Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Man muß allerdings auch alles erwägen, wenn sich ein Bericht glaubwürdig anhört.
Man kann zuallererst seine Aussagen vergleichen mit den Nahtoderlebnissen, die man kennt. Wenn man so Einige kennt, kann man ja in etwa beurteilen, was alles erlebt werden kann.
Wenn allerdings ein Mensch diese Muster gut kennt, kann er schon eigene angebliche Nahtoderlebnisse konstruieren. Weil man ja weiß, was möglich ist. Gerade bei aussergewöhnlichen und umfangreichen Erzählungen, wenn alles so klar erscheint, muß man vorsichtig sein. Während andererseits Unklarheiten bei solchen Erlebnissen normal sind, man nicht alles versteht, und man Vieles verarbeiten muss.
Massiv ist ja zb Sundar Singh. Und auf anderem Gebiet eben Blumhardt und Pater Pio. Das ist so viel, so massiv, dass man eher daran zweifelt.
Man kann zuallererst seine Aussagen vergleichen mit den Nahtoderlebnissen, die man kennt. Wenn man so Einige kennt, kann man ja in etwa beurteilen, was alles erlebt werden kann.
Wenn allerdings ein Mensch diese Muster gut kennt, kann er schon eigene angebliche Nahtoderlebnisse konstruieren. Weil man ja weiß, was möglich ist. Gerade bei aussergewöhnlichen und umfangreichen Erzählungen, wenn alles so klar erscheint, muß man vorsichtig sein. Während andererseits Unklarheiten bei solchen Erlebnissen normal sind, man nicht alles versteht, und man Vieles verarbeiten muss.
Massiv ist ja zb Sundar Singh. Und auf anderem Gebiet eben Blumhardt und Pater Pio. Das ist so viel, so massiv, dass man eher daran zweifelt.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Keinesfalls: "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die WAHRHEIT wird euch freu machen." - Nicht Ich (Jesus), der das sagt. Weshalb sollte Gott den Mensch blind haben wollen? Ist erleuchtet werden, die Rede vom Licht etwa Dunkelheit? Diejenigen, die geistlich träge sind, lieben die Dunkelheit, die Nichterkenntnis.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Die Wahrheit ist eine Person und diese Person hat uns durch Seinen Opfertod frei gemachtSpice hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 17:53 "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die WAHRHEIT wird euch freu machen." - Nicht Ich (Jesus), der das sagt. Weshalb sollte Gott den Mensch blind haben wollen? Ist erleuchtet werden, die Rede vom Licht etwa Dunkelheit? Diejenigen, die geistlich träge sind, lieben die Dunkelheit, die Nichterkenntnis.
Du bist im Dunkeln, wenn du Christus als deinen Erlöser nicht annimmst.Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare, eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird kein anderes Wort geben als dieses (Katechismus der RKK Nr. 65)
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Wer hätte ein Interesse daran, "angebliche Nahtoderlebnisse" zu konstruieren? Ich empfinde keinen Reiz, falsche Geschichten zu erzählen, warum soll es bei anderen anders sein? Allerdings werden bei You Tube auch fragwürdige Filmchen vorgeschlagen, das nervt, aber man solche Kanäle blockieren.oTp hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 09:18 Man muß allerdings auch alles erwägen, wenn sich ein Bericht glaubwürdig anhört.
Man kann zuallererst seine Aussagen vergleichen mit den Nahtoderlebnissen, die man kennt. Wenn man so Einige kennt, kann man ja in etwa beurteilen, was alles erlebt werden kann.
Wenn allerdings ein Mensch diese Muster gut kennt, kann er schon eigene angebliche Nahtoderlebnisse konstruieren. Weil man ja weiß, was möglich ist.
Mit Glaubwürdigkeit beschäftigen ich mich weniger. Eher, ob ich verstehen, nachvollziehen kann. Ich war selber 2 mal "draußen", aber fast ohne bildhafte Erinnerung. Aber zu 100% außerhalb dieses Körpers! Jemand, den ich sehr gut kannte, sah seinen Lebensfilm während einer religiösen Andacht, genauso wie es NT-Erfahrene beschreiben. Meine Frau hatte die volle Vision, das Licht, Engelschöre, den Fernblick in die schönen Gärten und eine sie begleitendes hohes Wesen. Kürzlich erzählte mir ein vertrauter Bekannter von seinem Nahtoderlebnis in seiner Jugend.
Beurteilen traue ich mir zu, also erkennen ob jemand Quatsch redet oder sich wichtig macht, das geht schnell. Bei solchen Dingen scheint es aber eher so, dass die Leute nicht gewohnt sind, rauszurücken. Es können sogar Schuldgefühle sein, zB: man wollte weitergehen in das Licht, aber man hätte seine kleinen Kinder zurück gelassen.
