Man prüft mit seinem wachen Gewissen, seinem biblischen Wissen.
Aber was nützt es, wenn die innere Stimme sich als Engel oder gar Jesus und Gott ausgibt und man glaubt es ?
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Do 23. Jul 2026, 21:02
von Johncom
oTp hat geschrieben: ↑Do 23. Jul 2026, 05:48
Aber was nützt es, wenn die innere Stimme sich als Engel oder gar Jesus und Gott ausgibt und man glaubt es ?
Warum sollte sich eine innere Stimme als Gott ausgeben?
Sie sagte es so, als habe sie eine Idee gehabt, eine Eingebung, so habe ich es verstanden. Brennnesseln sammeln, Smoothie machen. Ideen hat jeder, sie werden "eingegeben", aber manchmal hat man das Gefühl, dieser Idee komme ich nach. Und wie sie es empfindet, war es ein sehr heilsamer Tipp und ihr Arzt sagt, ihr Blut sei wieder gesund.
Grundlegendes Vertrauen in ins Leben, in Gott und sich selbst ...
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Do 23. Jul 2026, 21:08
von Johncom
Ein evangelischer Pastor, der schon lange NT-Erfahrungen untersucht, der sich bei https://swiss-iands.ch/
engagiert, macht sich Gedanken über die Frage der „Leiblichkeit“ Verstorbener:
00:00 Einführung und Vorstellung
01:25 Nahtoderfahrungen, Nachtodkontakte, Sterbebettvisionen: Gibt es eine Seelen-Körperform im Jenseits?
04:22 Körperform vs. „Alleinheitserfahrung“
06:06 Der Begriff „Bewusstsein“
09:10 Der Kern des Menschen ist ein „Lebenskern“
10:50 Individualität, Bewusstsein und leiblicher Ausdruck
15:09 „Leiblichkeit erleben“ in Nahtoderfahrungen
16:25 Das „Leibgedächtnis“
18:37 Die „Essenz“ des Menschen und die Lebensrückschau
21:25 Entwicklungsprozesse nach dem Tod, Jenseitsbereiche und „das Innerste der Liebe“
26:21 Die Innenwelt wird zur Außenwelt
27:21 „Höllenfahrt Christi und Auferstehung der Toten“
29:50 Nahtoderfahrung: Ein Impuls oder Blick auf „das Ende der Reise“?
36:56 „Die Gestalt der Seele“
38:45 Auswirkungen auf die Lebensführung: Gottesliebe, Nächstenliebe, Verantwortung
40:50 Die Arbeit als Pfarrer und die Institutionalisierung des Glaubens
48:20 Die Arbeit für die IANDS
Braucht Bewusstsein Leiblichkeit?
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Fr 24. Jul 2026, 06:21
von oTp
Leider wieder Thantalos TV.
Da schaue ich besonders genau hin, ob das damit übereinstimmt, was ich mir erarbeitet habe als Vorstellungen.
Aber der Mann scheint Erfahrungen gesammelt zu haben, die sich lohnen könnten, zu wissen.
Zumindest kann ich mittels dieses Videos seine "Erkenntnisse" mit meinen "Erkenntnissen" vergleichen.
Wobei Erkenntnisse ja nur eigene Interpretationen, die eigene Sichtweise bedeutet.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Sa 25. Jul 2026, 02:09
von Johncom
oTp hat geschrieben: ↑Fr 24. Jul 2026, 06:21
Leider wieder Thantalos TV.
Da schaue ich besonders genau hin, ob das damit übereinstimmt, was ich mir erarbeitet habe als Vorstellungen.
Aber der Mann scheint Erfahrungen gesammelt zu haben, die sich lohnen könnten, zu wissen.
Was soll sich da "lohnen"? Na gut, wir sind wohl Wahrheitssucher und man erkennt, dass auch andere unterwegs sind und eigenes beitragen, was einen selbst dann weiterbringt. Die Kirchen betreiben keine Forschung zu geistigen Spähren, aber es scheint, sie hören zu und dieser Pastor mit offenem Interesse für NT-Erfahrungen macht sich seine eigenen Gedanken. Und das sind, wie ich finde, essentielle Fragen, nämlich: wann nimmt die überlebende Seele einen eigenen Körper wahr, und wann nicht mehr. Was ist "real" über den Tod hinaus? Braucht das Bewusstsein "Ich Bin" überhaupt einen Körper? Ein Körper ist ja immer etwas, was mich abgrenzt von anderen Körpern.
