Re: Der strafende Gott
Verfasst: So 9. Aug 2026, 11:08
Helmuth, gut wenn man sich das detailliert vor Augen führt. Vielleicht begreift man dann eher, wie Gott mit bösartigen Menschen umgeht oder umgehen sollte.
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Wodurch würde ein Moslem gerecht ? Sie haben doch eine Lehre, die das Gewissen regelrecht ausschaltet. Und sie entgehen der Strafe Gottes nicht, auch wenn sie um Vergebung bitten.
Und auch wenn ein Moslem trotz alledem, dank seines Gewissens ein ganz gutes Leben führt, ist unklar, ob Gott sich am Ende für ihn ausspricht und ihn rettet.[ELB-BK: Ps 7,12] Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der jeden Tag zürnt
Das Lösegeld hat der Herr Jesus erbracht, wie er selbst sagt:Mt 16,26
Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber seine Seele einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für seine Seele?
Es kommen aber derzeit viele Moslems zum Glauben an Jesus Christus. Wenn die nach ihrer Umkehr ein Leben führen, dann wird man sie wohl im Himmel begrüssen können. Die werden der göttlichen Strafe entgehen.[Luther 1912: Mt 20,28] gleichwie des Menschen Sohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.
Wir können beobachten wie Gott mit straffälligen Menschen umgeht. Er überlässt sie auch der irdischen Gerichtsbarkeit, die ja ebenso seine Dienerin ist. Sie leistet gewissermaßen seine Vorarbeit.
Hesekiel 18:32 hat geschrieben: „Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbendeni“, spricht der Herr JHWH. „So kehrt um und lebt!“
Das Gericht kommt auf jeden Menschen zu, darauf können wir uns einigen.Johncom hat geschrieben: ↑Sa 8. Aug 2026, 03:30Oder um ein Bild für ein Ereignis, das jedem bevorstehen kann. Erstaunlich viele Nahtod-Erfahrene erlebten ein Gericht, eine Rückschau auf das bisherige persönliche Leben. Oft auch schmerzhaft wenn man erkennt, wo man überall versagt hat. Dennoch sagen sie, die Verzeihung stand über allem.
Viele Juden haben ihren Messias ja auch erkannt. Aber viele Juden haben ihn bis heute nicht erkannt. Ein Petrus hat ihn erkannt, weil Gott es so wollte:Johncom
Hier stellt sich die Frage, warum die Schriftgelehrten Juden das bis heute anders sehen. Messias ist ein jüdischerJesaja sagt den Messias voraus
Begriff.
Aber bis zum heutigen Tag bekommt ein großer Teil der jüdische Bevölkerung keinen Zugang zu dem Evangelium. Warum läßt Gott sie nicht teilhaben ?Mt 16,16
Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
[Luther 1912: Mt 16,17] Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel
Der Herr Jesus sprach davon daß der Vater im Himmel Anbeter haben wollte.Johncom
Sehe ich auch so. Nur dass ich glaube, der Christus will Nachfolger aus Selbstverantwortung. Nicht unbedingt Anbeter.Zippo
Christen suchen keinen Beweis für ihren Glauben, sie wissen, was sie glauben.
Einem König huldigen, das ist ein sehr altes Konzept und man erreicht damit kaum noch Menschen von heute. Inzwischen hat die Quantenphysik einen ganz anderen "Gottesbeweis" vorgestellt. Kann man überhaupt noch Brücken bauen, die das alte Denken mit dem Neuen verbinden?
Mit Gott und der Quantenphysik sind wir in einem anderen Forenbereich.Joh 4,23
Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten.
Gottes erster Gedanke war die Rettung von Menschen, die von Adam an, bis in die heutige Zeit seine Gebote übertreten haben.Helmuth hat geschrieben: ↑So 9. Aug 2026, 11:20
Aber weiter sage ich, dass es nicht Gottes Wille ist zu strafen. Diese Frage wird immer wieder aus den Augen verloren. Vielleicht ein prophetisches Wort zur Erläuterung, was der eigentliche Wille Gottes ist:
Hesekiel 18:32 hat geschrieben: „Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbendeni“, spricht der Herr JHWH. „So kehrt um und lebt!“
Menschen wurden bestraft, weil sie Gottes Willen mißachtet haben und es kam die Zeit, wo dem Volk Israel ein Gesetz bekam, das ihnen sagte, was sie zu tun und zu lassen hatten, damit sie vor ihm leben können.[Luther 1912: 1. Mo 2,17] aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon issest, wirst du des Todes sterben.
Dann kam die Zeit, wo Israel so schlecht gelebt hat, daß sie nach Babylon verschleppt wurden. Es wurden 70 Jahre Gefangenschaft verhängt, die man als Züchtigung betrachten kann, aber auch als Strafe.[Luther 1912: 3. Mo 18,5] Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn welcher Mensch dieselben tut, der wird dadurch leben; denn ich bin der HERR.
