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Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 19:31
von Abischai
Hiob hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 17:26 dass Maria dieses Bild aufnimmt
"Das Bild aufnimmt" ? Die Wortwahl ist etwas verwirrend. In Maria wurde eine wesentliche prophetische Aussage der Schrift manifest. Sie (Maria) tat selbst gar nichts, außer daß sie sich dem ergab, was Gott ihr bestimmt hatte und was der Engel Gabriel ihr mitteilte. Maria war begnadet, wie jeder von uns auch begnadet ist. Maria erwies damit den Glauben des Senfkorns, nicht mehr und nicht weniger. Aber das ist alles ! Mehr können wir Menschen nicht. Mehr erwartet Gott von uns aber auch gar nicht.

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 19:36
von Abischai
Ziska hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 19:26 Oder ihr redet in euren Kreisen so…
Teure, hochgeschätzte Ziska!
Mag sein, daß "wir" die Sprache Kanaans sprechen, verzeih!
Urbild ist einfach die Erste, alle anderen folgen daraufhin und sind Nachkommen ("Same"). Kränkt Dich diese Formulierung bzw. bereitet sie Dir Ungemach?
Das soll meinerseits niemanden beschneiden oder ausgrenzen, es ist einfach meine Art diesen Sachverhalt darzustellen. Ich glaube nicht, daß das irgends im Widerspruch dazu steht, wie Du das auffaßt. Siehst Du es dennoch völlig anders und von mir unverstanden und möchtest das geklärt wissen, formuliere es bitte erneut im Besonderen!

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 19:44
von Ziska
Abischai hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 19:36
Ziska hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 19:26 Oder ihr redet in euren Kreisen so…
Teure, hochgeschätzte Ziska!
Mag sein, daß "wir" die Sprache Kanaans sprechen, verzeih!
Urbild ist einfach die Erste, alle anderen folgen daraufhin und sind Nachkommen ("Same"). Kränkt Dich diese Formulierung bzw. bereitet sie Dir Ungemach?
Das soll meinerseits niemanden beschneiden oder ausgrenzen, es ist einfach meine Art diesen Sachverhalt darzustellen. Ich glaube nicht, daß das irgends im Widerspruch dazu steht, wie Du das auffaßt. Siehst Du es dennoch völlig anders und vonmir unverstanden und möchtest das geklärt wissen, formuliere es bitte erneut im Besonderen!
Ich konnte mit dem Wort „Urbild“ echt nichts anfangen.
Ich dachte erst, dass du die erste Frau als nicht real siehst.
Vielleicht als Gleichnis von der ersten Frau.

Mit „deine Kreise“ meine ich deine Kirche und deren Wortschatz.

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 20:02
von Abischai
Ziska hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 19:44 Mit „deine Kreise“ meine ich deine Kirche und deren Wortschatz.
Das verstehe ich schon. Wir müssen bilateral anerkennen, daß jeder seinen eigenen "Stallgeruch" hat, also was ihn seiner Herkunft nach geprägt hat und unwillkürlich ausmacht.
Ich bin "gebürtiger" Pfingstler aus einer pfingstlich-charismatischen Gemeinschaft ("Elim"-Bewegung). Ich überlasse es Dir, was Du daraus erkennst oder vermutest. Meine statements hier im Forum sind absolut autentisch und ehrlich und weichen von meinem "Stall" stark ab, ich habe diesen "Stall" vor mehreren Jahrzehnten verlassen. Ich glaube an Jesus, wie die Bibel ihn darstellt, und wie ich IHN live erlebt habe (in meinem eigenen Leben, Leiden , Not und auch Freude, wie er mir stets begegnet). Das alles sei Dir zur gründlichen und fairen Beurteilung anempfohlen.

Die Entsprechung Adams, also die Adamine sozusagen, ist die allererste weibliche Gestalt in Menschenform, die Gott so geschaffen hat, wie nur er das kann. Daher meine ich, daß sie auch das "Urbild" aller späteren echten Weiber ist ("Weib" ist hier ein vorzüglicher Adelstitel, keinesfalls Schimpf ! Ich vertraue darauf, daß Du das weißt.)

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 20:12
von Ziska
Dankeschön für deine Erklärung!

