Der strafende Gott

Rund um Bibel und Glaube
oTp
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Im Übrigen. Die KI stellt es ganz anders dar als du. Aber das ist ja deine Vorgehensweise des ich glaube was ich will
Im tibetischen Buddhismus ist die Hölle (Naraka) kein ewiger Ort der Verdammnis, sondern ein schmerzhafter, aber vorübergehender Daseinsbereich. Wesen werden dorthin durch schweres negatives Karma (vor allem Hass, Gier und Gewalt) wiedergeboren. Sobald das negative Karma verbraucht ist, endet der Aufenthalt in der Hölle durch eine neue Wiedergeburt.


Die Struktur der Höllen
Die kosmologische Darstellung unterteilt das Höllensystem traditionell in verschiedene Hauptbereiche und Stufen:
Die Acht Heißen Höllen: Orte extremer, unerträglicher Hitze und physischer Qualen, die nach der Intensität und Art des Leidens benannt sind (z. B. die „Am-Leben-Hölle“, in der Wesen immer wieder Schmerzen erleiden, ohne zu sterben, oder die „Schwarz-Faden-Hölle“).Die Acht Kalten Höllen:
Bereiche eisiger Kälte, in denen die Haut aufbricht, gefriert und zerreißt.
Die Benachbarten Höllen:
Kleinere Vorhöllen und Randbereiche mit spezifischen, oft ekelerregenden oder quälenden Bedingungen.

Ursache und Sinn
Kein ewiges Urteil: Es gibt keinen Gott oder Richter, der ein ewiges Urteil spricht. Die Erfahrung ist das automatische Resultat von Ursache und Wirkung (Karma).Reinigende Funktion: Das Leiden dient im übertragenen Sinn dem „Abtragen“ des angesammelten schlechten Karmas. Ist dieses aufgebraucht, wandert der Geist weiter in andere Daseinsformen.
Ja, das steht auch noch da:
Psychologische Deutung: In der lebendigen Praxis und Meditation werden diese Höllenbilder oft auch als Geisteszustände verstanden, die man bereits im irdischen Leben durch extremen Zorn oder Qualen durchlebt.
Aber das sage ich, weil ich Einseitigkeit nicht propagiere.
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oTp
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Noch ein Ausflug mit der KI
Im Hinduismus ist die Hölle, genannt Naraka, kein Ort der ewigen Verdammnis. Sie dient als temporärer, reinigender Ort für Seelen, die durch schlechtes Karma (Taten) belastet sind. Nach der Verbüßung ihrer Strafe durch den Todesgott Yama inkarniert die Seele erneut im Kreislauf von Samsara.

Kein ewiger Zustand:
Anders als in abrahamitischen Religionen gibt es keine ewige Hölle und keinen Teufel im traditionellen Sinn.

Reinigende Funktion:
Die Qualen dienen dazu, die negativen Folgen von Sünden abzutragen, vergleichbar mit einem Fegefeuer.

Anzahl der Höllen:
In klassischen Texten wie dem Gesetzbuch des Manu (Manu Smriti) werden meist 21 verschiedene Höllenbereiche beschrieben
Was sagst du nun dazu, Johncom ?

Der strafende Gott, eine überholte, primitive Vorstellung ?
Ja wo denn ?
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 18:32 Läppisch: Das Mantra, das alles ins Lot bringt.
Das Vater Unser ist also läppisch. Ja, dein Streitgeist. Irgendwas provozieren, und wahrscheinlich soll der andere dann streiten damit dein Geist aufleben kann.
Achte doch mal auf deine Wortwahl, überlege was du schreibst.
In der Hölle brennt nur der Eigenwille
Ist doch egal, wie man es nennt: Qualen, weil die Psyche des Menschen zu Lebzeiten verunstaltet wurde. Das heißt schlicht Hölle.
Ein Mensch hat Eigenverantwortung, er verunstaltet sich selbst. Bei anderer Betrachtung kann man sagen, es sind "Geister", die ihn quälen, vielleicht aus der eigenen Familie oder sonstige Irrläufer. Aber wer Hilfe sucht, bekommt sie auch.
Höllenvorstellungen im tibetischen Buddhismus:
Höllenbereiche und Dämonen (erschreckende Gestalten) seien keine objektive Realität sondern Projektionen des eigenen Geistes, das Negative in einem selbst, das noch nicht Erlöste.
Na klar, siehe Jung. Aber ich denke, es gibt andere Ausprägungen des Buddhismus.


