oTp hat geschrieben: ↑Fr 6. Mär 2026, 15:01
Sie machten sich immer größer, ihren sozialistischen Bauern und Arbeiterstaat.
Genau das machen andere aber auch, die sich nicht ausdrücklich sozialistisch nennen. Die DDR war auch ein Unterdrückungssystem. Aber wir konnten relativ gut damit umgehen und leben.
Das Thema betreffend: man kann auch in Iran leben, wenn man weiß wie's geht. Das stuft den Staat dort aber nicht als rechtmäßigen Kriegsgegner ein, den man präventiv angreifen sollte. Das gleiche in Grün waren Irak, Syrien und Libyen (und Vietnam und Korea und Jugoslawien etc.) Ich möchte auf keinen Fall in Nordkorea leben, aber dennoch darf man so ein Land nicht einfach angreifen, warum eigentlich? Das einzige bezüglich Iran wäre die Angst vor deren Atomwaffen. Aber wer genau hat die denn? Ich nicht. Außer daß denen mehrmals ihre Anlagen kaputtgemacht worden sind, wüßte ich nichts aufsehenerregendes über Iran zu berichten. Ich habe mit einigen geflohenen Persern zu tun gehabt, die sind natürlich vor den Mullahs geflohen, und darum waren die hier bei uns auch willkommen.
Betreffs Afghanistan wissen wir nur, was die Feinde der Taliban über sie gesagt haben, wir selbst haben mit keinem einzigen von denen gesprochen.
Wenn die Iraner ihren Angreifern jetzt zeigen wo der Hammer hängt, wird es eng, und zwar für uns alle. Worum geht es also? Geht es um die Angst vor dem bösen Potential des Iran, wovon wir auch wieder nur von den Feinden des Iran gehört haben, vom Hörensagen also, oder geht es um die wohlbegründete Angst nun vor der Vergeltung des Iran - an uns ?
Ganz so einfach dürfte das nicht sein, meine ich.