"Das kritische Forum" --> Bibelkritik"
Und nicht:
"Das Hardcore Opfertum Forum" --> "Buchstaben-Vergötzung auf Teufel komm raus".

Gut, dann siehst du es also auch so wie ich.
Solange du die Worte der Bibel erst gar nicht zur Kenntnis nimmst, ist deine Rede von "Buchstaben-Vergötzung" und dergleichen nur heisse Luft.
Hm, naja, solange es heisst: "someone's gonna pay" ist es eben nicht geschenkt. Deshalb meine ich eben, dass man aus Bildern keine einseitige Theologie machen sollte.Michael hat geschrieben: ↑Mo 26. Aug 2019, 14:50Aber das ist ja die Vergebung. Welchen anderen Zweck hat eine Sühne?Eine Sünde ungestraft lassen ist der Gnadenakt der Vergebung.Römer 3:25 hat geschrieben: Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren.
Juristische Rechtsvegleiche sind meist kein Bild sondern recht nüchtern, oft sogar zu sehr abstrakt formuliert. Sie versuchen Tatbestände zu objektivieren. Jesus nahm z.B. das Wort „Lösegeld“ in den Mund, um uns zu zeigen, dass er mit seinem Leben „bezahlt“ hat. Diese Bilder erklären den Tatbestand umso drastischer.
Dazu passt das Bild der Münze. Sie hat zwei Seiten und ist nur dann ein gültiges Zahlungsmittel, wenn beide Seiten geprägt sind. Eine einseitig abgeschliffene Münze ist ungültig und damit wertlos. Man kann es auch anders formulieren. Eine Halbwahrheit wird zu einer ganzen Lüge, lässt man die die anderen Hälfte außer Acht.
Hebräer 9:22 hat geschrieben: Und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
Ok, aber dann könnte man wieder fragen: Warum es dann eben bei manche (oder sogar viele am breiten Weg) doch wieder nicht reicht, wenn er doch bezahlt hat. Wenn es ein Tauschgeschäft ist, dann ist es wieder keine Gnade. Aber ich hoffe ich verwirre niemanden damit. Das sind einfach Fragen die immer wieder gestellt werden, auch von Christen. Und die mE zeigen, dass die Stellvertreter-Theorie bzw juristische Theorie nicht die einzig passenden sind. (sondern Teile eines mehrschichtigen Geschehens).Michael hat geschrieben: ↑Di 27. Aug 2019, 11:19
Juristische Rechtsvegleiche sind meist kein Bild sondern recht nüchtern, oft sogar zu sehr abstrakt formuliert. Sie versuchen Tatbestände zu objektivieren. Jesus nahm z.B. das Wort „Lösegeld“ in den Mund, um uns zu zeigen, dass er mit seinem Leben „bezahlt“ hat. Diese Bilder erklären den Tatbestand umso drastischer.
Da wird es nämlich zirkulär. Das hat mich im Anfang meinen Glaubenslebens sehr beschäftigt. Denn ich kann ja nur an etwas glauben, was unumstößlich auch so ist bzw so geschehen wird. Gott war in Christus und hat die Welt mit sich versöhnt, heisst es. Das muss unbedingt wahr sein. Das heisst aber auch, dass irgendwann alle in diesen Status kommen müssen. Sonst wäre es nicht wahr und der Glaube daran würde scheitern. Es ist aus meiner Sicht eben doch keine Münze mit zwei Seiten, sondern das Verhältnis von unbedingter Wahrheit und bedingter Wahrheit. Die bedingte ist, dass wir als Menschen uns ziehen lassen müssen. Je früher desto besser. Und dazu gehören auch die ganzen ethischen Apelle. Aber das Versöhnungswerk ist, geistlich betrachtet, vollendet.Um die eine Seite oder Hälfte brauchen wir uns nicht weiter kümmern, Jesus hat sein Sühnewerk bereits vollbracht. Unser Werk liegt im Glauben und Vertrauen an dieses Werk und der damit verbundenen Umkehr.
Da frage ich mich eben, ob dieses Opfer nicht breiter verstanden werden muss. Den Willen Gottes zu tun, also Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zu üben, ist ja auch ein Opfer für den Menschen. Denn man muss sein Fleisch dabei überwinden. Jesus war deshalb der einzig Gerechte, der Gott die Treue gehalten hat.Jesu Opfer war unumgänglich, da es ansonsten keine Erlösung gäbe. Dann könnte geglaubt werden was man wolle, und auch Umkehr und Abkehr von bösen Taten helfen nichts, weil die zuvor begangen Sünden ja nicht getilgt wären.
Na, so einfach ist es nicht. Denn es kommt darauf an, wie man die Worte jeweils versteht und im Gesamtzusammenhang gewichtet.
LGJetzt freue ich mich in meinen Leiden, [die ich] um euretwillen [erleide], und ich erfülle meinerseits in meinem Fleisch, was noch an Bedrängnissen des Christus aussteht, um seines Leibes willen, welcher die Gemeinde ist. (Kol.1,24. Schlachter 2000)