Hiob hat geschrieben: ↑Fr 6. Mär 2026, 13:05Mit "unglücklich" ist gemeint, dass es für den Normalmenschen schwer ist, die geistige Gewalt hinter solchen Sätzen zu identifizieren. Man lehnt ab oder plappert nach, aber die wenigsten verstehen.
In etwa so, ja, aber was du scheinbar nicht verstanden hast, das ist die Scheidung der Geister. Wer sich nicht gegen Jesu Wort sofort sträubt, der zeigt, dass sein Herz offener ist und kann weiter zu ihm gezogen werden. Und an einem Punkt kommt es dann entweder zur Bekehrung, dass der den Weg mit Jesus weitergehen will, oder er lehnt es ab und geht wieder.
Wer aber sofort Anstoß nimmt, der zeigt, dass sein Herz weiter in seiner bösen Haltung bleibt, er also gar nicht willens ist etwas zu verstehen. Das Herz verstockt sich immer mehr und er geht darum auch verloren. Es vollzieht sich an ihm die Weissagung Jesajas:
Jes 6,9-10 hat geschrieben: Und er sprach: "Geh hin und sprich zu diesem Volk: Hörend hört, und versteht nicht; und sehend seht, und erkennt nicht! Mache das Herz dieses Volkes fett, und mache seine Ohren schwer, und verklebe seine Augen: damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört und sein Herz nicht versteht und es nicht umkehrt und geheilt wird."
Denk an das Sämanngleichsnis Jesu. Dort erklärt Jesus auch diesen geistlichen Prozess. Bei den einen kommt sofort der Satan und raubt ihnen das Wort und bei den anderen pflanzt sich das Wort ins Herz ein. Doch das alleine reicht auch noch nicht, aber weiter führe ich das jetzt nicht aus.
Es haben auch seine engsten Jünger anfangs nichts verstanden, Aber diese fragten ihn und lernten und was ausschlaggebend ist: Sie blieben bei ihm. Andere machten sich darüber nur lustig, oder sie spotteten bzw. lästerten. Das macht den Unterschied und so erfolgt auch die Scheidung der Geister. Das muss so sein, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
Das beste Beispiel geben seine erwählten Apostel ab. Meinst du, dass die alles verstanden haben? Sie spürten vielleicht in ihren Herzen etwas, aber sie verstanden nicht einmal die grundlegendste Sendung Jesu, sodass sie selbst nach Tod und Auferstehung noch nicht verstanden haben, was eigentlich Sache ist. Sie glaubten nicht einmal, dass er auferstanden ist. Hier ein Zeugnis, dass diese Tatsache bestätigt:
Lk 18,31-33 hat geschrieben: Er nahm aber die Zwölf zu sich und sprach zu ihnen: "Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was durch die Propheten über den Sohn des Menschen geschrieben steht; denn er wird den Nationen überliefert werden und wird verspottet und geschmäht und angespien werden; und wenn sie ihn gegeißelt haben, werden sie ihn töten, und am dritten Tag wird er auferstehen."
Das sind Dinge, die für uns heute völlig klar sind, weil wir nicht nur über die historische Erfüllung Bescheid wissen, sondern auch über den Sinn und Zweck dieser Mission. Aber wie verhielt es sich mit den Aposteln? Lukas bezeugte es uns so:
Lk 18,34 hat geschrieben:Und sie verstanden nichts von diesen Dingen, und dieses Wort war vor ihnen verborgen, und sie begriffen das Gesagte nicht.
Man muss nicht alles verstehen, man lernt darum ja. Und mit der Gabe des Heiligen Geistes kam dann auch jedes Verständnis. Aber um zu lernen, muss man den Weg
mit (!) Jesus gehen. Und das ist der springende Punkt und zeigt Gott dein Herz, ob du an einem Leben in seinem Reich interessiert bist, oder nicht. Und so erfüllt sich an dir auch dieses Wort:
Lk 19,26 hat geschrieben: Ich sage euch: Jedem, der hat, wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst das, was er hat, weggenommen werden.