jsc hat geschrieben: ↑Fr 23. Jan 2026, 08:27
Es gab aber seit Toronto einige andere noch.
Das mag durchaus so sein, aber Hand aufs Herz, mir ist egal, welche dieser Wellen bis zu uns vorgedrungen ist. Wir wurden von der ergriffen, als wir 1996 Buenos Aires und weiter südlich Mar del Plata besucht hatten. 1967 gab es sogar eine Erweckung unter Katholiken, die sich Charismatische Erneurung "CE" nennt. Ich denke, es gibt sie bis heute.
Hauptsache ist, diese Welle wird vom Heiligen Geist bewegt und nicht von der Fußball-WM oder von Menschen, wie man in Stadien heute "die Welle" macht. Und dennoch, auch wenn "die Welle" in einem Stadion mit Christus selbst nichts zu tun hat, die Dynamik, die darin wirkt, die hat doch etwas mit der Art zu tun wie Gott Menschen motiviert bestimmte Dinge zu tun. Alleine würde das gar keinen Sinn machen
Wenn du in einem Stadion sitzt, und es ist Fußball ja per se nichts Böses, so kann man sich der Welle kaum entziehen und ruhig und völlig emotionslos am Platz weiter sitzen. Dann wärst du dort auch fehl am Platz.
Und auch hier bedeutet diese Welle nicht, dass ich deswegen ein Fußballnarr bin. Wir hatten auch genug, die nur der Begeisterungswelle gefolgt sind, die Charismatiker kennzeichnet. Als das nachgelassen hatte und es darum ging alte Gewohnheiten aufzugeben oder etwa aktiv im Herrn mitzuarbeiten, schwupps, da waren viele wieder weg. Denen war also nur die Action wichtig.
Doch damit muss man leben. Nicht jeder kehrt innerlich wirklich um. Und kommt uns das nicht bekannt vor? Dazu ein Ereignis aus Jesu Zeit seines idischen Wirkens in Galiläa im Norden Israels:
Joh 6,66-67 hat geschrieben: Von da an gingen viele von seinen Jüngern zurück und wandelten nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen?
Man kann nachlesen welche "Action" dem zuvorgegangen ist und was entscheidend ist: Sie war von Gott! Übrig bleibt am Ende dennoch nur der Überrest, von dem schon Jesaja geweissagt hatte.
Aslan hat geschrieben: ↑Fr 23. Jan 2026, 08:32
Als ich aus Toronto zurückkam, wollten natürlich einige wissen, wie es denn dort war...
Ich hatte ein Tagebuch geführt über die Zeit meines Aufenthaltes in Argentinien. Wenn ich das heute lese, a Wahnsinn, sage ich zu gewissen Sachen. Aber ich war ganz jung im Glauben und musste diese Dinge erst einordnen, eine Arbeit, die mich gute 20 Jahre gekostet hatte.
So nebenbei: Das mit dem Zungenbeten dauerte sogar 25 Jahre, aber auch da habe ich heute meine Anwort, und ich hoffe sie ist auch von Gott (es gab dazu einen Thread, werde ich hier daher nicht nochmals auspacken).