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Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:26
von Magdalena61
Zippo hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 12:45
Magdalena61 hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 00:14
Zippo hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:55 Gott behauptet, daß wir Menschen Sünder sind und nicht die Herrlichkeit Gottes erreichen.
Das bestreite ich absolut nicht.
Es geht ja auch noch weiter:
Rö 3,24
und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist;
Ganz genau.

Und warum willst du dann von jemandem, der keinerlei Bezug hat zum "Themenkomplex theologisches Wissen" mehr verlangen als da und in Joh. 3,16 steht?

Ist dir das Evangelium von der Gnade Gottes, die Er jedem Menschen anbietet, zu dürftig?
Ich finde, man sollte das Evangelium nicht verwässern und alles Unangenehme vorenthalten.
Wenn man das unverfälschte Evangelium weitergibt, dann werden sich daraus Fragen ergeben; Gesprächsansätze.

Unser Job ist es, zu informieren.

Man kann auch etwas diplomatischer vorgehen. Es gibt genügend Gelegenheiten, auf das Böse in der Welt Bezug zu nehmen.

Wie stellst du dir das Gespräch denn konkret vor? Du gehst auf jemanden zu und zitierst Röm. 3 oder Joh. 3,16?

Bei mir läuft das anders. Aufgrund meiner Musik, von der ich bereits berichtete, wurde ich angesprochen. Sie ist ein Zeugnis. Das ist hier ein kleiner Ort... ich kümmere mich nicht darum, was geredet wird... Beschwerden kamen noch keine. :D

In der Regel unterhalte ich mich einfach mit jemandem. Man spricht über dies und das... tauscht sich ein wenig aus. Dabei kommt mit Sicherheit irgendwie die aktuelle Lage ins Spiel, sei es der Krieg in der Ukraine, die CO2- Besteuerung, die schier unfassbaren Lügen des Kanzlers bzw. anderer Personen in Führungspositionen, oder die "Pandemie", die Impfkampagne und deren Nebenwirkungen.
Hier ist beispielsweise Gelegenheit, Ungerechtigkeit zu thematisieren, die jeder bestätigen kann... und darauf hinzuweisen, dass die Urheber und Vertreter derselben sich warm anziehen müssen... denn eines Tages werden sie sich, wenn schon nicht vor einem weltlichen Gericht, dann doch vor dem Gericht Gottes verantworten müssen.

Und schon sind wir beim Thema.

Ich beziehe mich auf die Bibel... lese aber nicht Verse vor, denn inhaltlich sollte man im Kopf haben, was relevant ist.

Und dann ergibt sich auch die Gelegenheit, zu sagen, man müsse selbst natürlich auch aufpassen, was man tut; wie man lebt... denn für uns gelten die gleichen Maßstäbe.

Und so weiter.

In den Menschen ist eine tiefe Sehnsucht nach Gerechtigkeit.
Daran kann man anknüpfen.
Einen Hunger wecken nach und die Hoffnung auf die Gerechtigkeit Gottes.

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:28
von Magdalena61
Zippo hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 12:45Evangelisten lassen es auch nicht weg. Sie reden von der Gerechtigkeit Gottes und daß es den Menschen schwerlich gelingt, den Ansprüchen Gottes genüge zu tun. Dann reden sie von der Gnade Gottes, welche die Lösung ist, um den Menschen aus seiner Situation zu befreien. Eine Botschaft, die ihm sogar Aussicht und Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod in einer neuen Schöpfung macht.
Einem "Studierten" nehmen die Leute so etwas eher ab als dem Nachbarn von nebenan. Er hat aufgrund seines Berufes sozusagen eine Legitimation, solche Töne anzuschlagen.
Wie viele kommen denn zu evangelistischen Veranstaltungen? Wie viele identifizieren sich mit der Botschaft? Und wie viele nehmen sie an?

