Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Johncom hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 19:33 Dieser Mann hatte eine sehr schwere Kindheit, was ich gut nachempfinden kann, bei mir war auch nicht alles easy. Nicht nur, dass er in seiner Familie ungefördert blieb, in der Schule isoliert ... er war hellsichtig, sah Verstorbene, konnte es nicht einordnen. Während eines Urlaubs wurde er überraschend "abgeholt" von einem engelhaften Geistwesen und war er dann erlebte, und auch ein 2. Mal später, das versucht er zu schildern. Es ist nicht besonders Redebegabt, aber aus manchem kann man weiteres erfahren aus der jenseitigen Welt:


00:36 Begrüßung
00:55 Vorgeschichte
06:01 Erste Nahtoderfahrung
15:57 Zweite Nahtoderfahrung
18:08 Diskussion
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

Ein begabter Erzähler. Nahtoderlebnis als Kind und prägend:
"Er ist seither von der Existenz Gottes ebenso überzeugt wie davon, dass es ein Leben nach dem Tod gibt."




00:00:38 Was geschah damals auf dem Bauernhof?
00:06:11 Was passierte im Operationssaal?
00:06:53 Narkose mit Äther
00:07:50 Sie haben Ihren Körper verlassen?
00:08:08 Was haben Sie bewusst weiter erlebt?
00:11:08 Sie haben sich von innen und von außen wahrgenommen?
00:17:26 Waren Sie schon vorher religiös, gläubig?
00:18:53 Wie ist es zu dieser besonderen Beziehung mit Anna von Henneberg gekommen?
00:20:39 Was hat Ihnen das Tibetanische Totenbuch gegeben? Sie waren ja damals praktisch noch ein Kind.
00:22:24 Wie war es dann, als Sie aus dem Koma wieder erwacht sind?
00:24:16 Konnten Sie als Kind, als Jugendlicher, über Ihre Erlebnisse mit irgendjemandem sprechen? Wollten Sie das überhaupt?
00:25:52 Sie sprechen statt von einer Nahtoderfahrung, NTE, gern auch von einem NLE – Nah-am-Leben-Erlebnis …
00:26:27 Gab es später eine Zeit, in der Sie Ihr Bedürfnis, das Wissen weiterzugeben, dass es mehr gibt als die materielle Welt, gelebt haben?
00:29:17 Rehabilitationszeit nach einem Schlaganfall im Jahr 2019 – und der Entschluss, an die Öffentlichkeit zu gehen.
00:30:21 Die Leukämieerkrankung des Bruders – eine weitere Begegnung mit dem Tod
00:34:12 Was verband oder verbindet Sie mit Arnold Schwarzenegger?
00:36:58 Lächeln die Toten über uns?
00:39:33 Was geschieht beim Sterben?
00:41:28 Was ist Ihrer Meinung nach der Sinn des physischen Lebens?
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Johncom
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 08:44
Nur spricht er weder von Verderbtheit noch von höllischen Welten. Falls ich was überhört habe, sage mir die Minute.
Von wem redest du hier, Johncom ?
Aber egal von welchem Nahtoderlebnis. Zwischen kurzen Nahtoderlebnissen und dem, was Sundar Singh ( Und mit mehr Vorbehalt: Swedenborg) massiv erlebt hat, liegen Welten.
Das kann man so sagen, aber ich schaue eher auf die Schnittmenge von allem. NT-Berichte, mystisches Erleben, Jenseitsreisen.
Und es scheint dir auch völlig egal zu sein, was Jesus dazu sagt. Der müsste es ja erst recht besser wissen als Nahtoderlebende.


Jesus wird selten verstanden im profanen Christentum.
Aber ein Nahtoter ist sowieso kein Toter. Da wirkt sich das endgültige Wesen eines Verstorbenen noch nicht aus.
Genau. Die wirklich Verstorbenen, wie es mit denen weitergeht, können wir kaum ermessen. Jenseits-Reisende sagen, sie bilden sich ihre Umwelten.
Folglich ist die Psyche im Nahtod anscheinend noch geprägt oder mindestens beeinflusst vom Hirndenken. Da spielt dann auch Phantasie ihre Rolle mit.


