14,6
Der Weg ins ewige Leben führt also ausschließlich über ihn. Aber da stehen die Menschen ratlos vor einem Kreuz, an dem ein Gerechter für unser Heil gestorben sein soll. Wie findet man da einen Zugang ?
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17
Das mag an Evas Gedächtnis liegen oder hat seinen Grund darin, daß der Baum des Lebens noch keinen Sinn gemacht hat.
Genau - wenn die beiden zufällig davon gegessen hätten (durften sie ja) , wäre NICHTS passiert, weil es ihn ja nur gibt für den Fall nach dem "Fall".
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17
Der Begriff der Entscheidung ist sehr wichtig, weil du hier die Weichen stellst, entweder zum Guten oder zum Bösen.
Aber das ist doch schon wieder der zweite Schritt: Ich sage "Man kann erst dann losfahren, wenn man weiß, warum man es tut und wohin es gehen soll" - Du sagst: "Man muss beim Losfahren einen Gang einlegen". - Ja, Du hast recht - aber das ist am Ende des Prozesses. - Wenn jemand in der Lage ist zu entscheiden, ist das meiste schon passiert.
Das ist alles schon mit drin, in der Entscheidung. Die Wahl des Zieles. Die Gründe, die dafür und dagegen sprechen. Und dann kommt eben die Entscheidung. Und dann kommen die Konsequenzen der Entscheidung.
Gläubige Menschen beten noch. Wie werden sie herausfinden, welcher Weg richtig ist ?
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17
Auf all anderen Menschen auch.Rö 3,23-24
Wenn man ab dem "Fall" denkt, ist das sicherlich so.
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17Aber meistens.
Widerspricht meiner Lebenserfahrung, wonach die meisten Sünden unbewusst begangen werden. - Ein Investor, der auf das Platzen einer Immobilienblase wettet, dann dieses Platzen (mit-) provoziert und darauf Millionen einstreicht, denkt nicht an "Sünde" und "Schuld", wenn er es macht, sondern versteht sich als erfolgreichen Geschäftsmann. Und wenn er Wohlstands-Evangelikaler ist, redet er sich auch noch ein, dass dies Gottes Wille sei.
Satan macht Menschen habgierig und wenn sie dann alles haben, dann haben sie oft Gott verloren, es sei denn sie investieren diesen Reichtum. Gott nennt den reichen Kornbauern einen Narren. Lk 12,20-21
Viele Schuld wird verdeckt sein, Schuld daran ist, daß der Mensch in der Finsternis lebt und meint, wenn er so lebt, und nach Zielen trachtet, wie alle Menschen, wird das schon in Ordnung sein.
Was für eine Verantwortung haben wir für solche Menschen ?
Hiob
Zippo hat geschrieben: ↑Mi 16. Jun 2021, 13:17
Aber die Entscheidung nimmt dir keiner ab.
Natürlich. Du musst bei Deinem Auto den Gang vor dem Losfahren einlegen - aber VORHER musst Du erkennen, wo eigentlich das Ziel sein soll.
Och, das wissen die meisten schon, es ist nur die Frage, ob dieses Ziel mit Gottes Zielen übereinstimmt. Und entweder geht die Reise in den Himmel oder in die Hölle.
Es geht auch um die Frage, was es kostet. Wer die Reise in die neue Schöpfung antritt, muß wissen, daß es etwas kostet. Jesus sagte doch: Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt, ist meiner nicht wert. Mt 10,38 Und : Wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wirds finden.
Weltlich gesehen ist Christsein wenig erstrebenswert, Christen haben viel gelitten in der Welt. Es ist eine schöne und interessante Sache, sich auf Gott einzulassen, aber es ist nicht immer leicht, als Christ zu leben und so ein Wohlstandschrist wird sein Ziel wohl nicht erreichen ?
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.