Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

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ProfDrVonUndZu
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 12:05 Weil Gott ihnen die Gabe der Unterscheidung der Geister geben kann.
In den Evangelien werden „Dämonisierte“ häufig von Angehörigen oder anderen Menschen zu Jesus gebracht. Woraus ergibt sich, dass diese Menschen die Gabe der Geisterunterscheidung oder überhaupt eine Wiedergeburt durch den Heiligen Geist gehabt haben müssen? Selbst, wenn sie die Gabe der Geistunterscheidung hatten und deswegen von Dämonen sprachen, folgt daraus nicht, dass sie wiedergeboren waren.
Helmuth hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 12:05Dazu halte ich meine These aufrecht, dass diese spezifische Gabe keine ist, die man für den Alltagsgebrauch erhält, aber im Zuge der Verkündigung muss dir ja Gott Bescheid geben, sonst predigst du möglicherweise einem Dämon. Und das macht was für einen Sinn?
Ob die Gabe der Geistunterscheidung auch zum Erkennen von "Dämonisierung" abhängig ist, dazu sind die Hinweise im NT zu diffus. Nur weil es um Geister geht und Dämonen auch Geister sind, ist noch nicht gesagt, dass diese Gabe damit zusammenhängt. Vielleicht für die Austreibung der Dämonen, aber noch nicht für die Diagnose. Wenn es um Lehren von Dämonen (1. Timotheus 4,1) geht, stimme ich dir zu, aber damit kämen wir ja in genau den Bereich, der mir die ganze Zeit besonders wichtig war, den du aber aus diesem Thema raushalten wolltest.

Auf Kochs Seite gibt es einen Text genau zu dem Thema Geistunterscheidung: https://horst-koch.de/geisterunterscheidung/

Beyerhaus nennt eine ganze Reihe von Prüfkriterien: Lehre, Christuszeugnis, Frucht, Übereinstimmung mit der Schrift usw. Dabei fällt der Begriff „Dämon“ noch gar nicht.

Erst später ist von einer "dämonischen Macht" die Rede, und zwar nicht als allgemeines Prüfkriterium, sondern im Zusammenhang mit einem Bespiel einer Misionsreise auf Indonesien mit einer Frau, die nach der Lektüre eines Koch-Buches zu dieser Deutung gelangt.

Bemerkenswert finde ich, dass Beyerhaus Koch hier nicht einfach folgt, sondern ihn ausdrücklich korrigiert: Die bloße Existenz außergewöhnlicher Heilungen sei für ihn gerade kein ausreichendes Kriterium für das Wirken des Heiligen Geistes.
Wenn wir von der Gabe der Wunderheilung sprechen, so müssen wir wissen, daß es bis zum heutigen Tage Religionen gibt, die ebenfalls wunderhafte Heilungen vollbringen. – Daran hat der bekannte Autor Kurt Koch wohl nicht genügend gedacht, als er sein Buch schrieb über die indonesische Erweckungsbewegung „Uns Herr wirst du Frieden schaffen“. Er hat darin die Ansicht vertreten, daß in Indonesien eine große Geisteserweckung ausgebrochen sei und in ihr alle urchristlichen Gnadengaben wiedergeschenkt wor­den seien, die der Kirche in der Zwischenzeit verloren gegangen wa­ren. Dies sei das Zeichen dafür, dass das Ende der Geschichte gekommen sei, denn am Ende müsse es wieder sein wie am Anfang. Welch ein Irrtum!
Helmuth hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 12:05Und wenn du die Autorität hast, dann ist es egal, ob die Störung psychisch oder dämonisch wäre. Du gebietest ihr im Namen Jesu zu verschwinden. Das Werk selbst vollbringt ja Gott Kraft seines der Heiligen Geistes und nicht der Mensch. Das gilt selbst für Jesus.
Erst ist die Geistunterscheidung wichtig und dann auf einmal egal ?
Helmuth hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 12:05Die Welt der bösen Geister hat vermutlich auch keine Regeln, die man studieren könnte, außer der einen, dass sie boshaft sind.
Zumindest zum Ausztreiben ist der Finger Gottes notwendig.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Helmuth
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von Helmuth »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 17:27 In den Evangelien werden „Dämonisierte“ häufig von Angehörigen oder anderen Menschen zu Jesus gebracht. Woraus ergibt sich, dass diese Menschen die Gabe der Geisterunterscheidung oder überhaupt eine Wiedergeburt durch den Heiligen Geist gehabt haben müssen?
Von denen ist bei mir keine Rede, sondern von den Jüngern Jesu. Wenn wer geistliche Gaben hat, dann die. Die Eltern bzw Bekannten der Opfer mutmaßten vermutlich nur. Bestätigt wurde es erst, wenn Jesus auch tatsächlich einen bösen Geist austreibt.