Sicher gibt es die. Es gibt auch andere Ausprägungen im Christentum. Aber jeder angehende Pastor, Priester macht heute auch Kurse in Psychologie, Religionsvergleich, arbeitet wissenschaftlich. Als Seelsorger wird er dann die Wahl haben, sich um eher fundamentalistische Gemeinden zu kümmern oder um eher dem Zeitgeist angepasste. Das Wort Projektion ist kein buddhistisches. Es kommt der Sichtweise näher, dass wir selbst die geistige Welt miterschaffen und nähren. Im negativen Bereich belästigt uns das, vor dem wir im Leben ausweichen, was wir nicht anschauen wollen und zwar in uns selbst. Den eigenen Schatten, das wäre ein Jung-Begriff. Keiner muss das, man kann auch in positiven Glauben gehen, aber mit dem Herzen. Dann lösen sich die Schatten auf, irgendwann jedenfalls.
Das sagt die KI zu Strafen:
Im Buddhismus gibt es keine ewigen Strafen oder eine ewige Hölle. Schlechte Taten bringen zwar leidvolle Folgen durch das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma), aber selbst die untersten Höllenwelten sind zeitlich begrenzt. Ist das schlechte Karma aufgebraucht, endet das Leiden dort.

Aha, diese Stelle würde dir nicht passen.
Wieder ein Streitversuch? Ich bestreite doch keine dieser Lehren. Der Buddhismus kennt nicht den Schöpfergott, hat was Tibet angeht, aber die früheren Personifikationen integriert. Gute und weniger gute, bzw heilbringende "Götter".

Und da sollte man hinschauen als Christ oder Buddhist: mit klarem Glauben das Gute denken, fühlen und in die Tat bringen, und schon verliert das Höllenangst-Thema seine Dramatik.
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

KI:
Kein ewiger Zustand:
Anders als in abrahamitischen Religionen gibt es keine ewige Hölle und keinen Teufel im traditionellen Sinn.

Reinigende Funktion:
Die Qualen dienen dazu, die negativen Folgen von Sünden abzutragen, vergleichbar mit einem Fegefeuer.

Anzahl der Höllen:
In klassischen Texten wie dem Gesetzbuch des Manu (Manu Smriti) werden meist 21 verschiedene Höllenbereiche beschrieben.

Was sagst du nun dazu, Johncom ?

Der strafende Gott, eine überholte, primitive Vorstellung ?
Ja wo denn ?
Für wohl alle, die eine spirituelle Praxis üben, sind die Texte über die Unterwelten der Inder, Ägypter, Griechen .. vielleicht auch der Eskimos :roll: eine Nebenbeschäftigung falls man zu viel Zeit hat.

Auch die "heidnischen" Germanen kannten eine Unterwelt und einen Himmel. Und wie sollte es anders sein? Der war für die Helden reserviert. Die Höllenlehre des frühen Christentums ist von den Ägyptern und Griechen beeinflusst, jedenfalls
teilweise.
Zur Erinnerung: dein Lieblings-Autor Sundar Singh bekräftigt, es gibt keinen strafenden Gott.

.
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 20:04 KI:
Ursache und Sinn
Kein ewiges Urteil: Es gibt keinen Gott oder Richter, der ein ewiges Urteil spricht. Die Erfahrung ist das automatische Resultat von Ursache und Wirkung (Karma).Reinigende Funktion: Das Leiden dient im übertragenen Sinn dem „Abtragen“ des angesammelten schlechten Karmas. Ist dieses aufgebraucht, wandert der Geist weiter in andere Daseinsformen.
Religionen haben eine pädagogischen Auftrag für ganze Völker. Es war immer so, auch bei den Buddhisten, das Mönche vom Staat Rechte bekamen, wie zB den Schutz ihrer Klöster, aber auch Pflichten übernehmen mussten. Da wo niemand Geld hat für Privatlehrer, bei den Bauern auf dem Land, da übernahmen Mönche das Schulwesen. Dazu gehörte immer auch Ethik zu lehren: Benehmt euch gut, sonst bestrafen euch böse Teufel. Genauso im katholischen Europa. Und das evangelische jüngere Europa ist nur eine Reform des alten Glaubens.
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Johncom
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Johncom »