Aus den Phantasien bilden sich Wirklichkeiten. Und aus den Leidenschaften, die wir mitbringen, den Neigungen. So wird es immer gesagt, ich nehme an, so kann man es sehen. Hirndenken würde ich ersetzen mit Seele.
Zwar erleben die Nahtoten quasi eine gewaltige Bewusstseinserweiterung. Und anscheinend ist das geistige Erleben dabei schon befreit, in gewissem Grade, vom Hirnbewusstsein. Der an den Sat Chit Ananda - Zustand des Hindus erinnert, der ja mittels Meditation angestrebt wird.


Und auch erreicht. Sat und Chit heißt ganz einfach, sich des Seins bewusst werden. Aus diesem "Aufwachen" kann Ananda folgen, also Seligkeit, die Lösung aus dem isolierten Mensch-sein hin zum göttlichen Allbewusstsein.
- Aber es ist wie ein Ausflug in geistige Welten. So werte ich auch das Erleuchtungserleben der Yogies.
Diese Meister werden über geistige Welten eher zurückhaltend sprechen wenn überhaupt. Wenn Meditierende Visionen haben, dann oft "verführerische", also Versuchungen, die aber vom geistigen Ziel ablenken.
Jedenfalls ergibt sich eine deutliche Diskrepanz von Friede-Freude-Eierkuchen ( der unreflektierten Annahme, alles werde sowieso vergeben, alles werde gut) und der Konsequenz wohin: Himmel oder Hölle ?
Der Wirklichkeit kann Niemand entgehen, egal wie er sich rhetorisch herumwindet.
Man kann sich auch an Glaubensysteme gewöhnen, in denen sich der Allmächtige schreckliche Überraschungen ausgedacht hat für seine Kinder. Ich habe das schon mal gesagt: alle Wirklichkeiten können hier im irdischen Leben gesehen werden, im kleinen natürlich. In der Eigenreflektion sehen wir, was in uns :!: gut und böse ist. Hier ist die Werkstatt, jeden Tag können wir rangehen. Und in unserer Psyche erleben wir jetzt schon Himmel und Hölle.
;) Vielleicht solltest du mal ausgiebig Lorber lesen.


Lorber lag noch nicht auf meinem Weg. Was sagt die KI im Brave Browser:
Das Jenseits:
Das Jenseits ist bei Lorber keine ferne, abgehobene Sphäre, sondern der geistige Grundzustand der Realität. Nach dem leiblichen Tod wacht der Mensch im Jenseits in einem Zustand auf, der exakt seinem inneren, seelischen Zustand entspricht. Der Himmel:
Der Himmel ist kein statischer Belohnungsort, sondern ein Zustand fortschreitender Vervollkommnung und tätiger Nächstenliebe. Wer Gott und den Nächsten aus freiem Herzen liebt, verbindet sich mit dem göttlichen Licht.
Die Hölle:
Die Hölle ist bei Lorber keine ewige Verdammnis im Sinne traditioneller kirchlicher Dogmen. Sie ist ein von den Seelen selbst gewählter Zustand des Egoismus, des Stolzes und des Eigennutzes. Gott straft nicht, sondern überlässt die Seelen ihren eigenen Trieben. Durch die sogenannte Allversöhnung (Apokatastasis) bleibt der Weg zur Besserung und Läuterung selbst für die tiefst gesunkenen Wesen im Jenseits prinzipiell offen.
Und auch Lorber kann Durcheinander im Oberstübchen bewirken. :)
Im reinen Gottvertrauen findet das Herz seine Ruhe, der Kopf versteht sowieso nichts. Der normale Verstand ist nützlich, aber er kann all diese höheren Themen nicht einordnen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Die Hölle ist bei Lorber keine ewige Verdammnis im Sinne traditioneller kirchlicher Dogmen. Sie ist ein von den Seelen selbst gewählter Zustand des Egoismus, des Stolzes und des Eigennutzes. Gott straft nicht, sondern überlässt die Seelen ihren eigenen Trieben.
Und was verstehst du davon nicht, Johncom ?