Weiters sagte ich, dass dies keine Gabe für den Alltag wäre. Vieleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt, aber es gibt m.E. keine Gabe Dämonen aufzuspüren, das sehe ich eher als esoterischen Humbug. Die Gabe Geister zu unterscheiden betrifft in erster Linie Menschen.

Was ich dazu im charismatischen Bereich erlebt habe, welche uns alle mögliche Dämonen nachsagten, sorry, das Thema bin ich durch. Ja, wir glaubten es fast selbst, sodass wir versuchten einander Dämonen auszutreiben, also auch wir waren gehörig dumm. Da reden ernsthaft Blinde von der Farbe, die einen Dreck Ahnung haben. Damit meine ich sicher nicht Koch, denn er hat sich sicher bemüht, nur liefert er auch keine Kriterienkatalog. Am Ende stochern aller nur herum.

Wenn nun nicht einmal christliche Experten für psychische Störungen, die darin professionell arbeiten, die auch der Heilige Geist leitet, das nicht gezielt und sicher auseinanderhalten können, sondern ebenfalls nur mutmaßen, dann vergesse ich diese Stoßrichtung.

Im Falle einer Vollmachtserteilung, wie sie Jesus den Aposteln tatsächlich erteilt hat, ist es ja auch keine Gabe, sondern die Apostel stellten fest, dass sie ihnen gehorchten, das also nicht wegen einer Gabe, sondern aufgrund erteilter Vollmacht. Exakt die Vollmacht hat, wie es scheint, weder ein Koch noch sonst wer, sonst wären solche schon weltberühmt.

Was ich gemeint habe,war auch nicht, dass ich eine Gabe erhalte, sondern im Falle einer Gegenüberstellung mit einem realen Dämon möge Gott mir offenbaren womit ich es zu tun habe. Das ist und bleibt dann ein Einzelfall und lieber wäre mir, ich habe damit nichts zu tun.

Im übrigen habe ich nun das Thema abgeschlossen. Also bitte keine weitere Fragen. Theologische Sptzfindigkeiten interessieren mich nicht mehr. Es wurde genug debattiert und weitere Ergebnisse erwarte ich nicht. Hier Könnte man den Thread schließen, aber so etwas gibt es in dem Forum leider nicht. Im Falle neuer Erkenntnisse kann man einen neuen Thread starten.
Zuletzt geändert von Helmuth am Di 7. Jul 2026, 19:03, insgesamt 2-mal geändert.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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ProfDrVonUndZu
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Re: Akitvitäten der Dämonen - Was tut man dagegen?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Helmuth hat geschrieben: Di 7. Jul 2026, 18:45 Vonm denen ist keine Rede, sondern von den Jüngern Jesu. Wenn wer Gaben hat, dann die. Die Eltern der Opfer mutmaßen vermutlich nur. Bestätigt ist es erst, wenn Jesus auch tatsächlich einen bösen Geist austreibt.
Die Antwort habe ich erwartet und ich finde sie von einem gewissen Standpunkt aus auch nachvollziehbar. Für mich ist die Sache damit aber noch nicht endgültig geklärt. 1. Es gibt kein Beispiel, wo eine Dämonendiagnose zurückgewiesen wird. 2. Die "Diagnose" muss nicht objektiv deskriptiv sein, sondern kann auch als ein Werturteil verstanden werden.

Soweit mein Statement dazu.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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