Thantalos TV und die 2-3 anderen Kanäle lassen Menschen aussprechen, das wollen Mainstream und kirchliche Medien nicht, die machen Oberflächen-TV für die Massen.
Wobei Erkenntnisse ja nur eigene Interpretationen, die eigene Sichtweise bedeutet.
Zum einen das. Wenn man dann berührt wird von der geistigen Welt, dann ist es Erfahrung, auf christlich übersetzt: Bezeugung.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: So 26. Jul 2026, 10:13
von oTp
Gitenbruch spricht in dem Video an, wie lange "die Gottferne" für schlechte Menschen wohl dauern wird nach dem Tod. Seiner meinung nach gibt es keine ewige Hölle. er sagt auch, dass Swedenborg sagt, es gäbe den Höllenzustand ohne "Besserung". Was ja auch den Aussagen dere Bibel entspricht.
Ich denke, dass ist ja auch eine zentrale Frage: Was geschieht nach dem Tod ?
Nach dem Tod erweist sich der wahre Zustand jedes Menschen. Damit ist schon gesagt, dass er einem der Himmel zugehörig wird, oder es ihn in Höllenwelten zieht. Das wir auch Jeder so in etwas darstellen.
Folglich haben wir eine Diskrepanz zwischen den Nahtoderlebnissen und dem "Konzept" Gerechtigkeit Gottes, nach der "Schlechtigkeit" massive negative Folgen hat. Was führt zu der Annahme, dass Gott nach dem Tod uns liebevoll so annimmt wie wir sind ? Ungeachtet all der Schlechtigkeit, die man an sich hat ? Das würde auch voraussetzen, dass der Verstorbene fähig wäre, sein Unrecht völlig einzusehen und es sozusagen völlig abzulegen um als guter Verstorbener gut im Himmel zu leben.
Da berichtet Sundar Singh, und auch Swedenborg, Anderes. Anders, als es laut Nahtoderfahrungen aussieht.
Das ist natürlich im Gegensatz zu der vermeintlichen Akteptanz und Annahme durch einen Gott im Nahtoderlebnis.
Ein Gedanke dazu:
Beim richtigen Tod wird der Charakter des Menschen offenbar, dann muß er auf die Ebene zwischen Himmel und Hölle, die seinem "Innenleben" entspricht. Es ist anzunehmen, dass ein Toter ganz andere Erfahrungen macht, als ein Nahtoter.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: So 26. Jul 2026, 19:31
von Johncom
oTp hat geschrieben: ↑So 26. Jul 2026, 10:13
Gitenbruch spricht in dem Video an, wie lange "die Gottferne" für schlechte Menschen wohl dauern wird nach dem Tod. Seiner meinung nach gibt es keine ewige Hölle.
Ja, wahrscheinlich hat er nichts dergleichen erfahren in seinen Gesprächen. Mit dem Begriff "schlecht" wäre ich vorsichtig, meistens markiert man andere mit dem Wort, das ist eine schlechte Angewohnheit. Das NT lehrt, zuerst einmal sein eigenes Schlechtes zu bekennen. Eine sogenannte ewige Hölle ist eigentlich logisch durchdacht nicht möglich, denn ewig bedeutet "immer seiend" also ohne Anfang und Ende.
oTp hat geschrieben: ↑So 26. Jul 2026, 10:13
Gitenbruch spricht in dem Video an, wie lange "die Gottferne" für schlechte Menschen wohl dauern wird nach dem Tod. Seiner meinung nach gibt es keine ewige Hölle.
Ja, wahrscheinlich hat er nichts dergleichen erfahren in seinen Gesprächen. Mit dem Begriff "schlecht" wäre ich vorsichtig, meistens markiert man andere mit dem Wort, das ist eine schlechte Angewohnheit. Das NT lehrt, zuerst einmal sein eigenes Schlechtes zu bekennen. Eine sogenannte ewige Hölle ist eigentlich logisch durchdacht nicht möglich, denn ewig bedeutet "immer seiend" also ohne Anfang und Ende.
Und diese Antwort finde ich nicht logisch durchdacht.
Sieht für mich wie ein völliges Abbiegen von der Fragestellung aus, ob es Böses gibt und eine zumindest lange Hölle.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Mo 27. Jul 2026, 01:34
von Johncom
oTp hat geschrieben: ↑So 26. Jul 2026, 19:35
Sieht für mich wie ein völliges Abbiegen von der Fragestellung aus, ob es Böses gibt und eine zumindest lange Hölle.