Diese "Schnell- Bekehrungen" am Ende einer Veranstaltung, nachdem die ganze Palette emotionaler Bausteine abgespielt wurde, sind meist nicht tiefgehend und oftmals auch nicht dauerhaft. Viel zu viele, die "nach vorne kamen und Jesus annahmen" sind nach wenigen Wochen wieder im alten Fahrwasser. Eine "Bekehrung" ist noch lange keine Wiedergeburt.
Zippo hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 12:45
Magdalena
Sollte der Verkäufer, nachdem er erfragt hat, ob der Kunde "wiedergeboren" ist, nun loslegen: "Sie sind ein Sünder und müssen Buße tun"! ?
Kann man nicht fragen: "Kennen sie die Botschaft der Bibel ? " Und wenn es nicht der Fall ist, eine lesbare Version der Bibel dahinlegen ? Dazu ein Bibelleseplan, so fangen doch die meisten an, dieses Werk zu studieren.
Das wäre in der Tat vernünftiger.

Ich wollte euch einen Spiegel vorhalten. Damit ihr einfach mal registriert, wie eure Strategie auf andere wirkt.
Zippo hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 12:45Ehrlicherweise darf in der Botschaft des Evangeliums nicht fehlen, daß die Entscheidungen, die der Mensch tätigt, auch Konsequenzen haben. Wer keine Gnade will, der wird eben vor Gericht gebracht und Gott wird über ihn urteilen. Da kann man Pred 12,13-14 vorlesen oder Mt 25, 31.. oder Off 20,11-15 Vor diesem Gericht will uns der Herr Jesus ja bewahren, wenn wir ihm nachfolgen.
Das Evangelium lautet: Joh. 3,16.

Es wäre mir neu, dass es Heidenmissionaren aufgetragen ist, Gericht zu verkündigen.

Interessenten muss man natürlich begleiten. Es wäre gut, wenn es eine Gemeinde gibt, die man empfehlen kann. Dort finden sie Gemeinschaft. Zunächst muss man das Fundament aufbauen und festigen. Davon spricht auch Paulus, als er in 1. Kor. 3 mit den Korinthern schimpft.

In der Gemeinde wird ja wohl gepredigt werden, auch über den Tag des HERRN und so. Um die Feinheiten zu vermitteln ist die Gemeinde gefragt. Paulus liefert mit seinem Hinweis auf die noch nicht ausreichende entwickelte bzw. nicht vorhandene geistliche Gesinnung der Korinther das richtige Stichwort.

Man kann von jemandem, der nicht geistlich gesinnt ist, nicht fordern, was das Fleisch nicht leisten kann. Deshalb brauchen die Leute unbedingt Kontakt und Vertrauen zu Gott. Eine geistliche Gesinnung können wir nicht selbst "herstellen"; dafür brauchen wir die Hilfe und die Kraft des Heiligen Geistes, und es gibt Vorausetzungen ("lasst euch vom Geist erfüllen").

Leider sind auch Freikirchen heute ziemlich einseitig geworden. Zu sehr in Richtung Wohlstandsevangelium, Freizeitgestaltung.

Was ist nur mit der Buße geschehen?

Fortgeschrittene brauchen eine andere Nahrung als Einsteiger.

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:32
von Magdalena61
Zippo hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 12:45
Magdalena
Das ist jetzt mal die Kurzfassung der "Verkündigung", die so manchem vorschwebt.
Merkst du, wie blödsinnig das ist?
Es klingt ein wenig doof, wie du das geschrieben hast. Bete doch lieber und frage den Herrn Jesus, was du sagen sollst.
Es sollte ein Spiegel sein.
Ich rede nicht so mit den Leuten. Mit Sicherheit nicht!

Weil ich meine, die Ursache von Sünde und Verlorenheit sowie das Erlösungswerk Christi... das ganze Thema ist viel komplexer als platte Worte wie "deine Sünden haben Jesus ans Kreuz geschlagen".
Das ist eine Verzerrung.
Man kann auch darüber reden, ohne dem Gegenüber eines überzuziehen und ihn vor den Kopf zu stoßen. In der Regel hat man es ja mit anständigen Leuten zu tun, die sich ehrlich darum mühen, ihr Leben zu meistern.