Die Sünde wegnehmen konnte doch, wie wir seit Bekanntwerden des Evangeliums wissen, nur der Herr Jesus, der auch für die Sünde der Menschen gestorben ist, die vor seinem Erscheinen gelebt haben und sie aus der scheol befreit hat.[ELB-BK: Ps 32,1] (Von David. Glückselig der, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist!
Gruß Thomas[ELB-BK: Joh 3,36] Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt , wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Der Vergleich einer göttlichen Ordnung mit staatlicher Ordnung ist fatal.
Helmuth, will Gott gar nicht strafen,Wenn uns Gott retten will, und er will den Alko-Lenker genauso retten und von seiner Schuld und Sünde befreien, dann ist das doch der Beleg, dass er gar nicht strafen will.
Für Jakob Böhme zB ist die Hölle sei kein Ort irgendwo, "sondern das Herz des Menschen, der sich von Gottes Licht
Aber gerade solche Vorstellungen wie Strafregister kommen aus altem Denken alter Kulturen. Laut diesem iranischen Kanal, der schiitische Menschen NT-Erlebnisse erzählen lässt, werden dort wirklich "richtende Engel" gesehen, die Papierstapel nach Sünden durchsuchen. Ein strafender Gott, hat der nichts anderes zu tun? Wie will man dieses Bild den Menschen von heute näher bringen?Wenn du wenigstens eine konkrete Vorstellung davon hättest, ob Gott überhaupt straft, ob er verzeiht nachdem er dem Sünder sein Strafregister vor Augen geführt hat
Doch. Ich sage dauernd, alles was höllisch oder himmlisch ist, das sehen wir jeden Tag. Und vor allem in uns selber. Habe ich gerade gute oder böse Gefühle, genau da hinschauen, erkennen und lassen.sagst du gar nichts Konkretes.
Hab ich gerade gemacht. Keine Gedanken machen, was passiert morgen oder in 100 Jahren, sondern heute das Richtige tun. Es versuchen, ob es gelingt, darauf kommt es nicht an.Kannst du begründen, was du glaubst ?
Im Englischen: to argue - zu deutsch: streiten. Ich muss nicht streiten, ich muss auch nicht mein Gegenüber vorwurfsvoll anklagen. Ich muss auch nicht glauben was ich nicht sehe, ich muss nicht viel "reden". Ich lehre auch nichts. Ich glaube, Gott lehrt jedem, was er aufnehmen kann. Man kann Gott bitten dass einem aufgetan wird.Während genug denkende Christen von Allversöhnung reden, aber nach wer weiß wie langem Ausschluß aus dem Himmel, ist bei dir gähnende Leere in deiner Lehre weil jede Argumentation fehlt.
Du sagst es. Ich wäre gestern fast vom Fahrrad gefallen, hätte mich verletzen können. War ich Schuld oder wollte Gott mich warnen? Beides ist stimmig, oder? -- Ja, jeder ist auch selbst verantwortlich, jedenfalls als Erwachsener, und auch, welchen "Wahnvorstellungen" er Raum gibt.Aber schon klar, man kann zumindest erahnen, dass du die ganze Hölle wegerklärst. Und ein Mensch, der Hölle erlebt, sei ja auch selber schuld, weil er diese Wahnvorstellungen ja leider aus seiner Lebenszeit mitbringt. Also selber schuld.
Läppisch: Das Mantra, das alles ins Lot bringt.Johncom hat geschrieben: ↑So 9. Aug 2026, 18:28 Für Jakob Böhme zB ist die Hölle sei kein Ort irgendwo, "sondern das Herz des Menschen, der sich von Gottes Licht
abwendet". Meister Eckhart deutet die Bibel eher allegorisch, ihm schreibt man das Zitat zu: " In der Hölle brennt nur der Eigenwille". Im Vater Unser beten wir, Dein Wille geschehe. Also Sein Wille. Ramesh Balsekar sagte, "Thy will be done" ist das Mantra, das alles ins Lot bringt.
Ist doch egal, wie man es nennt: Qualen, weil die Psyche des Menschen zu Lebzeiten verunstaltet wurde. Das heißt schlicht Hölle.In der Hölle brennt nur der Eigenwille
Na klar, siehe Jung. Aber ich denke, es gibt andere Ausprägungen des Buddhismus, außer dem esoterisch magischen Tantrismus.Höllenvorstellungen im tibetischen Buddhismus:
Höllenbereiche und Dämonen (erschreckende Gestalten) seien keine objektive Realität sondern Projektionen des eigenen Geistes, das Negative in einem selbst, das noch nicht Erlöste.
Aha, diese Stelle würde dir nicht passen. Du suchst nur für dich passende Zitate.m Buddhismus gibt es keine ewigen Strafen oder eine ewige Hölle. Schlechte Taten bringen zwar leidvolle Folgen durch das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma), aber selbst die untersten Höllenwelten sind zeitlich begrenzt. Ist das schlechte Karma aufgebraucht, endet das Leiden dort.