Man darf alles, man kann. Sollte man aber nicht auch mal sein Misstrauen zurückfahren? Ist Gott so böse mit mir, dass er allen Geistern erlaubt, mich zu täuschen? … Aber gut, Vorsicht ist richtig. Nur denke ich nicht, dass es hier um Glauben geht, auch nicht um Glauben zu verwirren, sondern um das Erahnen oder Verstehen der jenseitigen Ebenen, welche keinem hier gelebtem Glauben widersprechen würden.Gerade bei aussergewöhnlichen und umfangreichen Erzählungen, wenn alles so klar erscheint, muß man vorsichtig sein.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Wo willst du Glauben trennen von Nahtoderlebnissen ? Sie sind doch ein Blick in die uns verborgene Welt Gottes hinein. Und was uns da erwartet ist doch gerade Thema der Religionen. Es zeigt sich, dass Gott die Liebe ist. Und der Mann aus deinem Link glaubt auch an die böse Seite des Jenseits. Es geht doch immer darum, wo man nach seinem Tod "hin gehört". Das ist doch Thema der christlichen Botschaften.
Wenn ich an Blavazkis angebliche telepathische Belehrungen denke, oder an den Anspruch von Steiner, und so viele andere Jenseits-Botschaften, sehe ich doch Täuschungen genug.
Nehmen wir mal an, ich hötte so ein Erlebnis der uneingeschränkten Liebe Gottes: Warum sollte ich daraus folgen, dass ich nach meinem Tod immun gegen eigene Schuld bin und völlig ins Licht komme? Meine Pflicht ist doch, mein Innenleben mit der Liebe Gottes in Übereinstimmung zu kommen.
Wenn ich an Blavazkis angebliche telepathische Belehrungen denke, oder an den Anspruch von Steiner, und so viele andere Jenseits-Botschaften, sehe ich doch Täuschungen genug.
Nehmen wir mal an, ich hötte so ein Erlebnis der uneingeschränkten Liebe Gottes: Warum sollte ich daraus folgen, dass ich nach meinem Tod immun gegen eigene Schuld bin und völlig ins Licht komme? Meine Pflicht ist doch, mein Innenleben mit der Liebe Gottes in Übereinstimmung zu kommen.
Zuletzt geändert von oTp am Di 3. Feb 2026, 09:02, insgesamt 1-mal geändert.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Ja, klar, ich bin ja auch eine Person. Und Christus hat mich frei gemacht, indem er mir zeigte, die Person, die ich meine zu sein, ist ein Irrtum. In Wahrheit bin ich wie Christus. Ihm gleich. Und durch diesen Glauben kann ich mich selbst (d.h. meinen Irrtum) aufgeben und so werden wie er.Hoger hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 19:16Die Wahrheit ist eine Person und diese Person hat uns durch Seinen Opfertod frei gemachtSpice hat geschrieben: ↑Mo 2. Feb 2026, 17:53 "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die WAHRHEIT wird euch freu machen." - Nicht Ich (Jesus), der das sagt. Weshalb sollte Gott den Mensch blind haben wollen? Ist erleuchtet werden, die Rede vom Licht etwa Dunkelheit? Diejenigen, die geistlich träge sind, lieben die Dunkelheit, die Nichterkenntnis.
Schon längst geschehen und im Licht!Du bist im Dunkeln, wenn du Christus als deinen Erlöser nicht annimmst.Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Spice, ich würde von mir nie sagen, dass ich so bin wie Christus-auch nicht tief in mir drin. Ich würde höchstens sagen, ich habe das Potential in mir angelegt. Aber dann muss ich mich auch danach ausstrecken und dort hin entwickeln. Dabei ist Christus mein absolutes Vorbild. Gott hat die Möglichkeit in jedem Menschen angelegt, im Prinzip zu weden wie er, aber nicht im Sinne von absolut vollkommen und omnipotent.
Also, Eigenlob und Eigenerhebung in dieser Form verurteile ich. Ich kann mich nur mit Zutun von Gott von einem Ekelkloß zu einem Lichtwesen entfalten. Und nicht automatisch. Das geht auch bei dir nicht. Bei dir gelingt es nur mit dem erheblichen Zwang von zahlreichen, ja schier unzähligen Inkarnationen, laut deinem Modell. Das zeigt nicht gerade, dass der Mensch willig und gehorsam ist. Durch Leiden lernt der Mensch dazu, aber auch nur, wenn er klug ist.
