Der strafende Gott

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Helmuth
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 10:54 Das ist eher wieder eine neue Frage. Auf dieser Erde geht es ungerecht zu. Du wirst ja nicht behaupten, du sähest meist, dass Gott Mordanschläge vereitelt.
Das ist auch nicht die Frage, sondern gesetzt den Fall, du fällst einem Mordanschlag zum Opfer, war das dann deine Bestrafung von Gott? Das ist hier das Thema. Ich gedenke das im Auge zu behalten.

Ich sehe es schlicht so. Gott will niemand bestrafen, keinen einzigen Sünder will er Strafe leiden lassen, den Menschen, den er doch erschaffen und ins Leben gerufen hat, sondern das ist sein Wille:
Johannes 3:17 hat geschrieben: Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde.
Das ist sein erklärter Wille, wie ihn Jesus bezeugt. Aber wer das nicht will, und Gott lässt uns ja den freien Willen, dann gilt auch dieses:
Johannes 3:17 hat geschrieben: … wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Jeder Sünder erhält die Chance zur Umkehr und es wäre so einfach. Wenn er das nicht will, dann bestraft er sich selbst. Da aber Gott gerecht ist und nicht wie wütende Menschen agiert, wenn sie der Zornglut und Rachsucht verfallen, so verfügt er eine gerechte Abgeltung entsprechend den Werken.

Das kann man natürlich als Strafe sehen, wobei das lediglich der gerechte Ausgleich ist. Aber der Wille Gottes ist das nicht. Das verbitte ich mir einreden zu lassen, Gott wolle strafen, oder hätte sogar Lust daran sich am Leid der Gottlosen noch zu ergötzen und erlebe daran sein helle Freude.

Diesen Gott stecke man sich in den Allerwertesten, wobei ich davon ausgehe, dass du an ein derart satanischen Gottesbild nicht glaubst. Die Irregeleiteten wollen uns das aber unterstellen.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 07:27 Jesus verzeiht also alles, und der massive Sünder bereut sofort alles. Und dann ist es auch schon vorbei mit der Strafe ?
Auf dieser Erde leben müssen .. und so manches in diesem Forum lesen, das ist schon Strafe genug.
Du kannst die Konsequenz Höllenzustand nicht akzeptieren ? Auch wenn es ausreichend Hinweise gibt, dass das schlechte Wesen eines Menschen ihn in die Gottferne zieht, weil er den Himmel sowieso nicht ertragen kann. Er wird zum Wesen der Finsternis. Und das sieht so gar nicht nach raschem Verzeihen nach Bereuen aus. Die Frage ist sogar, ob nach dem echten Tod Derjenige überhaupt fähig ist zur Reue.
Ich glaube, Jesus spricht jeden einzeln an: bin ICH fähig zur Reue? Ist MEIN Wesen schlecht? Und das Wichtigste: mich gibt es im Heute, hier und heute kann ich prüfen, alles besser machen. Da ist reale Arbeit möglich, Hingabe, Konzentration.
Über das reden, was man später erwartet, Belohnt, bestraft, beurteilt werden, das sind Geschichten zum Zeitvertreib. Vorstellungen, die in unserem Jahrhundert anders gesehen werden.
Auch Nahtoderfahrungen sind keine Gewähr dafür, dass Niemand in die Hölle kommt.
Hast du selber so eine Erwartung, in die Hölle zu kommen?
oTp
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 15:07 Belohnt, bestraft, beurteilt werden, das sind Geschichten zum Zeitvertreib. Vorstellungen, die in unserem Jahrhundert anders gesehen werden.
laberlaberlaber, noch nie mal was davon gehört, dass man im realen Leben Viel wissen muß, um zu überleben ? Um Vieles schadlos zu überstehen ? Wer bitte, wäre imstande, das heutzutage "anders zu sehen", ausser Menschen, die sich das einbilden. Du tust aber geredezu so, als wüßte man es heutzutage besser.