Da ist ein deutlicher Hinweis, dass die Seele des Verstorbenen sich in einem Zustand befindet, die Lorber als Egoismus, des Stolzes und Eigennutzes bezeichnet. Gemeint ist nun mal ein Höllenzustand in Höllenwelten. Auch wenn er meint, dass der Verstorbene sich noch ändern kann.

Solange du all das ignorierst und die Nahtoderlebnisse für dich "der Beweis" sind, dass Gott alles vergibt und die Seele -oh Wunder- im Licht Gottes sowieso die Liebe ergreift und begreift, sich also im Nu zu einer guten Seele wandelt, kann ich mit deiner Schieflage nichts anfangen, ausser davor zu warnen.

Vergiss auch nicht, dass der Hindu auch sieht, dass er eine Hölle durchmachen muss. Er verlagert diese "Strafe" aber in zukünftige Leben, wo er leiden muss. Also hat er zumindest eine Ahnung von Gottes Gerechtigkeit und dem verderbten Zustand einer verderbten Seele. Dass egoistische bis boshafte Taten nicht so einfach abfallen nach dem Tod.

Deutlich wird auch, dass Gott die verdorbene Seele sich selbst überlässt. Das bedeutet nun mal in diesem Fall Gottferne und albtraumhafte Höllenwelten, wo es keine Liebe, keinen Frieden und keine Freude gibt. Ausser der Freude an Schlechtem, die Zerstörungen beinhaltet und Hass.

Da ist es wohl ein Witz, wenn man meint, alles wird gut, das beweisen die Nahtoderlebnisse.

Man kann nur ein gottgefälliges Leben führen. Nur so kommt man in den Genuß der Herrlichkeit des Himmels.
Darauf weist du ja dauernd hin. Und damit quasi auf eine Halbwahrheit. Aber man muss die ganze Wahrheit akzeptieren.

Und ja, man braucht Umkehr, etwas, was das Christentum bietet und es einübt.
Diese Meister werden über geistige Welten eher zurückhaltend sprechen wenn überhaupt. Wenn Meditierende Visionen haben, dann oft "verführerische", also Versuchungen, die aber vom geistigen Ziel ablenken.
Das Johncom, ist für mich eine billige Ausrede.
Aber wie du siehst gibt es viele Täuschungen. Um so mehr müsste der "Erleuchtete" auf das hinweisen, was echt ist an Erlebnissen.
Da fehlt Entscheidendes über die jenseitige Welt. Dafür hat der Hinduismus und der Buddhismus keine Antwort.

Und schon der Nahtod bringt das Erleben, wonach der Yogie möglicherweise ewig sucht mittels Meditation. (Dem Entrücken Zustand, den Himnel auf Erden) Und beim Nahtod ist es kein diffuses Gefühl des Alles, sondern so gegenständlich wie es angemessen ist: Himmlische Welten. Davon haben Gurus gar keine Ahnung. Sie sind einseitig. Aber klar, da sie alles wissen, halten sie es für besser, über den Himmel gar nichts zu sagen. Wers glaubt...Ich deute es eher dahin, dass er nicht fähig ist, es angemessen zu erleben wie etwa Sundar Singh.

Und für die Nahtoten sind diese Erlebnisse etwas, was alles verändert. Fast wie das Bekehrungserlebnis des Saulus. Und das halten die Yogies also für irreführend ? Hm.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 06:51 Da ist ein deutlicher Hinweis, dass die Seele des Verstorbenen sich in einem Zustand befindet, die Lorber als Egoismus, des Stolzes und Eigennutzes bezeichnet. Gemeint ist nun mal ein Höllenzustand in Höllenwelten. Auch wenn er meint, dass der Verstorbene sich noch ändern kann.
Ja. Laut KI-Kurzfassung sagt er das. Was ist jetzt neu daran? In allen Religionen werden Höllen- bzw Fegefeuerzustände beschrieben.

