Johncom, es ist so einfach: Wem soll man glauben, wenn es um die zwei Welten geht, Jesus oder dir und deinen Interpretationen der Nahtoderlebnisse.
Es ist und bleibt bei dir diffus bezüglich der Höllenwelten, der Existenz von Dämonen und der verstorbenen Höllenbewohner.
Das, obwohl Sundar Singh und Swedenborg es plastisch bezeugen.
Unsere völlig verschiedene Vorstellung davon nennt du bei mir Streitgeist.
Und das Reden von Hölle und Verdammnis nennst du christliche Angstmacherei.
Nein, wenn die zwei Welten, Gottnähe und Gottferne, Realität sind, kann man nicht so rumeiern.
Dazu fällt es dir auch nichts ein, wenn ich dich an das buddhistische Prinzip erinnere: Leben ist Leiden. Und Reinkarnation quasi ein Strafzustand. So lange leiden, bis man es kapiert hat. Oder ist das falsch formuliert ?
Ich schrieb:
Anderswo hast du auch behauptet, der Hinweis auf die Realität einer Hölle wäre christliche Angstmacherei. Mir geht es darum, dass es Erlebnisberichte gibt, die bestätigen, was Jesus sagt. Es reicht nicht, Nahtoderlebnisse anders zu interpretieren.
Dein Kommentar dazu, Johncom:
Nein, so wie du es jetzt behauptest, habe ich es sicherlich nicht gesagt. Ich wäre aber vorsichtig , zu behaupten was Jesus sagt, denn er wird leider sehr oft nicht wirklich verstanden.
Ist das dein Fazit, dass Jesus nicht wirklich von Dämonen, Hölle und Verdammnis spricht ?
Eine klare Aussage von dir dazu, darauf warte ich ja schon ewig vergeblich.
Was Jesus und die ganze Bibel über das Thema sagt, ist jedenfalls eine Arbeitshypothese, und es gibt Hinweise, die das bestätigen. Darfst du gerne ignorieren oder völlig umdeuten.
Was Jesus dazu sagt, kannst du dir hier mal mittels KI ansehen:
Jesus sprach in den Evangelien sehr ernst über die Hölle als Ort des Gerichts und der Trennung von Gott sowie über Dämonen als reale, böse Mächte, die er durch seine göttliche Vollmacht besiegte und austrieb.
Was Jesus über die Hölle sagt
Das Gehenna-Feuer:
Jesus nutzte oft das Bild des „Tals Hinnom“ (Gehenna), um einen Ort des ewigen Feuers und der endgültigen Verdammnis zu beschreiben (z. B. in Matthäus 5,22 und Markus 9,43)
Ort der Finsternis:
Er sprach von der „äußeren Finsternis“, in der es „Heulen und Zähneknirschen“ geben wird (Matthäus 8,12).
Ewige Konsequenz:
In Gleichnissen (wie dem Jüngsten Gericht in Matthäus 25,41) beschrieb Jesus die Hölle als einen bereiteten Ort für den Teufel und seine Engel, der mit einer ewigen Trennung von Gott verbunden ist.
Was Jesus über Dämonen sagte
Reale Macht:
Jesus behandelte Dämonen (oder „unreine Geister“) nicht als bloße Einbildung, sondern als persönliche, böse Wesen, die Menschen physisch oder psychisch schädigen können.
Austreibung durch Gottes Geist:
Er trieb Dämonen mit einem Wort aus und zeigte dadurch, dass das Reich Gottes angebrochen ist (Matthäus 12,28). Er wies den Vorwurf der Pharisäer zurück, er würde dies durch den Teufel tun.
Unterordnung:
Jesus gab auch seinen Jüngern die Vollmacht, Dämonen im Namen des Reiches Gottes zu besiegen, wodurch deutlich wurde, dass diese finsteren Mächte seiner Autorität unterlegen sind.
Ich denke, das ist deutlich genug und zeigt, warum ich für dein rhetorisches Rumgeeiere kein Verständnis aufbringen muss. Und wo völlig verschiedene Realitätseinschätzungen und Vorstellungen der jenseitige Welt aufeinander prallen, da bleibt der Gegensatz, und da muss man auf dem beharren, was man für sich als Wahrheit verstanden hat.
Es zeigt sich, dass es sogar unbedingt nötig ist, Nahtoderlebnisse darauf zu prüfen, ob diese jenseitige Welt auch entsprechend dazu dargestellt wird. Kommt Hölle, Dämonen und Gottferne nicht vor, dann sind Nahtoderlebnisse eben nur die halbe Wahrheit. Und man kommt zu unrealistischen, völlig falschen Vorstellungen von Folgen der Sünde und von Gottes Vergebung.
Wenn man nach Mexiko fliegt, kann man ja auch nicht alles bejubeln, wie schön das alles sei. Und dabei ignorieren, wie brutal kriminalisiert dieses Land ist. Dieses Verhalten nennt man Traumtänzerei.
Deshalb bemühe ich mich, Nahtoderlebnisse mit der Realität beider jenseitiger Welten in Übereinstimmung zu bringen.
Sogar das Thema Allversöhnung berücksicht die Hölle und eine (sehr) lange Trennung von Gott. Aber das widerspricht wiederum der Bibel. Wobei sich so manche christlichen Gottsucher Gedanken darüber gemacht haben und sich nicht wohl fühlen mit ewiger Verdammnis. Ich auch nicht, und so hoffe ich in fernster Zukunft auf eine "Allversöhnung".
Sollten die "da unten" herausfinden aus ihrer gottfernen, bösartigen Wesensart, so ist das gewiß keine einfache Sache. Die Einsicht und das Ändern wollen und können sind nun mal nicht vorhanden. Sonst wäre der Begriff ewige Höllenstrafe sowieso völliger Unsinn.