Gibt es die Erbsünde?

Rund um Bibel und Glaube
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Travis
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Travis »

Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:08 Sicher, aber eben nicht als billige Gnade. Wir müssen schon unseren Teil beitragen, sprich unser Streben in Tat umsetzen.
Billige Gnade ist ein Übel. Wobei ich nicht weiß, ob wir darunter das selbe verstehen.

Aus meiner christlichen Sicht kann ich sagen, dass es der Gnade Gottes braucht, damit wir Menschen unseren Teil beitragen können. Ein passiver Glaube ist kein biblischer Glaube. Es ist der Heilige Geist, also der Ewige selbst, der uns befähigt und antreibt. In den Propheten steht, wie dieser Geist in die Menschen kommt. Darauf beziehe ich mich.

Christen, zumindest ich, sind sich also darüber bewusst, dass auch ihre eigenen Bemühungen um Heiligung nichts sind, was sie sich mit Stolz ans Revers heften könnten. Dank, Lob, Ehre und Ruhm gebühren allein dem Ewigen.
Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:08 Wobei, dass bei Christen ja auch so sein sollte, oder nicht?
Es muss sogar so sein. Der biblische Glaube ist ein handelnder Glaube.
Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:08 siehe oben. Selbsterlösung ist so ein Schlagwort wie Werksgerechtigkeit, deren Sinn man in Gottes Wort nicht finde.
Wie soll man Sachverhalte erklären ohne Worte zu benutzen? Ich kann das leider nicht. Aber ich verstehe, was Du meinst. Was ich mit Selbsterlösung meine, könntest Du ebenfalls wissen. Es ergibt sich bereits aus den Worten, die ich in den letzten Beiträgen benutzt habe. Ohne die Gnade Gottes bleibt mein Bemühen, die Trennung zu ihm aufzuheben, vergebens. Er muss es tun. Diese Gnade ist Voraussetzung und sie ist Ziel, zumindest aus meiner christlichen Sicht. Sie, seine Hand, umgibt mich, oder ich bleibe erfolglos. Ich muss mich also nicht abmühen um am Ende vielleicht auf einen gnädigen Gott zu treffen. Es bedarf der Gnade bereits ganz am Anfang, damit ich mich überhaupt so bemühe, wie der Ewige es fordert.
Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:08 Korrekt, Rückschlüsse kann man auch daraus ziehen auf das Thema. Nämlich A%E haben gesündigt und wurden bestraft. Für ihre Sünden müssen wir nicht bezahlen, auch wenn wir ebenso im Schweisse unseres Angesichts arbeiten müssen. Ja man kann sogar sagen, dürfen. Nämlich um unsere Gottesfurcht zu beweisen. Vielleicht nicht perfekt, aber das ist Gott ja klar. Problematisch wird es ja erst wenn Rebellion oder bewusste Nachlässigkeit ins Spiel kommt, diese ist aber auf unsere freie Entscheidung zurückzuführen, und hat nichts mit A%E zu tun.
Damals passierte noch mehr als nur die direkte Strafe für Adam und Eva. Bereits der Umstand, dass Arbeit Mühsal, Geburt Schmerz bedeutet und der Ackerboden verflucht wurde, deutet darauf hin. Das zieht sich bis heute durch. Wer keine Schlagworte mag, kann diesen Umstand anders beschreiben. Ich fasse mich gerne kurz.
1Kor 2,2 "Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten. "
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Corona
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Corona »