KI-Zitat:
Das Jenseits ist bei Lorber keine ferne, abgehobene Sphäre, sondern der geistige Grundzustand der Realität. Nach dem leiblichen Tod wacht der Mensch im Jenseits in einem Zustand auf, der exakt seinem inneren, seelischen Zustand entspricht.
Auch das bestätigen Jenseits-Kundige in der heutigen Zeit. Und wie ich finde, meistens umfangreicher als frühere Autoren, die ihre Berichte so formulierten, dass sie damals fürs Publikum verständlich waren.
Solange du all das ignorierst und die Nahtoderlebnisse für dich "der Beweis" sind, dass Gott alles vergibt und die Seele -oh Wunder- im Licht Gottes sowieso die Liebe ergreift und begreift, sich also im Nu zu einer guten Seele wandelt ...
Ich finde es unfair, dass du mir immer wieder mit unbelegbaren Vorwürfen kommst, aber irgendwie denke ich, du hast einen Streitgeist in dir, der dich antreibt.
Vergiss auch nicht, dass der Hindu auch sieht, dass er eine Hölle durchmachen muss. Er verlagert diese "Strafe" aber in zukünftige Leben, wo er leiden muss.
Ich war so oft in Indien dass ich im Moment nicht weiß, wie oft. Habe Hindus, darunter Hochgebildeten, zugehört. Aber nie so einen Stuss mitbekommen.
Deutlich wird auch, dass Gott die verdorbene Seele sich selbst überlässt.
Ja, sehr richtig. Aber wir alle sind verdorbene Seelen laut NT, und uns allen steht die Umkehr offen, das ist nicht nur ein Taufritual und Abendmahl, das ist ständige Arbeit an sich selbst. Selbstreflektion und Gebet, damit sich die ursprünglich reine Seele wieder entfalten möge. Gott, der Himmel hilft, aber WIR haben Verantwortung. Auch das Jenseits respektiert den freien Willen, so habe ich es mehrfach gehört.
Man kann nur ein gottgefälliges Leben führen. Nur so kommt man in den Genuß der Herrlichkeit des Himmels.
Wenn dieses Leben aus innerer Freiheit kommt, dann ja. Wenn mein Motiv ist, gehorsam Gebote zu erfüllen (was ja auch Wert hat, aber das ist nur der Anfang), dann bin ich nur ein Glaubens-Mitläufer. Das Wort Genuss passt aber überhaupt nicht, nur ein unreifes Ego wünscht sich Genuss. Gott fördert die Selbstlosen.
Und schon der Nahtod bringt das Erleben, wonach der Yogie möglicherweise ewig sucht mittels Meditation.
Habe schon viel Unsinn gelesen, und es hört nie auf.
Und beim Nahtod ist es kein diffuses Gefühl des Alles, sondern so gegenständlich wie es angemessen ist: Himmlische Welten.
Nein, das wird nicht als gegenständlich geschildert sondern die subjektive Perspektive wird betont. Das Jenseits wird entsprechend dem "inneren, seelischen Zustand" (Zitat aus der Lorber KI-Kurzfassung) wahr genommen.
Nochmal oTp, bitte lese genau, überlege was du schreibst. Lasse mal deine Streitlust ruhen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Vergiss auch nicht, dass der Hindu auch sieht, dass er eine Hölle durchmachen muss. Er verlagert diese "Strafe" aber in zukünftige Leben, wo er leiden muss.

Johncom, du schreibst:
Ich war so oft in Indien dass ich im Moment nicht weiß, wie oft. Habe Hindus, darunter Hochgebildeten, zugehört. Aber nie so einen Stuss mitbekommen.
So ?
Hast du nicht mitbekommen: Leben ist Leiden.
Das Karmagesetz vergilt jedes schlechte Karma, bindet an das leibliche Leben.