Niemand möchte beschuldigt werden für etwas, das er nicht getan hat.
Niemand möchte so unter Druck gesetzt werden, das er Schuld "bekennt", obwohl er innen drinnen nicht davon überzeugt ist, schuldig geworden zu sein. Wollt ihr Heuchler generieren?
?
Die Überführung von Sünde ist in den allermeisten Fällen die Aufgabe und das Werk des Heiligen Geistes.
Parzany hat vor kurzem die Allianzgebetsrunde mit einer Predigt eröffnet und mit der Gerechtigkeit Gottes angegangen.
Und wer saß in dieser Runde?
Heiden? Nichtchristen?

Warum verwechselt ihr das dauernd?
Ich habe z. Bsp. ein Traktat:
Traktate laufen auch unter "berufliches Engagement" und sind mit einem persönlichen Gespräch nicht gleichzusetzen. Wie viele Leute werfen das Traktat weg, nachdem sie einen Blick hineingeworfen haben?

Ich hatte mal eines, das fand ich besser als die 0815- Traktate. Vorne drauf stand "ich bin nicht schlechter als andere Leute". Wenn man es aufklappte, las man "Aber wie schlecht sind denn die anderen?"
Gott persönlich kennenlernen. Da steht: Gott liebt sie. Er hat sie erschaffen und will, daß sie eine persönliche Beziehung zu ihm haben. Joh 3,16
Dann kommt aber doch die erschreckende Tatsache, daß die Beziehung des Menschen mit Gott durch Sünde zerstört ist. Angefangen mit der Sünde Adams hat sich die Menschheit nicht so entwickelt, wie Gott es gefallen hat. 1 Mo 6,6, Rö 3,23
Wie viele (unwissende) Menschen hast du denn damit schon gewonnen?
Könnte es sein: Keinen Einzigen?
Eigentlich geht es ja um Erneuerung, die sogenannte Wiedergeburt. Eine neue Schöpfung sollen Menschen werden und das soll in diesem Leben schon mehr und mehr zum Ausdruck kommen.
Ja, natürlich.

In diesem Thread diskutieren wir über den Einstieg in ein Leben mit Gott.
LG

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 07:34
von Helmuth
Zippo hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:08 Es hat bestimmt Evangelisten gegeben, die mit dem Thema Hölle angefangen haben.
Womit man anfängt, ergibt sich situativ. D.h. das ist keine Taktik, wie man das Evangelium systematisch predigt, was ich ohnehin nicht für sinnvoll erachte, sondern eine übliche Reaktion. Wenn jemand z.B. so anfängt: "Ach, scheiß doch auf deinen Jesus, ...", dann könnte ich z.B. fragen: "Würdest du es wagen ihn das so direkt ins Gesicht zu sagen, stünde er vor dir? Oder stell dir vor, du redst so mit unserem obersten Firmenchef. Dann sagst du das nicht mir, sondern ihm direkt."

Je nachdem, wie sich das Gespräch dann weiterentwickelt, erst danach beginne ich mich darauf zu besinnen, ob es denn Sinn macht einem Lästerer das Evangelium zu predigen oder es einfach dabei zu belassen. Es folgt nicht jedem Gespräch die Verkündigung, das habe ich gelernt.

Falls man sich entscheidet es zu tun, so meine ich, dass es nicht einseitig bleibt. Man kann anfangen, dass alle Menschen von Jesus, dem Sohn Gottes einmal für ihre Sünden gerichet werden und dann auch die Gnade ins Spiel bringen, dass Jesus doch für uns deshalb gestorben ist, damit unsere Sünden getilgt und vergeben werden können. Es wäre an der Zeit umzukehren und sich zu überlegen, ob man so weiter leben will wie bisher.

Wichtiger als den Beginn finde ich diesen Bußaufruf, wie ich gerade ein Beispiel mache, aber nicht als Regel aufstelle! Jeder Fall liegt im persönlichen Bereich individuell anders, darum situativ. Der Bußaufruf ist aber ein wesentlicher Bestandteil der Verkündigung, ansonsten hat man meiner Meinung nach nicht verkündigt, sondern eher nur über Glaubensdinge geredet.