Travis hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:43 Christen, zumindest ich, sind sich also darüber bewusst, dass auch ihre eigenen Bemühungen um Heiligung nichts sind, was sie sich mit Stolz ans Revers heften könnten. Dank, Lob, Ehre und Ruhm gebühren allein dem Ewigen.
Sehen wir Juden eigentlich auch so.
Travis hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:43 Es muss sogar so sein. Der biblische Glaube ist ein handelnder Glaube.
Schön, noch eine Übereinstimmung. Wird ja immer besser :D
Travis hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:43 Wie soll man Sachverhalte erklären ohne Worte zu benutzen? Ich kann das leider nicht. Was ich mit Selbsterlösung meine, dürftest Du wissen. Es ergibt sich bereits aus den Worten, die ich in den letzten Beiträgen benutzt habe. Ohne die Gnade Gottes bleibt mein Bemühen, die Trennung zu ihm aufzuheben, vergebens. Er muss es tun. Diese Gnade ist Voraussetzung und sie ist Ziel, zumindest aus meiner christlichen Sicht. Sie, seine Hand, umgibt mich, oder ich bleibe erfolglos. Ich muss mich also nicht abmühen um am Ende vielleicht auf einen gnädigen Gott zu treffen. Es bedarf der Gnade bereits ganz am Anfang, damit ich mich überhaupt so bemühe, wie der Ewige es fordert.
Sehe ich auch so. Deshalb nenne ich Selbsterlösung und Werksgerechtigkeit polemische Schlagworte ohne Sinn.
Travis hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 10:43 Damals passierte noch mehr als nur die direkte Strafe für Adam und Eva.
Ja aber es liegt an uns, diese Inklination, welche sich der Mensch sinnbildlich mit der Frucht einverleibte zu beherrschen und zu überwinden. Wäre dies nicht unsere Aufgabe, wäre solches auch nicht passiert.
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
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Travis
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Travis »

Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 11:01 Ja aber es liegt an uns, diese Inklination, welche sich der Mensch sinnbildlich mit der Frucht einverleibte zu beherrschen und zu überwinden. Wäre dies nicht unsere Aufgabe, wäre solches auch nicht passiert.
Was meint Inklination? Ich denke, ich verstehe Deine Aussage nicht.

Vielleicht noch mal kurz von meiner Seite ausgeführt:
Die Aussage die Du mit Deinen Worten zitiertest zielt auf eine strukturelle Beschädigung der ganzen Schöpfung die sich durch die Trennung der Menschen vom Ewigen ereignete. Daher betrafen die Auswirkungen auch nicht nur Adam und Eva. Das Loslösen der Menschen von ihrem Schöpfer blieb in ihren Auswirkungen also längst nicht auf den Menschen begrenzt. Man könnte von einer Katastrophe kosmischen Ausmaßes sprechen.
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Opa Klaus
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Opa Klaus »

Jetzt mal Tacheles:
Sind die Risiken und Nebenwirkungen=Schattenseiten des Handelns
bei Tieren und Menschen völlig gleich?
Warum wird nur dem Menschen gesagt, dass er nicht vom Brot allein lebt?
Damit wird doch schon ein erheblicher Unterschied postuliert!
Warum ist nur dem Menschen allein ein Umgang mit Feuer gewährt
und den Tieren verwehrt? = ein gewaltiger Unterschied!
Der Adam wurde sofort vor schädlichen/tödlichen Nebenwirkungen + Risiken seines Handelns gewarnt und er bekam sogar ein Kontroll-/Warnobjekt gestellt,
um sich selbst zu prüfen.

Also hat der Mensch zum Schutz im Unterschied zum Tier keinen automatischen Risiko-Schutz = den Instinkt - sondern etwas besseres, aber riskanteres = den Intellekt.
Der Nichtgebrauch des Intellekts - das ist der Kern aller SÜNDE.

Sofort wenn A + E + Kain etwas riskantes taten oder tun wollten,
sprach Gott mit ihnen, um diese wieder auf den rechten Weg ohne Risiko zu bringen.

Dass Gott keinen Erfolg bei diesen und auch nachher bei den Nachkommen hatte,
das erzeugte die Frage nach der Ursache solchen Fehlverhaltens -
ob es vielleicht ein Schöpfungsfehler sei.

Deshalb erklärte sich einer der ersten Söhne Gottes, zur Erde als Mensch zu kommen,
um als Kronzeuge Gottes diesen Vorwurf zu entkräften per eigenem tadellosem Lebenslauf als gleichwertiger Mensch.