Ich wollte auf die Vorstellung des Ewigen antworten. Alles Ewige ist auch in der Gegenwart. Was Himmel und Hölle angeht, das sind Konzepte, wahrscheinlich volkspädadogisch gedacht waren. "Wie im Himmel so auch auf Erden" deutet auf Jenseits hin, und Paulus erwähnte Himmelsebenen, untere und obere. Ja sicher gibt es böses, das unbewusste Böse und das bewusste intelligente Böse, und es gibt Menschen, die geschult sind, es auszuüben.
Folglich haben wir eine Diskrepanz zwischen den Nahtoderlebnissen und dem "Konzept" Gerechtigkeit Gottes, nach der "Schlechtigkeit" massive negative Folgen hat. Was führt zu der Annahme, dass Gott nach dem Tod uns liebevoll so annimmt wie wir sind ? Ungeachtet all der Schlechtigkeit, die man an sich hat ? Das würde auch voraussetzen, dass der Verstorbene fähig wäre, sein Unrecht völlig einzusehen und es sozusagen völlig abzulegen um als guter Verstorbener gut im Himmel zu leben.
Du betonst Schlechtigkeit und Unrecht, meinst du es bei dir selber oder bei anderen. ..??
Ich habe viele Schlechtigkeiten, Faulheit ist eine davon. Ich glaube, dass sie mir vergeben wird, aber eigentlich weiß ich, dass ich jetzt mal anfangen sollte, mich zu bessern. In anderen Dingen, tue ich was ich kann. Gott ist nicht nachtragend oder kleinlich. Das Glaubenskonzept eines Strafrichter-Gottes ist uralt und massregelte Gesellschaften, in denen es nicht gerade sittlich zuging.
Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2
Verfasst: Mo 27. Jul 2026, 02:09
von Johncom
oTp hat geschrieben: ↑So 26. Jul 2026, 10:13
Ich denke, dass ist ja auch eine zentrale Frage: Was geschieht nach dem Tod ?
Nach dem Tod erweist sich der wahre Zustand jedes Menschen. Damit ist schon gesagt, dass er einem der Himmel zugehörig wird, oder es ihn in Höllenwelten zieht. Das wir auch Jeder so in etwas darstellen.
Wer bin ich, was plagt mich, was erhoffe ich. Diese Selbstreflektion kann jeder üben. Da kommt man an seinen eigentlichen Zustand. Zumindest immer näher dran.
Oder Kontemplation, tiefes Gebet. Man hat Wünsche und Ängste, man lernt, sie abzugeben. Es kann sein, man wird leichter im Inneren, sozusagen "reiner". Das ist dann der wahre Zustand, dem man auch hat, den jeder hat. Auch der "böse Mensch", aber er ist wahrscheinlich stärker verdreckt.
Was ich sagen will: nach dem Tod ist vor dem Tod. Aber hier und heute können wir ganz real an uns arbeiten. Das andere, was ja Thema ist, sind die NT-Erfahrungen so wie sie berichtet werden. Oft völlig unreligiöse Leute, die von der Begegnung mit der anderen Seite überrascht sind. Sie sagen selbst, es ist unbeschreiblich und wir wissen, dass wir es uns auch nur annähernd vorstellen können. Was diese NT-Erfahrenen aber auch von sich sagen: ich lebe jetzt anders. Man braucht ihnen die Bergpredigt nicht mehr vorzulesen.
Ja, in "Höllenwelten" wird wohl der verbleiben, der hier schon in seiner Höllenwelt lebt, der seine Fehler nicht erkennen will oder kann, der auch keine Hilfe akzeptiert. Das kann sein, ich kann es mir vorstellen. Auch Bibeltreue Christen können besessen sein von Stolz, Selbstgerechtigkeit, sündhafter Überheblichkeit. Einfache Menschen ohne Vorbildung sind relativ "unschuldig".
Ein Gedanke dazu:
Beim richtigen Tod wird der Charakter des Menschen offenbar, dann muß er auf die Ebene zwischen Himmel und Hölle, die seinem "Innenleben" entspricht. Es ist anzunehmen, dass ein Toter ganz andere Erfahrungen macht, als ein Nahtoter.
Ja bestimmt. Ich denke, der Verstorbene "muss" nichts, es zieht ihn dahin wo sein Herz zuhause ist.