Wie ich sagte, soll das Evangelium nicht besprochen oder diskutiert werden, es wird verkündigt mit recht klaren Ansagen und Anweisungen. Wie sich jeder entscheidet obiegt nicht uns. In der Sache geht es nicht um meinen Glauben oder mein Zeugnis, sondern um das Leben des anderen. Uns obliegt die Botschaft, mit der uns der Herr über Himmel und Erde beauftragt hat, dessen Herz sich aber nach Errettung sehnt.

Und das ist gar nicht meine oder deine Botschaft, sondern die des lebendigen Gottes über seinen Sohn, die allen Nationen gepredigt werden soll. Wir aber sind seine Botschafter, wie Jesus hier recht allgemein anweist:
Lk 24,46-47 hat geschrieben: "So steht geschrieben, dass der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen sollte aus den Toten und in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden sollten allen Nationen, angefangen von Jerusalem."

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 08:31
von Helmuth
Ziska hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 14:52 Hat sich jemand schon mal mit den Christen des ersten Jahrhunderts etwas näher befasst?
Natürlich, wer nicht? Wenn sich ein Christ dafür nicht interessiert, dann hegte ich Zweifel an seinem Glauben. Nur darfst du die Situation nicht 1:1 mit uns vergleichen. Petrus und Paulus wurden persönlich von dem Herrn Jesus mit der Verkündigung des Evangeliums beauftragt und das war dann ihr fester Beruf.

Dazu begleitete sie der Heilige Geist mit außergewöhnlichen Zeichen, um sie vor den Menschen zu beglaubigen. Und weiters wäre ein Angriff auf sie lebensgefährlich. Denk an den Propheten Elia, bei dem zwei Einheiten Soldaten ums Leben kamen. Ohne diese Zeugnisse wären sie aber nicht anders dran als du und ich, die der Herr nicht persönlich berufen hat. Ruf und Nachfolge ist in dem Sinn nicht ident.
Ziska hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 14:52 Was könnte man sich von ihnen abschauen?
Ihre Liebe zum Herrn, ihren Charakter, ihren Eifer und ihren Glauben. Weniger aber die Werke, denn dieser Anmaßung mache ich mich nicht schuldig. Wenn Gottes Heiliger Geist ausgegossen ist, dann kann ich selbstsicherer auftreten und auch Wunder wirken. Eine solche Zeit habe ich miterlebt und in der Phase waren viele Werke auch gottgewirkt.

Nun ist das wieder viele Jahre vorbei. Der Aufwand, den Gemeinden so allgemein betreiben um eine Evangelisationsveranstaltung zu organisieren ist sicher bewundernswert, erweist sich aber oft nicht als effektiv. Ich wäre mehr für kleinern Aktionen, dafür häufiger, wo jeder mitmacht und nicht nur die großen Prediger einmal im Jahr auftreten.

Die beste Arbetisweise habe ich von meinem ersten Pastor gelernt. Er zeugte gewissermaßen seine eigene christliche Familie in Wien, und das war auch der Name unserer ersten Gemeinde, der ich beigetreten bin. Ich wurde dort quasi hineingeboren. Mein Pastor war Evangelist durch und durch und ließ nichts unversucht zu dienen. Aber er verlor auch die Kraft mit der Zeit. Dennoch ich habe aus der Zeit mehr gelernt als in den 20 Jahren danach.

Die Zeit danach diente mir eher der WIssens- bzw. Erkenntniserweiterung und ich war auch in anderen Gemeinden tätig. Es war eine Zeit vieler Korrekturen, aber die wichtigen Erfahrungen dazu habe ich in Zeit gemacht, als es normal war Gottes Wirken auch live zu sehen.