Wer sieht denn was anders ? Und was bitte ?
Etwa, Gott verzeiht alles sofort ? Das kommt mir vor wie Gedanken eines Traumtänzers,
Und das Wichtigste: mich gibt es im Heute, hier und heute kann ich prüfen, alles besser machen. Da ist reale Arbeit möglich, Hingabe, Konzentration.
Ja, aber du ignorierst hier wieder völlig, dass die Konsequenz ist: Tue es hier und jetzt, wenn du stirbst, ist es dafür zu spät.
Im Nahtoderlebnis ist es noch nicht zu spät, da ist Erkenntnis und Umkehr noch möglich, weil man noch nicht tot ist.Wie sagt man ? Der Lebensfaden mit dem Körper ist noch nicht abgerissen. Deshalb könnte man auch Grenzerfahrung zum Nahtoderlebnis sagen.
Aber ein Nahtoderlebnis ist wohl so was wie eine Gnade, sein Leben neu zu ordnen zu können. Wenn man dann nur nicht glaubt, man könne machen was man will, Gott wird schon alles verzeihen....
Johncom hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 15:07 Hast du selber so eine Erwartung, in die Hölle zu kommen?
Weil es normal ist, dass die Hölle eine Option ist, ist diese Frage wohl selbstbeantwortend.
Ich sagte: Auch Nahtoderfahrungen sind keine Gewähr dafür, dass Niemand in die Hölle kommt. Darüber solltest du lieber nachdenken.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 16:35 laberlaberlaber

Meckermecker
Wer sieht denn was anders ? Und was bitte ?
Etwa, Gott verzeiht alles sofort ? Das kommt mir vor wie Gedanken eines Traumtänzers
Kann es sein, du kennst Gott nicht, du denkst dir nur einen? Und was soll Gott verzeihen oder nicht, was hast du so Böses gemacht?
Johncom hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 15:07Und das Wichtigste: mich gibt es im Heute, hier und heute kann ich prüfen, alles besser machen. Da ist reale Arbeit möglich, Hingabe, Konzentration.
Ja, aber du ignorierst hier wieder völlig, dass die Konsequenz ist: Tue es hier und jetzt, wenn du stirbst, ist es dafür zu spät.
Im Nahtoderlebnis ist es noch nicht zu spät, da ist Erkenntnis und Umkehr noch möglich, weil man noch nicht tot ist.Wie sagt man ? Der Lebensfaden mit dem Körper ist noch nicht abgerissen. Deshalb könnte man auch Grenzerfahrung zum Nahtoderlebnis sagen.
Ja, das stimmt. Wo ist dein nächstes Problem?
Aber ein Nahtoderlebnis ist wohl so was wie eine Gnade, sein Leben neu zu ordnen zu können. Wenn man dann nur nicht glaubt, man könne machen was man will, Gott wird schon alles verzeihen....
So etwas aber auch vieles andere ist eine Gnade. Zur Einsicht kommen, das passiert immer wenn man bereit ist. Es kann durch Beten geschehen .. Die (Angstbesessene) Vorstellung, Gott sei streng und zähle unsere Fehler usw ... außer Kopfschütteln fällt mir nichts ein. Der ganz normale Alltag ist der Übungsplatz des gläubigen Menschen. Wenn ich (du, jeder) übt, sich selbst zu verzeihen, dem anderen, allen anderen, dann verzeiht auch Gott:
Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Johncom hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 15:07 Hast du selber so eine Erwartung, in die Hölle zu kommen?
Weil es normal ist, dass die Hölle eine Option ist, ist diese Frage wohl selbstbeantwortend.
Na, so normal ist das nicht. Jedenfalls nicht im Bewusstsein der Mitteleuropäer. Ganz anders in den USA.
Aber ich denke, es hilft, mit "sich selbst täglich ins Gericht zu gehen", also sein Gewissen mit einzubeziehen. Alles das anschauen, dann in Ruhe ausräumen, was uns belastet.
Die Furcht vor einer Hölle ist schon Hölle genug.
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: Sa 8. Aug 2026, 10:40Gott strebt eine Auslese an, deswegen läßt er seine Geschöpfe gegeneinander antreten. Er hat ja Satan und seine Gefolgschaft ganz bewußt an die Menschheit herangelassen.
So wie ein Hundezüchter, der bestimmte Eigenschaften, etwa aggressiv oder Familien-freundlich, verfeinern will? Dann fragt sich aber der unbedarfte Mensch: Hat Gott das nötig? Es kann doch gleich seine idealen Menschen erschaffen.
Die Bibel spricht aber von einem Gericht. Jede Einzelne wird von Gott beurteilt und entweder er wird abgestraft und anschließend vernichtet oder er darf in der neuen Schöpfung weiterleben.
Und wenn es wieder schief geht in der nächsten Schöpfung? Geht alles wieder von vorne los? Vielleicht wünscht sich der neu Geschöpfte dann irgendwann freiwillig, vernichtet zu sein, denn das ständige Hin und Her zwischen Sünde und Gefolgsamkeit nervt doch. Einfach im Frieden bleiben, das ist, was wie ich finde, was Jesus tatsächlich lehrt. Vergebe dir selbst, allen anderen und Gott vergibt wenn DU es kannst.
Satan hat eigentlich schon von Anfang an die Schöpfung angegriffen, um sein Ziel, das ist die Herrschaft über die himmlischen Heerscharen zu erreichen. Denn während die guten Engel Gottes durch ihre Arbeit am Menschen geschwächt sind, versucht Satan sie mit seinem Gefolge zu zerstören.
Mal rückgefragt: Warum sollen die "guten Engel" geschwächt sein? Vielleicht ist der, der das so annimmt, selber geschwächt? Dann sagt er, um sein eigenes Versagen zu überdecken: der böse Satan ist so stark?
Und nach all dem Kampf und Streit auf Erden, will Gott Gericht halten und einer von ihm auserwählten Schar von Menschen in einer neuen Schöpfung leben.
Du hast dich vielleicht schon mal gefragt, warum braucht Gott "Schöpfung"? Der, der immer war und immer ist?
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Lena
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Lena »