Also, Eigenlob und Eigenerhebung in dieser Form verurteile ich. Ich kann mich nur mit Zutun von Gott von einem Ekelkloß zu einem Lichtwesen entfalten. Und nicht automatisch. Das geht auch bei dir nicht. Bei dir gelingt es nur mit dem erheblichen Zwang von zahlreichen, ja schier unzähligen Inkarnationen, laut deinem Modell. Das zeigt nicht gerade, dass der Mensch willig und gehorsam ist. Durch Leiden lernt der Mensch dazu, aber auch nur, wenn er klug ist.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Die christlichen und anderen Religionen halten sich eher bedeckt mit Jenseitsvorstellungen, geschweige denn Forschung. Den Hinweis über die "die böse Seite des Jenseits" muss ich überhört haben. Welche Minute?oTp hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 08:43 Wo willst du Glauben trennen von Nahtoderlebnissen ? Sie sind doch ein Blick in die uns verborgene Welt Gottes hinein. Und was uns da erwartet ist doch gerade Thema der Religionen. Es zeigt sich, dass Gott die Liebe ist. Und der Mann aus deinem Link glaubt auch an die böse Seite des Jenseits. Es geht doch immer darum, wo man nach seinem Tod "hin gehört". Das ist doch Thema der christlichen Botschaften.
Was die christliche Botschaft überwiegend predigt, ist das rechte Fühlen und Handeln im Diesseits. So nehme ich es wahr und kann es auch als sinnvoll nachvollziehen. Kein Ego kommt "in den Himmel", und auch kein irdisches Ego, dass sich hier als besonders rechtgläubig sozusagen eine Garantie sichern will.
Glauben und Erleben sind wirklich zweierlei. Und NT-Erfahrene suchen keinen neuen Glauben sondern verändern ihr Leben. Nicht weil sie es müssten sondern weil dann wieder Sinn macht. Ein Glaube lehrt oft: Sündige nicht! Kann es vielleicht sein, man sieht das größere Bild, zB in einem mystischen Moment, und man will oder kann gar nicht mehr sündigen?
Also Pflicht ur Liebe, das wird nicht. In der Liebe läuft das Herz über, Gott alleine spielt die Musik. Und das kann ansatzweise hier gelebt werden ohne Nebengedanken. Ob es eine Schuld gab, das ist völlig egal, das war einmal, alles ist vergeben. Ich denke, man brauch aber keine metaphysischen Erlebnisse. Der Wunsch, das Flehen in Richtung Gott, wird "Gnade" in Gang setzen.Nehmen wir mal an, ich hötte so ein Erlebnis der uneingeschränkten Liebe Gottes: Warum sollte ich daraus folgen, dass ich nach meinem Tod immun gegen eigene Schuld bin und völlig ins Licht komme? Meine Pflicht ist doch, mein Innenleben mit der Liebe Gottes in Übereinstimmung zu kommen.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Solch eine Aussage ist völlig nachvollziehbar im mystischen Verständnis.Spice hat geschrieben: ↑Di 3. Feb 2026, 09:01 Ja, klar, ich bin ja auch eine Person. Und Christus hat mich frei gemacht, indem er mir zeigte, die Person, die ich meine zu sein, ist ein Irrtum. In Wahrheit bin ich wie Christus. Ihm gleich. Und durch diesen Glauben kann ich mich selbst (d.h. meinen Irrtum) aufgeben und so werden wie er.
Womit Kirchen und der Klerus im Islam ein Problem hatten, denn freie Menschen, die öffentlich verkündigen, auch ihr könnt frei sein, gefährden die Macht der Welt-Herrschenden.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich.
Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Sagt auch niemand. Vielleicht sind Vollkommenheit und Omnipotenz auch wieder irdische Vorstellungen? Oder auch "im Prinzip werden wie er" .. Wir sind schon, was wir sind. Alles andere ist Einbildung. Zu bekennen, ich bin nur was ich bin, mehr nicht … ich glaube, das ist mit Umkehr gemeint. Zurück zur Unschuld.
Wenn man erkennt, dass es nicht mal Klugheit gibt, wird man weise. Das Erkennen, dass alles menschliche Leben von Geburt bis Tod leidensvoll ist, und dass "die Welt" dem Menschen nur Produkte anbietet, die hier und da ein bisschen Linderung versprechen, dass lehren die Buddhisten etwas konsequenter. Auch wenn die Theorie der unzähligen Inkarnationen im Alltag dort genauso wenig eine Rolle spielt wie christliche Theorien hier. Dort wie hier wird auf das Diesseits appelliert: Sie gut und gerecht, werde nicht böse, halte dein Herz rein.Bei dir gelingt es nur mit dem erheblichen Zwang von zahlreichen, ja schier unzähligen Inkarnationen, laut deinem Modell. Das zeigt nicht gerade, dass der Mensch willig und gehorsam ist. Durch Leiden lernt der Mensch dazu, aber auch nur, wenn er klug ist.