Weil du fragst, ob ich mich mit den ersten Christen beschäftige, dann sehe ich, dass es Petrus ähnlich ergangen ist. Er ließ mit der Zeit nach. Hingegen wurde Paulus stärker. Obwohl er in jahrelanger Gefangenschaft nicht mehr so wirken konnte wie zuvor, so wurde er, wie der Herr voraussagte, zu einem, der vor Königen gestanden hatte um für Jesus Zeuge zu sein und zuletzt, wovon ich ausgehe, auch vor dem Kaiser.
Mk 13,9 hat geschrieben: Ihr aber, gebt acht auf euch selbst: Sie werden euch an Synedrien und an Synagogen überliefern; ihr werdet geschlagen und vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.
Das denke ich kann ich für mich nicht in Anspruch nehmen, daher sagte ich, einer solcher Anmaßung mache ich mich nicht schuldig. Nach dem Ableben meines Pastors und Freundes habe ich mich auf den persönlichen Kreis Bekannter zurückgezogen, aber es würde mir nicht entgehen, wenn der Wind wieder woanders stärker weht. Ohne Wind kann man schließlich nicht segeln. ;)

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 09:34
von renato23
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 18:28 Man kann von jemandem, der nicht geistlich gesinnt ist, nicht fordern, was das Fleisch nicht leisten kann. Deshalb brauchen die Leute unbedingt Kontakt und Vertrauen zu Gott. Eine geistliche Gesinnung können wir nicht selbst "herstellen"; dafür brauchen wir die Hilfe und die Kraft des Heiligen Geistes, und es gibt Vorausetzungen ("lasst euch vom Geist erfüllen").
Da würde Dir aber Paulus klar widersprechen. Denn er zeigte klar auf, was für das Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes künftig an gottferner -fleischlicher-Gesinnung gekreuzigt (an den Nagel gehängt, aus dem Leben verabschiede werden müsse), da die noch fleischlich gesinnt sind am Reich Gottes keinen Anteil haben, nicht Teil davon sein können.
Röm 8,5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt6 Denn fleischlich gesinnt sein ist der Tod, doch geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede.
Gal 5.19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz. 
24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. 25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
Also wer frei von Neid, Eifersucht, Zorn, Zwietracht etc geworden ist, was ja oft Gottes Widersacher die Möglichkeit gibt, solch als Werkzeuge seiner Bosheit gegen Mitmenschen zu benutzen......hat den Bösen in sich überwunden und kann künftig in nurmehr inniger Gottgemeinschaft sehen und hören und im Herzen wahrnehmen, wo Gott ihn als "Werkzeug" seiner Liebe zu Gunsten von einem oder mehrer Menschen einsetzen kann.

Wenn solche sich dann für die z.B notlindernde Hilfe im Zeichen christlicher Nächstenliebe glücklich bedanken, oder sagen" sie oder dich hat der Himmel geschickt, kann man das Evangelium Jesus vom Reich Gottes verbunden natürlich mit dem Missionsauftrag unseres Herrn Jesus auf einfache, überzeugende Art zur Sprache bringen und motivieren, ebenfalls von Gottes Sohn Jesus wahrhaft gottgefälliges Leben zu lernen. um so allennfalls selber zum Licht für andere Mitmenschen werden zu können.

Alle Jünger und Apostel rufen im Auftrag jesus Christus dazu auf, alle bisherige Bosheit abzulegen...sich zu reinigen wie Jesus rein ist...also aktiv an der Heiligung zu arbeiten, wobei ja diesbezügliche Anleitungen mannigfaltig in der Bibel vorhanden sind.

Gesegnete Grüsse renato
Johannes mit richtiger Wiedergabe für den Sinn des Wortes GLAUBEN =pisteuein)16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die sich ihm anvertrauen,ihm die Treue halten, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 09:37
von oTp
Hallo, Renato23.
Vielen deiner Ansichten kann ich zustimmen. Vielleich erkläre ich mich mal dazu.

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 12:05
von renato23
oTp hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 09:37 Hallo, Renato23.
Vielen deiner Ansichten kann ich zustimmen. Vielleich erkläre ich mich mal dazu.
Hallo oTp, leider sieht man in vielen Christengemeinden, Kirchen, Freikirchen, dass Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes, durch Abkehr einstiger Sünder um nurmehr nach dem Willen Gottes dem himmlischen Vater zu leben um den Teufel, das Böse allmählich bis vollkommen aus der Welt zu schaffen ... gleichermassen ins Abseits gestellt wurde, wie auch im Jahr 432 n.ch durch die religiösen Machthaber der RKK das einstige CHRISTUSMONOGRAM.