Ja, an das Wort „Weib“ mußte ich mich wirklich erst in diesem Forum gewöhnen… :lol:

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 21:07
von Abischai
Ziska hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 20:12 das Wort „Weib“
Wie stehst Du dazu? Folgst Du der Moderne und meidest es als Schimpfwort, oder neigst Du mehr zur ursprünglichen Bedeutung ?

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 21:24
von Ziska
Abischai hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 21:07
Ziska hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 20:12 das Wort „Weib“
Wie stehst Du dazu? Folgst Du der Moderne und meidest es als Schimpfwort, oder neigst Du mehr zur ursprünglichen Bedeutung ?
Ich meide es. Ich sage lieber „Frau“.
Es passt nicht mehr in unsere Zeit.

Meine Meinung! :wave:

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: Sa 7. Mär 2026, 22:11
von Abischai
Ziska hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 21:24 Ich meide es. Ich sage lieber „Frau“.
Es passt nicht mehr in unsere Zeit.

Meine Meinung! :wave:
Akzeptiert!
Wisse aber, daß "Frau" nur ein unwürdiges Fragment von "Weib" ist, da es die weiblichen Besonderheiten (Unterschiede zum Mann) nur verschwommen wiedergibt. "Frau" bedeutet hingegen vielmehr "Herrin".
Wer möchte "Herrin" sein? Isebel war "Herrin", die Umstände sind bekannt. Auch Athalia war "Herrin". Ich halte Herrinnen en Gros für nichtswürdig. Es gibt einige würdige Herrinnen, ihrer aber sind rar. Die Kandake von Ätiopia war eine solche, oder die Königin von Saba oder Kleopatra. Auch könnte man die Queen's: Victoria, Elizabeth I. & II. als solche sehen, Magaret Thatcher ebenso. Mir fällt noch Katharina (Rußland) ein. Aber wer käme sonst noch infrage? Lydia war zweifellos "Herrin", da sie Emperior eines angesehenen Unternehmens und vllt. Witwe des ehem, Inhabers war?!? Abigajil, die Frau (Herrin) des Nabal, war eine wirkliche Frau, der Kontext des Geschehens verdeutlicht das.

Heute ist es aber völlig pervers, daß meine Tochter, gerade 2a alt, postalisch mit "Frau" adressiert worden ist. Das ist ein Angriff auf die Integrität meiner Familie und generell mit aller Härte abzulehnen.
Der verhunzte Wörtmüll "Frau" hat also keine Bedeutung mehr, die irgendwelcher Würde gereichte. WIR sind es, die den Begriff "Frau" mit korrekten, würdigen Inhalten besetzen, und dann können wir doch aber auch den viel umfangreicheren Begriff "Weib" entsprechend würdigen.

Das ist meine bisher unkorrigierte, unwiderlegte Kenntnis und Haltung dazu.

Ein echtes Weib ist würdig, eine Frau hingegen, na ja, vielleicht auch, einwenig zumindest, je nach dem...
Eine, wie auch immer... die für sich beansprucht auf jeden Fall eine "Frau" zu sein, muß sich die Prüfung gefallen lassen, was sie eigentlich ist und sein will.

Wie wird das denn in Eurer NWÜ wiedergegeben und konnotiert?

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: So 8. Mär 2026, 01:36
von Magdalena61
Zippo hat geschrieben: Sa 7. Mär 2026, 16:32 Den Same der Frau würde ich geistlich betrachtet auch auf den Herrn Jesus Christus deuten und vielleicht auch, die ihm nachfolgen, aber in dem Samen der Schlange sehe ich diejenigen, die dem Satan folgen und dafür gesorgt haben, daß der Herr Jesus Christus gekreuzigt wird.
Das Problem ist, dass die Übersetzungen immer wieder verändert werden, nicht immer zum Vorteil.
Der "Same" ist ein Nachkomme.

Luther 1984:
1. Mose 3,15: Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
Hier ist es klar ersichtlich: Es ist von jeweils einem (1) Nachkommen die Rede.

Nachdem ich eine Weile lang recherchiert habe, stelle ich fest: Diese Deutung "Samen = alle, die sich Jesus Christus oder Satan unterstellen" ist tatsächlich im Umlauf.
Die meisten Lehrer identifizieren Jesus Christus richtig mit dem Samen der Frau.
Den Samen der Schlange lassen sie dann unter den Tisch fallen oder wenden ihn auf alle an, die nicht Jesus Christus unterstehen.
Das sind zwei verschiedene Anwendungen für dieselbe Formulierung.

