Der Verstand ist relativ wach, manchmal weniger. In das eigene Denken spielen viele Prägungen rein, unterbewusste Erfahrungen, Kindheitstraumata ... Obwohl jeder nachvollzieht, dass bei 1+1 die 2 rauskommt, handelt ja jeder verschieden, und das dauernd. Wenn wir von Gott als dem Schöpfer ausgehen, dann ist alles was passiert, Gottgewollt. Auch das, was wir nicht verstehen obwohl wir einen relativ "wachen Verstand" haben.
Wo kannst du das Ergebnis sehen in der heutigen und der vergangenen Welt? Die Ergebnisse dieser Vernunft?" Machet euch die Erde untertan" ist für mich klar eine Ansage, seine ganze Vernunft und seinen vollen Verstand zu benutzen. Der Verstand erfasst die Wirklichkeit.
Interessant finde ich, also das ergibt sich aus dem Thema hier .. dass so viele NT-Erfahrene sagen, als ich drüben war, sah ich "alles" und verstand alles. Die ganze Schöpfung, den Sinn. Alles war mit einem Mal ersichtlich und offenbar. Sie sagen auch, ich kann es nicht wiedergeben, ich bin wieder hier in meinem kleinen Verstand, aber ich weiß noch dass ich alles sehen konnte. Andere sagen, es wurde mir alles gezeigt.
Vernunftsgesteuert, das sagt mir nur: Logik, Folgerichtigkeit. Als Beispiel ist der Straßenverkehr so vernunftsgesteuert, wie es irgendwie geht. Im christlichen Sinne sind wir Herzensgesteuert. Vernunft läuft zwar noch mit, aber im Wesentlichen regiert uns die Einsicht des großen Ganzen. Jeder andere ist mein Bruder, und sogar: Er ist das gleiche Ich wie ich selber. Aus dieser Einsicht kommt die sogenannte Nächstenliebe, die ja im gleichen Gebot auch Selbstliebe genannt wird.