Zippo hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 12:22 Das Gericht kommt auf jeden Menschen zu, darauf können wir uns einigen.
Ja sicher. Es ist, so wie ich das sehe, christliche Lehre dass auch jeder mit sich selbst ins Gericht geht, am besten täglich sein Gewissen fragt, was habe ich falsch oder richtig gemacht. So wird man selbst "gerechter" im Laufe der Zeit. Mit Gottes Hilfe.
Ich kenne auch andere Nahtoderlebnisse, da wurde den Betreffenden der Zutritt in die Stadt Jerusalem verwehrt, weil da offene Dinge sind, die auf Erden geregelt werden müssen, Unversöhnlichkeiten und dergleichen. Deswegen läßt sie Gott auf der Erde zurück.
Wäre nett, wenn du solche Berichte in das Nahtod-Thema postest. Allerdings sprechen fast keine Erzähler von der Begegnung mit Gott in Person sondern von Lichtwesen, Engeln, aber auch diese Begriffe sind vage. Einhellig wird immer gesagt, mir wurde mitgeteilt, dass ich noch Aufgaben habe.
Insgesamt halte ich mich lieber an das Wort Gottes, da wird ja gesagt, was erforderlich, um ewiges Leben zu erhalten.
Das ist auch am Besten. Aber ich glaube, das ist Leben ist immer ewig, es gab nie einen Beginn, aber wir können uns des Ewigen bewusst :!: werden.
Viele Juden haben ihren Messias ja auch erkannt. Aber viele Juden haben ihn bis heute nicht erkannt. Ein Petrus hat ihn erkannt, weil Gott es so wollte:
Mt 16,16
Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel
Deswegen sollte (kann) der Christ erst wirklich erkennen und selig sein, wenn er über Fleisch und Blut hinaus geht. Über die Persona, die weltliche Identifikation.
Aber bis zum heutigen Tag bekommt ein großer Teil der jüdische Bevölkerung keinen Zugang zu dem Evangelium. Warum läßt Gott sie nicht teilhaben ?
Gott zwingt nicht, sagen manche. Und es gäbe einen freien Willen. Auf den Juden lastet ein historische Schuld, sie haben damals die Hinrichtung ihres besten Propheten gefordert! Danach wurden sie hunderte Jahre lang immer wieder neu vertrieben in Europa weil es Verdacht gab für Geldbetrug und schwarze Magie.
Dass die heutigen Juden irgendeinen genetischen Nachweis erbringen könnten zu den alten Israeliten, ist umstritten. Die Mehrheit des heutigen Judenvolks ist nicht mal jüdisch gläubig, aber es gibt verschiedene orthodoxe Gruppen, die einen fanatisch rassistisch, die anderen anti-zionistisch.
Die jüdischen Rabbiner haben sich eine Lehre zurechtgelegt, die auch ohne Opfer auskommt und ohne einen Messias, der für sie stirbt, wie es Jes 53 sagt. Ich meine, daß sie damit nicht zurechtkommen und das war Anlass meines Themas.
Ein offener Dialog könnte Licht in alles bringen.
Und einen Messias haben sogar die Muslime übernommen, den Mahdi. Und die Hindus glauben, dass "Avartare" immer wieder die Menschheit erinnern müssen an das rechtschaffende Leben. Christus ist für viele Hindus ein Avatar.
Was ist ein Opfer? Ich glaube, jeder kann Opfer bringen, das muss nichts Großes sein. Dem anderen helfen ohne Ansehen der Person. Wie sagte Jesus? Was du dem Geringsten getan hast, hast du mir getan.
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Helmuth
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von Helmuth »

oTp hat geschrieben: So 9. Aug 2026, 18:01 Wenn er straft, wie die Bibel bekundet, dann ist es so, nämlich wenn der Sünder in diesem Leben keine Umkehr vollzieht.
Ich versuche auszuarbeiten, dass Strafe eine menschliche Sichtweise ist. Strafe kennt keine Gnade. Das Konzept der Zucht ist anders. Es beinhaltet Sanktionen, aber sobald du Reue zeigst und umkehrst, wird dir alles erlassen, oder sogar alles wieder erstattet (siehe Gleichnis vom verlorenen Sohn). Das gibt es bei Strafe nicht.

