Gerechtigkeit aus Glauben

Themen des Neuen Testaments
renato23
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Re: Gerechtigkeit aus Glauben

Beitrag von renato23 »

oTp hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 17:28 Ich denke schon lange darüber nach, inwieweit der Kreuzestod alle unsere Sünden stellvertredend sühnt.
Und nur an Jesus glauben ? Das hätte sogar Hitler zustande bringen können.

Lieber oTp Jesus hat weder seine Kreuzigung als Sühneopfertod verkündigt noch dass ohne seine Kreuzigung Vergebung gottseits nicht möglich sei....
Mir ist schon längst aufgefallen, dass im sogenannten Christentum Jesus Christus Lehren seit ca 1700 Jahre immer weniger bis gar nicht mehr gewichtet wurden(werden.

Jesus hat weder seine Kreuzigung als Sühneopfer gelehrt noch den allein wahren Gott, den himmlischen Vater als Sühneopferforderer
Mt 9.13 und 12.7 als auch den Rauswurf der Opfertierverkäufer aus dem Tempel sind wohl klare Belege dafür$
Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.Mt 12,7 Wenn ihr aber wüsstet, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer«, dann hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.
Wer sündigte, kann ja Gott um Vergebung bitten und künftig von Jesus und seinen Jüngern und Apostel Paulus ein nurmehr gottgefälliges Leben lernen und beibehalten.
Mit der opferfreien Sündenvergebung begann ja schon Johannes der Täufer nach dem Ratschluss des unsichtbare Höchsten am Jordan.
Lk 3,3 Und er zog durch die ganze Gegend am Jordan und verkündigte eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden,
L
Lk 7,30 Aber die Pharisäer und die Lehrer des Gesetzes verwarfen für sich Gottes Ratschluss und ließen sich nicht von ihm taufen.
oTp
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Re: Gerechtigkeit aus Glauben

Beitrag von oTp »

Lieber oTp Jesus hat weder seine Kreuzigung als Sühneopfertod verkündigt noch dass ohne seine Kreuzigung Vergebung gottseits nicht möglich sei..
Lieber renato23,
Ich sehe auch das Ungleichgewicht der streng christlichen Auslegung von Sündenvergebung.
Ich hoffe ja sogar, dass Gerechte, die Jesus nicht aufgenommen haben, auch als gerecht vor Jesus dastehen können. Sundar Singh erzählt jedenfalks auch von einem solchen Vorgang, den er "gesehen" hat.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
renato23
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Re: Gerechtigkeit aus Glauben

Beitrag von renato23 »

oTp hat geschrieben: Sa 17. Jan 2026, 08:37
Lieber oTp Jesus hat weder seine Kreuzigung als Sühneopfertod verkündigt noch dass ohne seine Kreuzigung Vergebung gottseits nicht möglich sei..
Lieber renato23,
Ich sehe auch das Ungleichgewicht der streng christlichen Auslegung von Sündenvergebung.
Ich hoffe ja sogar, dass Gerechte, die Jesus nicht aufgenommen haben, auch als gerecht vor Jesus dastehen können. Sundar Singh erzählt jedenfalks auch von einem solchen Vorgang, den er "gesehen" hat.
Lieber oTp
Die Kreuzigung Jesus Christus als angebliches Sühneopfer ist keine christliche Glaubenslehre. Jesus und vor ihm schon Johannes der Täufer lehrten die Vergebung der Sünden durch Reue und willentliche Abkehr davon.

