Aslan hat geschrieben: ↑Fr 23. Jan 2026, 07:52
Leider haben sich bei vielen Erweckungen die Wogen wieder geglättet - und die Gemeinden schliefen wieder ein.
Dass sich die Wogen auch wieder glätten ist normal, so auch bei "normalem" Wasser. Auch die erste Erweckung in Jerusalem ging wieder vorbei und war historisch nicht die größte, dafür aber die erste. Du darfst nicht vergessen, dass es dann schon mehrere 1000 Christen gegeben hatte, die sich zumindest bis Antiochien in Syrien sich ausgebreitet haben.
Danach erweckte Jesus den Paulus, wobei beim ihm interessant ist, dass bis zu seiner Berufung und Aussendung gute 14 Jahren vergange sind. So wurde das Evangelium durch diese "Welle" bis nach Rom getragen, wie sie der Herr auch gelenkt hatte. Jesus hat aber nie gesagt, dass sich alle Welt bekehrt, sondern schon Jesaja weissagt, dass es nur ein Rest sein wird.
Jes 10,22 hat geschrieben: Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist fest beschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit.
Die Welle erfasst aber "alles Fleisch", d.h. jeder, den diese Welle erfasst, hat das Evangelium zumindest gehört und wie es in unseren Zeiten ist, er wird eindringlich daran wieder erinnert. Wie man darauf reagiert, ist nicht Sache der Welle, d.h. des Heiligen Geistes, sondern Sache deines Herzens. Auch das weissagt das Wort -->
Jesaja 6:9-10
Erweckungen sehe ich nicht so, dass sie permanent passieren, dass wir sie gewissermaßen wie auf Knopfdruck betend bestellen, sondern punktuell. Wann und wo bestimmt der Herr selbst. Ich denke nicht, dass sie erbetet werden kann, wie sich manche Charismatiker das vorstellen. Evangelisten sind ja lt. Paulus eine Gabe, also muss Jesus sie auch geben und keiner macht sich dazu selbst.
Eph 4,11 hat geschrieben: Und er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer,.
Ich wusste, dass ich ein solcher nicht bin. Meine Gaben sind anders. Und weiteres darf man den Hirtendienst nicht kleinreden, denn dieser ist es, der aus Bekehrten auch Jünger macht. Das ist mühsame Kleinarbeit und zeitintensiv, jedenfalls, dann, wenn es ernst nimmt. Das war z.B. mein Werk im Zuge der damaligen Erweckungen.
Mein ehemaliger Pastor träumte vor ca. 25 Jahren davon, dass er ganz Österreich erreichen wird und hatte dafür eine VIsions, die er sich aber selbst ausgedacht hatte. Er hatte dennoch Erfolg, weil er beharrlich gearbeitet hatte. Gott sei Dank ist er von so mach verrückter Idee abgerückt. Mancher Unsinn wird noch weiter praktiziert, hat aber keine Bedeutung.