Weiteres via PN. Gesegnete Grüsse, renato23 mit ganzem Herzen am Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes festhaltend, und auch an seinem Missionsauftrag, Menschen für getreuliche Nachfolge Jesus Christus zu gewinnen, weil er der Sohn des wahrhaftigen Gottes aller Menschen ist, und will, dass alle Menschen aus einstigen Fängen Satans Errettung erlangen, den Bösen in sich überwinden können. Dies gelang seit jeher durch Gottestreue.

Jakobus evangelisierte kurz und bündig in Jakobus 4,17 Seid Gott gehorsam, widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 12:49
von Helmuth
renato23 hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 12:05 Hallo oTp, leider sieht man in vielen Christengemeinden, Kirchen, Freikirchen, dass Jesus Christus Evangelium vom Reich Gottes, durch Abkehr einstiger Sünder um nurmehr nach dem Willen Gottes dem himmlischen Vater zu leben um den Teufel, das Böse allmählich bis vollkommen aus der Welt zu schaffen ... gleichermassen ins Abseits gestellt wurde, wie auch im Jahr 432 n.ch durch die religiösen Machthaber der RKK das einstige CHRISTUSMONOGRAM.
Die großen Amtskirchen verwässern das Evangelium, das ist auch meine Beobachtung, nicht aber die Freikirchen. In denen ist die Botschaft, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, durchwegs zentraler Bestand der Lehre und des Lebens. Es gibt kaum einen Gottesdienst, in dem das nicht erwähnt wird und das Abendmahl wird regelmäßig praktiziert, um uns an Jesu vergossenes Blut für unsere Sünden zu erinnern.

Feierst du solches eigentlich mit?

Das sehe ich als so was wie innerkirchliche Evangelisation. damit wir an diesem Glauben festhalten und mir dient es immer gut zu einer Rückbesinnung auf mein altes Leben, von dem mich Jesus durch sein Opfer für Gott erkauft hat. Das korrigiert auch immer wieder die Einstellung zu all meinen Brüdern.

Darin werde ich auch unter Christen nicht müde das zu betonen, denn manche wollen gerne an der Verkündigung aktiv mitarbeiten, vernachlässigen dabei aber auch hin und wieder ihre eigene Beziehung zu Jesus oder auch sie sie beginnen es zu verwässern, dass das Kreuz nicht alles wäre. Solche hemmen bis verhindern die Buße anderer eher als sie mitarbeiten, Menschen zur Buße zu leiten.

Re: Definition Evangelium. Wie und was sollen wir predigen?

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 13:55
von Zippo
Magdalena61 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 18:26
Zippo hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 12:45
Magdalena61 hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 00:14
Zippo hat geschrieben: Mi 11. Feb 2026, 13:55 Gott behauptet, daß wir Menschen Sünder sind und nicht die Herrlichkeit Gottes erreichen.
Das bestreite ich absolut nicht.
Es geht ja auch noch weiter:
Rö 3,24
und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist;
Ganz genau.

Und warum willst du dann von jemandem, der keinerlei Bezug hat zum "Themenkomplex theologisches Wissen" mehr verlangen als da und in Joh. 3,16 steht?

Ist dir das Evangelium von der Gnade Gottes, die Er jedem Menschen anbietet, zu dürftig?
[Luther 1912: Joh. 3,16] Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Warum gab Gott seinen Sohn ? Es weiß doch jeder, was mit ihm passiert ist, aber ohne diese Frage zu klären und von der Gerechtigkeit Gottes zu reden, wirst du niemand das Evangelium erklären können.
Und ohne dem Menschen zu sagen, daß er, wie alle Menschen, Fehler gemacht hat, die Bibel nennt es Sünde, wird man die Notwendigkeit des Kreuzes niemanden verständlich machen können.

Warum hat Gott uns seine Liebe darin geoffenbart, indem er sich in einem Menschen namens Jesus bei dem Kreuzigungsgeschehen so minderwertig behandeln und für sein Volk abstrafen ließ ? Jes 53,1-5
[Luther 1912: Joh. 15,13] Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
Diese Liebe leuchtet den meisten Menschen nicht auf Anhieb ein. Denn das scheint ja unserem Sinn für Gerechtigkeit ganz gewaltig zu widersprechen. Was sagst du da den Leuten ?

