Henoch und Elia

Themen des alten Testaments
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Zippo
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Re: Henoch und Elia

Beitrag von Zippo »

Helmuth hat geschrieben: Sa 2. Mai 2026, 08:02
Zippo hat geschrieben: Do 30. Apr 2026, 15:41 Die beiden Gestalten auf dem Berg sind eindeutig Erscheinungen von Mose und Elia.
Ich gehe hier darauf ein, weil ich eine Doppelgleisigkeit vermeiden will. Darum schreibe ich auch im anderen Thread nicht, weil meine Antwort an sich hier schon gegeben wurde. Du liest doch auch die Themen anderer, oder? Überdies wurde hier thematisch schon wesentlich mehr gesagt.

Ich stelle diese Frage: Woher wusste Petrus, dass es sich um Mose und Elia geandelt hatte? Ich stelle diese Frage, weil er auch sagen hätte können, dass es Hennoch und Elia waren, darum meine ich passt es ohnehin in dieses Thema. Elia wäre unsere Schnittstelle.

Es hätten aber auch Elia und Samuel sein können, und im Grunde genommen hätte es irgendwer sein können, warum gerade Mose und Elia? Von Mose weiß man doch, dass er tot war. Und für mich ist er es noch.

Woran also erkannte Petrus die beiden, spezifisch Mose? Er hatte beide doch noch nie in seinem Leben gesehen, sodass er ihr Aussehen oder ihre Stimmen gekannt hätte. Alles, was die die drei Apostel gesehen hatten, war eine Erscheinung von zwei Männern und dass diese mit Jesus geredet haben. Woher kommen nun die Namen?
Ich finde, daß diese Begegnung auf dem Berg der Verklärung ein besonderes Thema ist. Da habe ich mich auch schon dazu geäußert.

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Ziska
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Re: Henoch und Elia

Beitrag von Ziska »

Helmuth hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 10:08
Ziska hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 10:04 Doch was verstehst du unter „Himmelfahrt“, „Gott holte ihn zu sich“?
Jetzt verstehe ich die Frage nicht mehr. Beides bezeugt die Schrift. Und nochmals, ich dichte nichts in den Text hinein. Erkläre mir, worauf du hinauswillst.
Ich möchte nur wissen, was deine Aussage „Gott holte ihn zu sich“ bedeutet.
Was heißt das? Gott holte ihn zu sich, als er gestorben ist…..!?
Wo ist er jetzt?

Mir wurde damals, als mein Sohn starb , von dem Pastor gesagt:
„Er ist jetzt bei Gott! Gott braucht einen Engel!“

Hat er denn nicht schon genug?

Weiß der Pastor eigentlich, was er mit diesem Ausspruch anrichtet, angerichtet hat?

Ich bin froh, dass ich durch meinen Bibelkurs mit einer Bibellehrerin herausfand,
was richtig ist!
Liebe Grüße von Ziska

“Was macht Jesus zu einem idealen Regenten?
Er erfüllt alle Voraussetzungen.“


Schreib mir PN! :wave:

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Helmuth
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Re: Henoch und Elia

Beitrag von Helmuth »

Zippo hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 12:49 Ich finde, daß diese Begegnung auf dem Berg der Verklärung ein besonderes Thema ist. Da habe ich mich auch schon dazu geäußert.
Keine Ursache, dann führe es bei dir weiter. Aber ich will nicht alles doppelt schreiben. Du kannst auf mich auch verzichten, das kratzt meine Eitelkeit nicht.


Ziska hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 12:50 Was heißt das? Gott holte ihn zu sich, als er gestorben ist…..!?
Wann sein konkreter Todeszeitpunkt war, wissen wir nicht. Nach seinem 365. Lebensjahr wusste man von Hennoch nichts mehr. Die Aussage aber, dass er gestorben ist, basiert gar nicht auf dieser Bibelstelle, sondern auf der Gewissheit, dass jeder Mensch sterben muss. Welche Ausnahmen sollte es geben?
Ziska hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 12:50 Wo ist er jetzt
Dort, wo sich alle Toten befinden. Eine Ortsangabe zu machen ist menschlich, Gott aber kennt ihn. Für ihn lebt er, weil er auferstehen wird.

PS zu deinem persönlichen Schicksal: Es schmerzt und tut weh solches zu lesen, aber bitte mache nicht andere Menschen dafür verantwortlich, welche dich falsch belehren. Das geht nicht auf ihr Konto. Lies dazu Jer. 17:5-8

Warum denkst du betone ich, nicht in den Bibeltext etwas hineinzulesen, was er nicht aussagt. Darum bedarf es einer soliden Grundlage, welche auch die ZJ nicht haben. Das ist meine ehrliche Meinung. Gottes Wort kann für sich selbst sprechen.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 4. Mai 2026, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Henoch und Elia

Beitrag von Sara Funkelstein »

Helmuth hat geschrieben: Mo 4. Mai 2026, 09:26 Das meinst du, aber die Schnittstelle bildet Elia und da gilt für mich dasselbe. Er ist nach meiner Auffassung seit seiner Himmelfahrt tot.
Das kannst du gern für dich glauben. Mich überzeugt es nicht.

Dieses Thema ist durch mich erstellt worden und befindet sich im Bereich des AT. Zippos Thema betrifft das NT. Es wäre schon sinnvoll, wenn beides getrennt bleibt.
Gott hat entschieden, dass die Welt ohne dich nicht auskommt.

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Helmuth
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Re: Henoch und Elia

Beitrag von Helmuth »

Sara, soweit ich kann, respektiere ich dein Anliegen als TE, und wenn das AT alleine dazu die Antwort liefert, sehr gerne. Aber tut es das? Wir erhalten durchaus Antworten, aber ob sie ausreichen, bestimmt oft erst das NT. Folgende Aussage entstammt dem AT, auf der ich aufbaue:
1. Mose 2:17 hat geschrieben: Aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben.
Dazu gehört auch diese Grundlage:
Psalm 14:2-3 hat geschrieben: JHWH hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Gott suche. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
Sie zeigen warum der Mensch sterben muss, und zwar ein jeder ohne Ausnahme, aber den Grund liefert uns das NT noch deutlicher. Paulus greift diese Stelle aus dem AT auf, um sie auszulegen:
Römer 3:9-12 hat geschrieben: Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht; denn wir haben sowohl Juden als auch Griechen zuvor beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.“
Und später zieht er diesen Schluss, dessen erster Teil wieder mit 1. Mose 2:17 im Einklang steht. Doch er zeigt uns einen Ausweg, den Gott uns gibt:
Römer 6:23 hat geschrieben: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Das ewige Leben erreichen wir nicht ohne auch den Tod zu durchlaufen, also gibt es kein irdisches Überleben. Und überdies, viele werden es auch dann nicht erreichen. Du missinterpretierst den Text, weil du nicht auf der gesamten Grundlage aufbaust, sondern nur einzelne Verse hernimmst und dir etwas hinzudichtest. Das nennt man Eisegese, und der Rest ist Wunschdenken (andere nennen es Kopfkino).
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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