Das hast du etwa nicht verstanden ?
Stuss habe ich viel gehört: Etwa, dass ein Bad im Ganges von Sünden reinigt.

Solange du all das ignorierst und die Nahtoderlebnisse für dich "der Beweis" sind, dass Gott alles vergibt und die Seele -oh Wunder- im Licht Gottes sowieso die Liebe ergreift und begreift, sich also im Nu zu einer guten Seele wandelt ...
Du antwortest:
Ich finde es unfair, dass du mir immer wieder mit unbelegbaren Vorwürfen kommst, aber irgendwie denke ich, du hast einen Streitgeist in dir, der dich antreibt.
Du solltest bekennen, was du darüber wirklich denkst, anstatt dauernd vage zu antworten. Geh ich dir deshalb auf den Geist ? Man muss nicht immer mit Ausflüchten antworten.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Man kann nur ein gottgefälliges Leben führen. Nur so kommt man in den Genuß der Herrlichkeit des Himmels.
Johncom hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 01:53 Wenn dieses Leben aus innerer Freiheit kommt, dann ja. Wenn mein Motiv ist, gehorsam Gebote zu erfüllen (was ja auch Wert hat, aber das ist nur der Anfang), dann bin ich nur ein Glaubens-Mitläufer. Das Wort Genuss passt aber überhaupt nicht, nur ein unreifes Ego wünscht sich Genuss. Gott fördert die Selbstlosen.
Kleinlich. Was sagt der Begriff Sat Chit Ananda ? Seeligkeit, das ist höchster Genuß.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von oTp »

Johncom hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 01:53 Das Jenseits wird entsprechend dem "inneren, seelischen Zustand" (Zitat aus der Lorber KI-Kurzfassung) wahr genommen.
Nochmal oTp, bitte lese genau, überlege was du schreibst. Lasse mal deine Streitlust ruhen.
Du meinst es jedenfalls anders als ich.

Ja, sehr richtig. Aber wir alle sind verdorbene Seelen laut NT, und uns allen steht die Umkehr offen, das ist nicht nur ein Taufritual und Abendmahl, das ist ständige Arbeit an sich selbst. Selbstreflektion und Gebet, damit sich die ursprünglich reine Seele wieder entfalten möge. Gott, der Himmel hilft, aber WIR haben Verantwortung. Auch das Jenseits respektiert den freien Willen, so habe ich es mehrfach gehört.
Du redest ständig daran herum, an der Aussage, dass die Seele nach dem Tod den Zustand behält von Gottnähe oder Gottferne, den sie zum Zeitpunkt ihres Todes hatte.
Da kommt dann kein Engel und erlöst dich aus einem Wahn, einer Geisteskrankheit, die nur sofort geheilt werden muß. ( In dem Sinne: He, wach auf aus deiner persönlichen Sicht, du bist Gott selber) Der Zustand der Gottferne ist zunächst eben dauerhaft und keine Art von Geisteskrankheit. Kein Wahn, keine persönliche Täuschung. Das ist doch die klare Position, die du stets verwässerst. Die klare Position des Christentums.

Anderswo hast du auch behauptet, der Hinweis auf die Realität einer Hölle wäre christliche Angstmacherei. Mir geht es darum, dass es Erlebnisberichte gibt, die bestätigen, was Jesus sagt. Es reicht nicht, Nahtoderlebnisse anders zu interpretieren.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 08:45 Was sagt der Begriff Sat Chit Ananda ? Seeligkeit, das ist höchster Genuß.
In dem Sinne, dass es keinen mehr gibt, der genießt. Das ist für uns nicht gleich verständlich, wir denken aus dem Verstand, der immer "dabei sein" will. Aber dieser Verstand, der gerade hier schreibt, der bleibt zurück. Und die NT-Erfahrenen, das vermutest du ganz richtig, lassen den irdischen Verstand zurück während der Außerkörperlichkeit. Und sagen, das ist interessant: Ich sah und "verstand" alles, aber ich kann es jetzt nicht mehr in Worte fassen, ich weiß nicht mal mehr genau, was ich sah.