Warum wollte Gott seinen geliebten Sohn einer entwürdigenden Behandlung unterziehen und dann bis an das Kreuz begleiten, wo er nach 6 Stunden mit dem Wort "Es ist vollbracht" verschieden ist ?
Magdalena
Ich finde, man sollte das Evangelium nicht verwässern und alles Unangenehme vorenthalten.
Wenn man das unverfälschte Evangelium weitergibt, dann werden sich daraus Fragen ergeben; Gesprächsansätze.

Unser Job ist es, zu informieren.

Man kann auch etwas diplomatischer vorgehen. Es gibt genügend Gelegenheiten, auf das Böse in der Welt Bezug zu nehmen.

Wie stellst du dir das Gespräch denn konkret vor? Du gehst auf jemanden zu und zitierst Röm. 3 oder Joh. 3,16?
Ich bin eigentlich meistens nur mit Traktaten und anderem christlichen Material auf Menschen zugegangen.

Am Anfang habe ich natürlich Freunden erzählt, was mir passiert und manchmal redet man über den Glauben, wenn es sich so ergibt.
Aber ich kenne Leute die schlagen eine kleine Gideonbibel auf und lesen vor. Die Traktate gehen ja auch meistens so vor und sie berichten von Liebe und Gerechtigkeit.
Früher hatten wir auch Zeltmission und den Bus "Leben ist mehr" und Pro - Christ. Da gibt es dann evangelistisch begabtere Leute wie mich. Aber die bringen immer die Liebe Gottes und die Gerechtigkeit Gottes zusammen.
Magdalena

Bei mir läuft das anders. Aufgrund meiner Musik, von der ich bereits berichtete, wurde ich angesprochen. Sie ist ein Zeugnis. Das ist hier ein kleiner Ort... ich kümmere mich nicht darum, was geredet wird... Beschwerden kamen noch keine. :D
Was für Musik ist das, sind das Glaubenslieder ?
Magdalena

In der Regel unterhalte ich mich einfach mit jemandem. Man spricht über dies und das... tauscht sich ein wenig aus. Dabei kommt mit Sicherheit irgendwie die aktuelle Lage ins Spiel, sei es der Krieg in der Ukraine, die CO2- Besteuerung, die schier unfassbaren Lügen des Kanzlers bzw. anderer Personen in Führungspositionen, oder die "Pandemie", die Impfkampagne und deren Nebenwirkungen.
Hier ist beispielsweise Gelegenheit, Ungerechtigkeit zu thematisieren, die jeder bestätigen kann... und darauf hinzuweisen, dass die Urheber und Vertreter derselben sich warm anziehen müssen... denn eines Tages werden sie sich, wenn schon nicht vor einem weltlichen Gericht, dann doch vor dem Gericht Gottes verantworten müssen.

Und schon sind wir beim Thema.
Nicht schlecht. Landest du nicht auch bei der Frage: "Warum läßt Gott das zu ?"
Magdalena

Ich beziehe mich auf die Bibel... lese aber nicht Verse vor, denn inhaltlich sollte man im Kopf haben, was relevant ist.
Ich kann mir keine Bibelverse merken ! Ich bin ja so froh, daß es google gibt !

Und dann ergibt sich auch die Gelegenheit, zu sagen, man müsse selbst natürlich auch aufpassen, was man tut; wie man lebt... denn für uns gelten die gleichen Maßstäbe.

Und so weiter.

In den Menschen ist eine tiefe Sehnsucht nach Gerechtigkeit.
Daran kann man anknüpfen.
Einen Hunger wecken nach und die Hoffnung auf die Gerechtigkeit Gottes.
Die Menschen haben aber von Geburt an eine andere Gerechtigkeit im Sinn , wie die Evangeliumsgerechtigkeit.
Ist es vielleicht deswegen so schwierig, darüber zu reden ?

Gruß Thomas