Nochmal zu deiner Aussage;
Weshalb sollte ich das sagen? Reinkarnation IST wissenschaftlich bewiesen!, und das seit spätestens 1966. Denn da schrieb Stevenson: "„In meiner Abhandlung am Ende dieses Buches erörtere ich, dass einige der Fälle über das bloße Nahelegen der Wiederverkörperung weit hinausgehen; sie scheinen sie mir ausreichend zu beweisen.“.
Deine Aussage hier ist:
Stevenson hat durch seine Nachforschungen 1966 die Reinkarnation wissenschaftlich bewiesen. Ein Mensch hat das also nachgewiesen ? Das ist Klamaukwissenschaft.
Selbst wenn er Fälle von Menschen gefunden hat, die nachweislich von einer Person berichteten, die mal gelebt hat, ist das kein Bewis. Was Kritiker ja auch betonen. Du dichtesten Stevensons Schlussfolgerung an, der Beweis sei die Identifizierung des "sich Erinnernden".
Was Ähnliches kriegst man sogar mit Hypnose erzeugt; Die starke Identifizierung mit der Einbildung, man sei einmal ein Pharao gwedäsen. So weit geht die Beeinflussung durch die hypnotische Rückführung. Bis hin zu falschen Erinnerungen, die auch noch therapeutisch helfen sollen.
Im Zusammenhang mit Spuk spüren Sensitive schon mal Teile von Erlebnissen Verstorbener Menschen in diesem Haud auf. Und spüren auch die Emotionalität die damit verbunden ist. Natürlich fehlt hier die emotionale Identifikation.
Die KI sagt:
Nein, Ian Stevenson hat die Reinkarnation nicht eindeutig im wissenschaftlichen Sinne bewiesen. Obwohl er als der weltweit anerkannteste Forscher auf diesem Gebiet gilt und Tausende von Fällen dokumentierte, lieferte laut seiner eigenen vorsichtigen Einschätzung kein einziger Fall Beweise, die einen Glauben an die Reinkarnation zwingend rechtfertigten.
Detaillierte Dokumentation: In vielen dieser Fälle waren die Details, die die Kinder nannten – Namen, Orte, Ereignisse, ja sogar Details zu tödlichen Wunden, die zu Geburtsmalen passten – verblüffend genau und konnten durch sorgfältige Nachforschungen überprüft werden.
Vorsichtige Schlussfolgerungen: Stevenson selbst war in seinen öffentlichen Äußerungen sehr vorsichtig. Er betrachtete die Reinkarnation als die "beste Erklärung" für die überzeugenderen Fälle, insbesondere wenn die beteiligten Familien einander unbekannt waren, betonte aber, dass auch andere Erklärungen möglich seien.
Fehlende wissenschaftliche Anerkennung: Seine Arbeit wurde von der Mehrheit der wissenschaftlichen Gemeinschaft weitgehend ignoriert oder kritisiert, unter anderem von skeptischen Gruppen. Es gibt keinen stichhaltigen, objektiven wissenschaftlichen Konsens oder spezifische Forschungsmethoden, die die Reinkarnation zweifelsfrei beweisen könnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Stevenson eine umfangreiche Datensammlung vorgelegt hat, die für einige stark auf Reinkarnation hindeutet, aber keinen unzweifelhaften wissenschaftlichen "Beweis" im Sinne einer allgemeingültigen, reproduzierbaren Naturgesetzlichkeit darstellt.
...dass auch noch andere Erklärungen möglich sind, hat er selber geschlussfolgert ? Dann ist er ja nicht wie du, Spice, fanatisch davon überzeugt.