Mit der Zucht verfolgt Gott das Ziel den Menschen zu bessern. Mit Strafe wird lediglich abgegolten. Nach ihrem Vollzug ist es irrelevant, ob sich der Mensch bessert oder nicht, denn damit ist der Fall abgeschlossen.

Der Mensch tut vielleicht eine bestimmte Sache nicht mehr, doch auch nur wegen Angst vor einer weiteren Strafe. Damit ist keine Liebe im Spiel. Es ist eine kalte Angelegenheit ohne das Ziel der Besserung.

Falls hingegen die Züchtigungsmaßnahme nicht greift, sprich man bessert sich nicht, weil man weiter keine EInsicht zeigt, wird man weiter gezüchtigt und zwar solange, bis der Mensch auch Früchte bringt. Das ist ein Prozess, den wir heute Erziehung nennen. Eine Kostprobe, bevorzugt aus dem AT:
3. Mose 26:18 hat geschrieben: Und wenn ihr mir daraufhin nicht gehorcht, so werde ich euch siebenmal mehr züchtigen wegen eurer Sünden.
Gott gibt lange Zeit nicht auf. Korrekt heißt es also "züchtigen", das ein Erziehungsprozess ist. Es gibt auch ÜS, die an der Stelle mit "starfen" übersetzen, aber das ist in meinen Augen eine unblbische Sichtweise. Im Hebräischen ist das Wort klar (Wortwurzel jasar j-s-r) in seiner Bedeutung als Zucht.

Lässt sich der Mensch nicht erziehen, wird er eines Tages aufgegeben. Das ist dann seine Verwerfung. Einen solchen erwartet nur mehr das Endgericht mit seiner gerechten Abgeltung, bis der ewige Tod eintritt. Dazu habe ich gesagt, dass Gott deswegen immer noch nicht straft, weil du ja fair behandelt wirst. Es war auch nie der Wille Gottes, dass du an dem Ort landen sollst.

Du wirst aber fair behandelt und ist das in dem Sinne keine Strafe, sondern deine gerechte Behandlung. In dem Fall ist es aber auch Definitionssache, denn du kannst es auch als Abstrafung bezeichnen, weil es Gott egal geworden ist, ob du dich besserst. Du vedienst nun deine Behandlung und es gibt keine Gnade, die du Zeit deines irdischen Lebens mehrfach ausgeschlagen hast.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
oTp
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Das Vater Unser ist also läppisch. Ja, dein Streitgeist. Irgendwas provozieren, und wahrscheinlich soll der andere dann streiten damit dein Geist aufleben kann.
Achte doch mal auf deine Wortwahl, überlege was du schreibst.
Davon habe ich absolut nichts gesagt, Johncom.
Ich sagte: Läppisch: Das Mantra, das alles ins Lot bringt. Ein Mantra, auch "Dein Wille geschehe" ändert ja noch nichts. Es muß echte Umkehr geschehen, dann gibt es auch Vergebung.


Denn was du indiesem Zusammenhang sagst, ist wieder irreführend:
Für Jakob Böhme zB ist die Hölle sei kein Ort irgendwo, "sondern das Herz des Menschen, der sich von Gottes Licht
Zumal du betont, er meint die Hölle allegorisch gemeint sei. (sinnbildlich, gleichnishaft oder in der Art einer Allegorie (wie eine ⁠Allegorie). Es beschreibt eine Darstellung, bei der eine abstrakte Idee – wie der Tod, die Gerechtigkeit oder die Liebe – durch ein konkretes Bild, eine Geschichte oder eine menschliche Figur greifbar und sichtbar gemacht wird KI)
Jacob Böhme ist wieder ein Erklärer deiner Wahl, mit dem du sogar gegen Jesus zitierst.Echte Umkehr ist Tat, ein Mantra nur ein Lipoenbekenntnis.