Der Punkt, den Jesus hervorhebt, nicht für die Reichen ist das Himmelreich, nicht für die Egos der Erwachsenen: Lasst die Kinder zu mir kommen. Die Unschuldigen, die nicht spekulieren, auf Vorteile aus sind. Sat und Chit sind Worte, die auf das ursprüngliche "Ich Bin" hinweisen. Das einfachste Sein, die reine Unschuld vor dem (sogenannten) Sündenfall. Ananda, die Seligkeit erfährt der, der noch da ist, wenn das Ego nicht mehr ist.

Und wenn Sundar sagt, sollte meine Mutter in der Hölle schmoren, dann werde ich mitgehen. Das sagt er in einer heiligen Leichtigkeit. Aus dem tantrischen Buddhismus soll in etwa die Redewendung kommen: Wer die Hölle nicht akzeptieren kann ist nicht reif für den Himmel. So etwa.

Aber Angst vor der Hölle oder Hoffnung auf den Himmel gelten gelten beides als emotionale Bindungen, jedenfalls im Buddhismus. Nur dass der Stecker gezogen wird vor dramatischer Angst, den es gäbe unzählige Inkarnationen.
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Re: Sterbeforschung und Nahtoderfahrungen 2

Beitrag von Johncom »

oTp hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 08:46
Johncom hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 01:53 Das Jenseits wird entsprechend dem "inneren, seelischen Zustand" (Zitat aus der Lorber KI-Kurzfassung) wahr genommen.
Nochmal oTp, bitte lese genau, überlege was du schreibst. Lasse mal deine Streitlust ruhen.
Du meinst es jedenfalls anders als ich.
Genau das meinte ich. Mich in einen Gegenposition schieben. Was du mit anderen auch versuchst.
Dein Streitgeist will streiten. Und ja, wenn ich es anders sehe, was ist daran auszusetzen?

oTp hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 08:46
Johncom hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 01:53Ja, sehr richtig. Aber wir alle sind verdorbene Seelen laut NT, und uns allen steht die Umkehr offen, das ist nicht nur ein Taufritual und Abendmahl, das ist ständige Arbeit an sich selbst. Selbstreflektion und Gebet, damit sich die ursprünglich reine Seele wieder entfalten möge. Gott, der Himmel hilft, aber WIR haben Verantwortung. Auch das Jenseits respektiert den freien Willen, so habe ich es mehrfach gehört.
Du redest ständig daran herum, an der Aussage, dass die Seele nach dem Tod den Zustand behält von Gottnähe oder Gottferne, den sie zum Zeitpunkt ihres Todes hatte.
Da kommt dann kein Engel und erlöst dich aus einem Wahn, einer Geisteskrankheit, die nur sofort geheilt werden muß. ( In dem Sinne: He, wach auf aus deiner persönlichen Sicht, du bist Gott selber) Der Zustand der Gottferne ist zunächst eben dauerhaft und keine Art von Geisteskrankheit. Kein Wahn, keine persönliche Täuschung. Das ist doch die klare Position, die du stets verwässerst. Die klare Position des Christentums.
Ich habe es mir sogar laut vorgelesen, erkenne aber nicht, was du sagen willst.
Anderswo hast du auch behauptet, der Hinweis auf die Realität einer Hölle wäre christliche Angstmacherei. Mir geht es darum, dass es Erlebnisberichte gibt, die bestätigen, was Jesus sagt. Es reicht nicht, Nahtoderlebnisse anders zu interpretieren.
Und wieder der Streitgeist: Ich hätte "anderswo" etwas behauptet. Nein, so wie du es jetzt behauptest, habe ich es sicherlich nicht gesagt. Ich wäre aber vorsichtig , zu behaupten was Jesus sagt, denn er wird leider sehr oft nicht wirklich verstanden.
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