renato23 hat geschrieben: ↑Sa 14. Feb 2026, 09:34
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 13. Feb 2026, 18:28
Man kann von jemandem, der nicht geistlich gesinnt ist, nicht fordern, was das Fleisch nicht leisten kann. Deshalb brauchen die Leute unbedingt Kontakt und Vertrauen zu Gott.
Eine geistliche Gesinnung können wir nicht selbst "herstellen"; dafür brauchen wir die Hilfe und die Kraft des Heiligen Geistes, und es gibt Vorausetzungen ("lasst euch vom Geist erfüllen").
Da würde Dir aber Paulus klar widersprechen. Denn er zeigte klar auf, was für das Evangelium Jesus Christus vom Reich Gottes künftig an gottferner -fleischlicher-Gesinnung gekreuzigt (an den Nagel gehängt, aus dem Leben verabschiede werden müsse), da die noch fleischlich gesinnt sind am Reich Gottes keinen Anteil haben, nicht Teil davon sein können.
Wenn du das aus eigener Kraft schaffst, dann herzlichen Glückwunsch.
Damit wärst du die einzige Ausnahme von der Regel.
Röm. 8,5 und Gal. 5,19, die du zitierst, richten sich an Christen, an die Gemeinde; an Menschen, die die Erstlingsgabe des Geistes bereits empfangen haben und das Wirken des Heiligen Geistes aktivieren können, anstatt Ihn zu betrüben und zu dämpfen.
24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. 25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
Damit bestätigst du, was ich geschrieben hatte:
Magdalena61 hat geschrieben: ↑Fr 13. Feb 2026, 18:28Man kann von jemandem, der nicht geistlich gesinnt ist, nicht fordern, was das Fleisch nicht leisten kann. Deshalb brauchen die Leute unbedingt Kontakt und Vertrauen zu Gott. Eine geistliche Gesinnung können wir nicht selbst "herstellen"; dafür brauchen wir die Hilfe und die Kraft des Heiligen Geistes, und es gibt Vorausetzungen ("lasst euch vom Geist erfüllen").
Das bezog sich auf Nichtchristen; auf Menschen, die keine Beziehung zu Gott haben.
Auch
Eph. 5, 8-20 hat dazu etwas zu sagen zum Thema Verbesserungsbedarf bei Christen: Daran arbeiten, den alten Menschen auszuziehen und den neuen Menschen anzuziehen. Es ist eine aktive Mitwirkung des Menschen erforderlich. Die Veränderung muss er
wollen. Dazu ist Einsicht nötig, nämlich die Erkenntnis,
warum es Veränderung braucht.
In mancher Beziehung mögen Verzicht und Opfer gefordert sein- bis man sich an das neue, das andere Leben gewöhnt hat. Ich muss wissen,
warum ich verzichte... sonst halte ich nicht durch. Dazu brauche ich die Verbindung zu Gott und das Wissen, dass Er dies oder das nicht gutheißen kann. Er schenkt mir die Kraft- und belohnt mich, wenn ich nicht aufgebe.
So etwas kannst du nicht zu jemandem sagen, der keine Ahnung hat von der Materie. Nichtchristen haben sowieso die Befürchtung, Gott sei ein Spaßverderber, ein Erbsenzähler, und wenn man sich auf Gott einlasse, müsse man auf alles verzichten, das einem Freude macht.
Zu diesem puritanischen Gottesbild tragen Leute wie du einiges bei mit diesen ständigen Aufforderungen, ein "gottgefälliges Leben" zu führen. Im Prinzip ist es richtig, aber die Wortwahl ist grausam... man kann das auch anders formulieren, und anstatt Druck auszuüben, dem viele ausweichen wollen werden, wäre es besser, daran zu arbeiten, dass Menschen Vertrauen in Gott entwickeln.
Hebr. 11,6
Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
Sorgt mal dafür, dass Menschen
glauben können; räumt möglichst alle Hindernisse aus dem Weg, anstatt auch noch mehr davon aufzubauen, Erbsenzähler.
So langsam könnte man hier wirklich verzweifeln.
Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die von Islamisten, dann bleibt besser zu Hause... denn dann richtet ihr nur Schaden an.
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renato23 hat geschrieben: ↑Sa 14. Feb 2026, 09:34Alle Jünger und Apostel rufen im Auftrag jesus Christus dazu auf, alle bisherige Bosheit abzulegen...sich zu reinigen wie Jesus rein ist...also aktiv an der Heiligung zu arbeiten, wobei ja diesbezügliche Anleitungen mannigfaltig in der Bibel vorhanden sind.
Ja.
Ich wiederhole:
In diesem Thread diskutieren wir über den
Einstieg in ein Leben mit Gott.
Vielleicht haben manche hier einfach zu wenig Kontakt zu Nichtchristen und können sich nicht in diese einfühlen. Wenn ich jemanden gewinnen will, muss ich checken, wie er tickt, damit ich ihn da abzuholen kann, wo er steht. Und das geht am besten mit Themen, die ihm bekannt sind... man spricht darüber und reflektiert dann auf Aussagen und Prophetien der Bibel- ohne zu übertreiben!!-... denn wenn das Gegenüber realisiert, dass die Bibel weder weltfremd noch bedrohlich ist für ihn, sondern seine Interessen vertritt und er deshalb innerlich "zustimmen" kann, dann steht er der Bibel dann zumindest nicht mehr ganz ablehnend gegenüber.
Von Ziskas Erfahrung könnt ihr profitieren.
LG