Und ablenken vom Thema:
Für wohl alle, die eine spirituelle Praxis üben, sind die Texte über die Unterwelten der Inder, Ägypter, Griechen .. vielleicht auch der Eskimos eine Nebenbeschäftigung falls man zu viel Zeit hat.
Hallo ? Wir reden gerade über dieses Thema. Bist du zu erhaben dafür ? Ich denke nicht.

Und wieder die Behauptung,:
Ich versuche auszuarbeiten, dass Strafe eine menschliche Sichtweise ist. Strafe kennt keine Gnade.
und das benutzt du wie ein Mantra. Und es stimmt schon im Strafrecht nicht: Es dient auch zur Besserung und es gibt auch Begnadigung.

So könnte ich fortfahren, überall gäbe es bei deinen Aussagen zu Hölle und Bestrafung wichtige Kritikpunkte.

Du machst nicht den Eindruck, als glaubtest du an die reale Existenz von Hölle, von Dämonen und von Strafe, möglicherweise bis zur Verdammnis, oder zumindest eine endliche Zeit.

Das denkt man heutzutage anders, weil man es besser weiß ist jedenfalls nicht die Wahrheit. Aber ein Kernstück deiner Behauptungen. Und ein Irrtum. Und wie jeder Irrtum gegen die Wahrheit steht, kann man das nicht so stehen lassen, was du sagst, besonders in einem christlichen Forum nicht.

Es gibt also Gott, aber keine Bestrafung und damit auch keine Hölle und keine Dämonen.

Meine Schwester geht noch weiter, indem sie sagt: Heutzutage weiß man, dass kein Gott existiert.

Es ist wie beim Thema, was ist eine Verschwörungstheorie. Dagen wehrt man sich nicht, weil man einen Streitgeist hat, dagegen wehrt man sich, weil man ein Gespür für Wahrheit und Irreführungen hat.
Zuletzt geändert von oTp am Mo 10. Aug 2026, 09:14, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Ja, Helmuth, wieder es erklärst, kann man es auch sagen.
Lässt sich der Mensch nicht erziehen, wird er eines Tages aufgegeben. Das ist dann seine Verwerfung. Einen solchen erwartet nur mehr das Endgericht mit seiner gerechten Abgeltung, bis der ewige Tod eintritt. Dazu habe ich gesagt, dass Gott deswegen immer noch nicht straft, weil du ja fair behandelt wirst. Es war auch nie der Wille Gottes, dass du an dem Ort landen sollst.

Du wirst aber fair behandelt und ist das in dem Sinne keine Strafe, sondern deine gerechte Behandlung. In dem Fall ist es aber auch Definitionssache, denn du kannst es auch als Abstrafung bezeichnen, weil es Gott egal geworden ist, ob du dich besserst. Du vedienst nun deine Behandlung und es gibt keine Gnade, die du Zeit deines irdischen Lebens mehrfach ausgeschlagen hast.
Und das ist ja auch nicht die umfassende Begnadigung von der Johncom träumt.
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Re: Der strafende Gott

Beitrag von oTp »

Zu Jacob Böhme:
Ja, Jacob Böhme glaubt an die Existenz von bösen Mächten, Teufel und gefallenen Engeln, meidet aber meist den klassischen Volksglauben an kleine Dämonen. In seiner christlichen Theosophie sieht er das Böse tief in der Schöpfung und im freien Willen verankert.
KI

Also wieder nur einseitige, irreführende Darstellung über Jacob Böhme diesmal Johncom.
Für Jakob Böhme zB ist die Hölle sei kein Ort irgendwo, "sondern das Herz des Menschen, der sich von Gottes Licht
abwendet". Meister Eckhart deutet die Bibel eher allegorisch, ihm schreibt man das Zitat zu: " In der Hölle brennt nur der Eigenwille"
Und das passt also mit meinem Zitat zusammen, Johncom ?
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