Oh, bei Jesus zählen bekanntlich all jene als seine Geschwister im Geiste, die den Willen des Vaters im Himmel tun. Und das ist gelebte Liebe und Barmherzigkeit Mt. 22.37-40
oTp hat geschrieben:Ich hoffe ja sogar, dass Gerechte, die Jesus nicht aufgenommen haben, auch als gerecht vor Jesus dastehen können.
Johannes war gewiss auch gegen die sogenannte teils recht abstruse Rechtfertigungslehre Martin Luthers.Johannes sprach sich lange zuvor dagegen aus:
1Joh 3,7 Kinder, lasst euch von niemandem verführen! Wer die Gerechtigkeit tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist.
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Abischai
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Re: Gerechtigkeit aus Glauben

Beitrag von Abischai »

renato23 hat geschrieben: Sa 17. Jan 2026, 13:12 Lieber oTp
Das Sündenopfertoddogma ist keine christliche Glaubenslehre. Jesus und vor ihm schon Johannes der Täufer lehrten die Vergebung der Sünden durch Reue und willentliche Abkehr davon.

Oh, bei Jesus zählen bekanntlich all jene als seine Geschwister im Geiste, die den Willen des Vaters im Himmel tun. Und das ist gelebte Liebe und Barmherzigkeit Mt. 22.37-40

Und Johannes war gewiss auch gegen die sogenannte Rechtfertigungslehre Martin Luthers. Johannes sprach sich lange zuvor dagegen aus:
Lieber Renato, diese Deine Haltung fußt auf Wunschdenken und dem Mißverstehen der Schriften des Alten Bundes. Das hat nichts mit einer Auslegung Luthers zu tun, es ist apostolische Lehre, und der Engel, der die Geburt Jesu angekündigt hat sprach ausdrücklich: "...denn dieser wird sein Volk von seinen Sünden erlösen."
Auch steht ausdrücklich geschrieben, daß der Herr Jesus Christus gekommen ist, die Sünden der Welt zu tragen. Die apostolische Lehre sagt aus, daß genau dies mit dem Sterbee Jesu am Kreuz erfolgt sei.
Die Gerechtigkeit Gottes zu tun, wie Johannes schreibt, besteht exakt darin, vollumfänglich an den Namen JESUS zu glauben (d.i. die gesamte Terminologie die damit verbunden ist)
In den Alten Schriften steht zwar kaum etwas über den genauen Sinn des Todes Jesu, aber in den Neuen Schriften wird das zweifelsfrei erklärt.
Widerspenstigkeit gegen den Willen Gottes, indem man JESUS ablehnt (vermittels der Ablehnung seiner Einzigartigkeit, seiner Göttlichkeit, seiner Sendung, seines Todes und seiner Auferstehung), das ist DIE Gesetzlosigkeit. Und zu dem Thema läßt sich vieles in der Schrift nachlesen.

Der Herr Jesus hatte die Macht, Sünden zu vergeben, und er hat vielen Menschen ihre Sünden vergeben, lange vor Golgatha. Diese Menschen sind ihm aber gefolgt und haben an ihn geglaubt und genau damit den Willen des Vaters getan. Andere sind wieder umgekehrt, hinweg von Jesus, denen gereichten die Zeichen und Wunder dann zum Gericht. Wem aber viel vergeben worden war, der liebte auch viel, die Zahl der Jüngerschaft Jesu war viele hundert!
Daß sie ihn alle verließen, lag wohl an der Ungeheuerlichkeit der Sendung Jesu und seinem unbeugsamen Anspruch. Aber die kamen auch wieder, nachdem der Herr verherrlicht worden war, ähnlich wie auch Petrus wiederkam und bei Jesus blieb. Der Herr hat allen, die umgekehrt sind, vergeben. Aber wozu sollten und waren sie umgekehrt? Das lesen wir alles in den Schriften des Neuen Bundes, nicht in den Alten.
In den Alten Schriften lesen wir, da? Gott dem vergeben hat, der ihn darum bat. Niemand wagt, dies in Zweifel zu ziehen. Aber wir lesen in den Neuen Schriften, daß dieses alles, seit Adam auf Hoffnung hin erfolgte. Das Opfer dafür stand noch aus. Und das Opfer war Jesus Christus selbst.

DAS ist die Aussage der Schrift.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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