Die Hölle ist bei Lorber keine ewige Verdammnis im Sinne traditioneller kirchlicher Dogmen. Sie ist ein von den Seelen selbst gewählter Zustand des Egoismus, des Stolzes und des Eigennutzes. Gott straft nicht, sondern überlässt die Seelen ihren eigenen Trieben.
Und was verstehst du davon nicht, Johncom ?
Da ist ein deutlicher Hinweis, dass die Seele des Verstorbenen sich in einem Zustand befindet, die Lorber als Egoismus, des Stolzes und Eigennutzes bezeichnet. Gemeint ist nun mal ein Höllenzustand in Höllenwelten. Auch wenn er meint, dass der Verstorbene sich noch ändern kann.
Solange du all das ignorierst und die Nahtoderlebnisse für dich "der Beweis" sind, dass Gott alles vergibt und die Seele -oh Wunder- im Licht Gottes sowieso die Liebe ergreift und begreift, sich also im Nu zu einer guten Seele wandelt, kann ich mit deiner Schieflage nichts anfangen, ausser davor zu warnen.
Vergiss auch nicht, dass der Hindu auch sieht, dass er eine Hölle durchmachen muss. Er verlagert diese "Strafe" aber in zukünftige Leben, wo er leiden muss. Also hat er zumindest eine Ahnung von Gottes Gerechtigkeit und dem verderbten Zustand einer verderbten Seele. Dass egoistische bis boshafte Taten nicht so einfach abfallen nach dem Tod.
Deutlich wird auch, dass Gott die verdorbene Seele sich selbst überlässt. Das bedeutet nun mal in diesem Fall Gottferne und albtraumhafte Höllenwelten, wo es keine Liebe, keinen Frieden und keine Freude gibt. Ausser der Freude an Schlechtem, die Zerstörungen beinhaltet und Hass.
Da ist es wohl ein Witz, wenn man meint, alles wird gut, das beweisen die Nahtoderlebnisse.
Man kann nur ein gottgefälliges Leben führen. Nur so kommt man in den Genuß der Herrlichkeit des Himmels.
Darauf weist du ja dauernd hin. Und damit quasi auf eine Halbwahrheit. Aber man muss die ganze Wahrheit akzeptieren.
Und ja, man braucht Umkehr, etwas, was das Christentum bietet und es einübt.
Diese Meister werden über geistige Welten eher zurückhaltend sprechen wenn überhaupt. Wenn Meditierende Visionen haben, dann oft "verführerische", also Versuchungen, die aber vom geistigen Ziel ablenken.
Das Johncom, ist für mich eine billige Ausrede.
Aber wie du siehst gibt es viele Täuschungen. Um so mehr müsste der "Erleuchtete" auf das hinweisen, was echt ist an Erlebnissen.
Da fehlt Entscheidendes über die jenseitige Welt. Dafür hat der Hinduismus und der Buddhismus keine Antwort.
Und schon der Nahtod bringt das Erleben, wonach der Yogie möglicherweise ewig sucht mittels Meditation. (Dem Entrücken Zustand, den Himnel auf Erden) Und beim Nahtod ist es kein diffuses Gefühl des Alles, sondern so gegenständlich wie es angemessen ist: Himmlische Welten. Davon haben Gurus gar keine Ahnung. Sie sind einseitig. Aber klar, da sie alles wissen, halten sie es für besser, über den Himmel gar nichts zu sagen. Wers glaubt...Ich deute es eher dahin, dass er nicht fähig ist, es angemessen zu erleben wie etwa Sundar Singh.
Und für die Nahtoten sind diese Erlebnisse etwas, was alles verändert. Fast wie das Bekehrungserlebnis des Saulus. Und das halten die Yogies also für irreführend ? Hm.