Würden Staaten keine Strafen für Vergehen aussprechen,
oh Mann oh Mann, wie würde es uns Menschen dann ergehen...
oTp
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 02:51 Kann es sein, du kennst Gott nicht, du denkst dir nur einen? Und was soll Gott verzeihen oder nicht, was hast du so Böses gemacht?
Ist das die Antwort auf meine Frage:
Wer sieht denn was anders ? Und was bitte ?
Etwa, Gott verzeiht alles sofort ? Das kommt mir vor wie Gedanken eines Traumtänzers
Wer sich einen Gott ausdenkt, bist immer noch du.
Mit all dem, was Strafe, Hölle und Dämonen angeht, gehst du anscheinend völlig blind um.

Wenn du wenigstens eine konkrete Vorstellung davon hättest, ob Gott überhaupt straft, ob er verzeiht nachdem er dem Sünder sein Strafregister vor Augen geführt hat, oder ob er eine zeitlich kurze Strafe ausspricht: Strafe kommt in deinem Vorstellungsvermögen nicht vor. Und während Jeder, der sich darüber echte Gedanken macht, genau sagen kann, was er sich vorstellet, sagst du gar nichts Konkretes. Statt dessen baggerst und untergräbst du mit schwammigen Vorstellungen nur das christliche Fundament. Das ist unschön und nicht gerade vertrauenseinflösend. Wirkt nicht gerade ehrlich und eigentlich konfus.

Während genug denkende Christen von Allversöhnung reden, aber nach wer weiß wie langem Ausschluß aus dem Himmel, ist bei dir gähnende Leere in deiner Lehre weil jede Argumentation fehlt. Aber schon klar, man kann zumindest erahnen, dass du die ganze Hölle wegerklärst. Und ein Mensch, der Hölle erlebt, sei ja auch selber schuld, weil er diese Wahnvorstellungen ja leider aus seiner Lebenszeit mitbringt. Also selber schuld.
Zuletzt geändert von oTp am So 9. Aug 2026, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Zippo
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Fr 7. Aug 2026, 11:59
Zippo hat geschrieben: Fr 7. Aug 2026, 11:21 Wenn schon im AT davon gesprochen wird, daß Gott über die Menschen Gericht halten wird, dann wird er ja auch sicherlich strafen. Oder wie denkst du dir das ?
Wenn du nur eine Begriffsdebatte führst, daran habe ich keine großes Interesse oder wäre mit zwei Sätzen geklärt. Es geht mir um ein tieferes Verständnis über das Herz Gottes, wonach ich strebe und warum es in jeder Hinsicht liebenswert ist, und es das größte ist Gott zu lieben.
Mir ging es um die Frage, ob Gott einfach vergibt, wenn man ihn um Vergebung bittet, weil Larson sich das so denkt.

Bitte lies doch erst mal, was ich zu Beginn geschrieben habe !
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
oTp
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Lena hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 09:56 Würden Staaten keine Strafen für Vergehen aussprechen,
oh Mann oh Mann, wie würde es uns Menschen dann ergehen...
Ja, man könnte mit diesem Gedanken weiterdenken.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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