Das halte ich für falsch. Wir (Christen) können den Satan nicht zertreten/ besiegen. Wir können nur in der Kraft Jesu wirken, wenn Er uns dazu bevollmächtigt.
Wir sind auch nicht die Nachkommen Jesu, sondern Nachfolger.
Der Nachkomme der Schlange: Satan?
Weiß ich nicht. Die Schlange steht ja für Satan.
LG

Re: Das Leiden Jesu- warum diese unmenschliche Qual?

Verfasst: So 8. Mär 2026, 10:43
von Zippo
Sunbeam hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 16:34
Zippo hat geschrieben: So 1. Mär 2026, 13:32

Mit dem Konflikt im Himmel haben Menschen eigentlich nichts zu tun, sie haben keine Schuld daran, daß Satan mit Gott nicht zurechtkommt und ihm widersteht.
Deswegen hat Gott vor Grundlegung der Welt einen Plan ersonnen, Menschen aus der Gewalt Satans zu erretten.
Ich habe mit dieser Art von Theologie immer so meine Problemchen.
Denn wenn Gott vor Grundlegung der Welt einen Plan hatte, hatte Gott dann nicht in seinem Planspiel den Teufel auf der Rechnung, also den Teufel, der seine Schöpfung abspenstig machte und eigentlich Gottes Plan als Pfusch offenbarte.
Also zunächst einmal steht geschrieben, daß Gott der Vater vor Grundlegung der Welt erwählt hat. Und wenn er da auch nicht im Einzelnen wußte, wer sich für ihn entscheiden wollte, hat er sich doch einen Plan zurechtbelegt mit dem er Menschen erwählen und retten wollte.
[Eph 1,3-4] Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus, wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt
Es ist anzunehmen, daß Gott die Gedanken Satans wußte, als er dem Erstgeborenen die Schöpfung gestaltet hat und er war darauf vorbereitet.
Satan verführt die ersten Menschen und offenbart damit seine Feindschaft gegenüber Gott und seinem Erstgeborenen. Gott hat für diesen Fall bestimmt, den Menschen der Vergänglichkeit und dem Tod zu überlassen, aber er entwickelt auch seinen Plan, mit dem er den Menschen erwählen und der Anklage Satans entreißen kann. Das ist das Evangelium und ist eigentlich kein Pfusch, sondern ein sorgfältig ausgeklügelter Plan.
[Apg 26,15-18] Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber richte dich auf und stelle dich auf deine Füße; denn hierzu bin ich dir erschienen, dich zu einem Diener und Zeugen zu verordnen, sowohl dessen, was du gesehen hast, als auch worin ich dir erscheinen werde, indem ich dich herausnehme aus dem Volk und den Nationen, zu denen ich dich sende, ihre Augen aufzutun, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.
Sunbeam

Wusste denn ein alleswissender und auch alles vorauswissender Gott nichts von den finsteren Plänen der Satans?
Gottes Wissen ist zwar gar nicht so umfassend, wie Manche das darstellen, er bereut auch Manches 1 Mo 6,6 und muß Dinge erforschen. 1 Chr 28,9 Manchmal schickt er seine Engel, um etwas zu erkunden. 1 Mo 18,20-21 Insbesondere diesen Engel des HERRN, der im Namen Gottes erscheint.

Aber Satans Pläne mit dieser Schöpfung wußte er und er wußte auch, wie er dem entgegnen wollte. Das beweist schon die Prophetie in 1 Mo 3,15.
Der ganze Aufbau des AT berichtet vom Evangelium und da war schon vor Grundlegung der Welt klar, daß der Erstgeborene in Begleitung seines Vaters in der Gestalt des gesalbten Menschen Jesus in die Welt kommen würde, um für die Geschöpfe, die er erwählen und retten möchte zu sterben.
[1. Pet 1,17-21] Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht, indem ihr wisst, dass ihr nicht mit verweslichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken; der zwar zuvorerkannt ist vor Grundlegung der Welt, aber offenbart worden am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, damit euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott sei
Gruß Thomas