Larson hat geschrieben: ↑So 29. Mär 2026, 13:22
Wer von Teufel und Dämonen (im christlichen – heidnischen Sinn) spricht, muss selber gewaltig Philosophieren und sich an fremde „Religionen“ halten.
Hier wird gerade gar nicht philosophiert, sondern von Erfahrungen von christlichen Seelsorgern geredet, einschließlich Kurt E. Koch, dem Psychologen Lechler und dem kath, Chefexorzisten Amorth. Es ist nicht meine naive Unwissenheit, wenn du dich mit all dem nicht gebührend auseinander gesetzt hast zur Wahrheitsfindung.
Larson hat geschrieben: ↑So 29. Mär 2026, 13:22Früher (auch heute noch gibt es solche) schob man „Krankheiten“ den Dämonen zu, das ist nichts neues, und beschwor dann diese, um Gesundung zu erwirken.
Das ist eine oberflächliche Erklärung. Dämonisierungen haben nichts damit zu tun, was man frührt aus Unwissen den Dämonen zugeschrieben hat.
Ich stelle fest; Dein Urteil beruht auf modernem Denken, das kein Psychologe beweisen kann, nur behaupten als angebkicher Fachmann in psychischen Dingen.
Larson hat geschrieben: ↑So 29. Mär 2026, 13:22
Das ist in „Naturreligionen“ auch so, man beschwört gewisse (erdachte) Mächte, treibt „Teufel“ und „Dämonen“ aus, statt sich dem Allmächtigen hinzugeben und von Ihm allein Hilfe zu erbitten. Somit ist Geisterbeschwörung im biblischen (AT) Sinn höchster Grad von Unglauben und Nichtvertrauen im Ewigen.
Ach, Jesus hat den Aposteln etwa nicht gesagt, sie sollen Dämonen austreiben ? Was hat das denn mit Geisterbeschwörung zu tun ? Erdachte Mächte ? Spekuliere weiter so.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑So 29. Mär 2026, 14:35
Einer der wichtigsten Sätze dazu stammt von Jesus selber auf den Vorwurf, er hätte einen Dämon.
Johannes 8,49 Jesus antwortete: Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr verunehret mich.
Demnach ist einen Dämon zu haben die bewusste oder unbewusste Ehrfurcht vor etwas anderes, als Gott den Schöpfer. Die Verehrung der eigenen Person, einer anderen Person oder einer Einbildung. Es ist alles Götzendienst.
Eine seltsame Erklärung, meine ich.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑So 29. Mär 2026, 14:35
Im Falle des dämonisierten Gadareners (Gergeseners) entlockt Jesus dem Mann den Namen Legion. Er spricht den Mann im 2. Person Singular an. Die Dämonen aber in 2. Person Plural. Legion ist ein lateinisches Wort und und bezeichnet eine eklusiv erwählte Gruppe. Da der Mann offensichtlich nicht beim römischen Militär war, litt dieser dämonisierte Mann offensichtlich aus irgendwelchen Gründen unter Angst vor dem römischen Militär oder hielt sich selber für einen Auserwählten. Um die Zeit um 30 n.Chr. war in dieser Gegend keine römische Legion stationiert. Erst in Syrien waren verschiedene Legionen stationiert. Um so offensichtlicher, dass sich der Mann in Entfernung und in keiner wohnlichen Gegend vor dem Militär versteckte. Die Legion X Fretensis mit dem Schwein oder Eber im Wappen war erst zur Zeit des jüdischen Krieges in Judäa stationiert.
Schön zusammengereimt. Das können Andere wieder andes,
Noch nie von Hinweisen gehört, dass in einem Mensch nicht nur ein Dämon sein kann ? (Blumhardt, Seelsorger, Spukbesessenheit) ? Der Geransener zeigt dämonisiertes Verhalten. Eine Legion Dämonen scheint etwas übertrieben. Erhöht aber die Dramatik durch die Schweineherde.
Schön wie modernes Denken sich als Wahrheit ausgibt. Nur weil es zeitgenäß ist und Teile psychologischer Erkenntnisse darin enthalten sind, ist es nicht die Wahrheit.
Also, ohne das christliche Wissen, auch Erfahrungswissen, von Teufel und Dämonen zu fabulieren und zu spekulieren ist oberflächlich und nicht gerade wahrheitsverppflichtet . Fällt aber Niemand auf, der in dieser Oberflächlichkeit bleibt.