Ich kapier nicht, was es daran so endlos zu verdrehen, zu spekulieren
und nicht zu kapieren gibt. Das herum-Irren erzeugt den Eindruck eines Irrenhauses.
Ich versteh das so wie dargelegt .weil ich mir bewusst bin, ich könnte total daneben liegen. www.prueter.eu und www.weltverbesserung.eu "Der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn"
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Corona »

Travis hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 11:11 Man könnte von einer Katastrophe kosmischen Ausmaßes sprechen.
Das ist jetzt aber schön übertrieben.

Denkst du nicht Gott war sich bewusst, wieso er Adam das Gebot auferlegte, und was passieren wird. Der Mensch musste das Paradies verlassen, aber Gott ist immer und überall da. Wir sehen und bemerken ihn manchmal nicht, oder manche wollen ihn nicht sehen.
Travis hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 11:11 Was meint Inklination?
Wir nennen es yetzer ha-tov (gute Neigung) und yetzer ha-rah (schlechte Neigung). Yetzer ha-rah nahmen wir mit der Frucht in uns auf. Seither hat der Mensch eine göttliche Seite (Neshama/Seele) und die ist im Streit mit der animalischen Seite (physischer Körper). Und unsere Mission als Mensch ist, danach zu streben das Tier in uns zu beherrschen.
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
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Opa Klaus
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Opa Klaus »

Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 11:27 yetzer ha-rah (schlechte Neigung). Yetzer ha-rah nahmen wir mit der Frucht in uns auf.
>> Falsch!
Von dem Naschen der Frucht war keine 'schlechte Neigung' erzeugt!
Sie ist zuvor erst von äußeren Lügen, Fehlinterpretationen erzeugt, provoziert, Impliziert worden!

Vorher, von sich alleine aus kannte der Mensch bis Dato kein Interesse oder Vorteil bezüglich der Frucht,
weil sein Intellekt und geistige Sehkraft noch nicht gestört war
und er keine Wunderwirkung vom der Frucht des Obstbaumes über den Verdauungskanal erwartete.

Erst die verlogene Fehlinterpretation der Schlange trübte diese klare geistige Sicht des Menschen
durch Erzeugung von falscher Hoffnung, von Giersucht, Irrwahn, Illusionen, Träumen, Hirngespinsten und was dazu gehört.

Bis heute haben Fehlinterpretationen immer noch die Vorherrschaft.
Jeder wirft sie dem anderen vor, nur sich selbst niemals.
Ein ständiges Hinterfragen von Sichtweisen
würde die Wahrheit/Realität erheblich mehr ans Licht bringen
und Wahn von Wirklichkeit besser trennen.

Echt - in einem Irrenhaus kann es nicht schlimmer zugehen,
wie unter dem Dach der Religionen.
Zuletzt geändert von Opa Klaus am Di 19. Jul 2022, 12:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Corona »

Opa Klaus hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 12:18 Bis heute haben Fehlinterpretationen immer noch die Vorherrschaft.
Also alle ausser Deiner, meinst du :lol:

Schon mal was von Bildersprache in der Bibel gehört? Aber um Bilder zu sehen braucht man im Alter eine Brille.
Sonst kommt man in Versuchung zu glauben, Gott habe alles in 144 Std. gemacht.
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Opa Klaus
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Opa Klaus »

Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 12:21
Opa Klaus hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 12:18Bis heute haben Fehlinterpretationen immer noch die Vorherrschaft.
Also alle ausser Deiner, meinst du :lol:
Schon mal was von Bildersprache in der Bibel gehört? Aber um Bilder zu sehen braucht man im Alter eine Brille.
Wenn Du nicht mehr sachliches drauf hast, als persönliche Diffamierung ohne konkrete Begründung, dann Mahlzeit! Es gibt den Begriff >Schutzbehauptung<, wo dann zu unfairen Mitteln gegriffen wird.

Wer von uns beiden den Hauptgewinn zieht, wird sich ja herausstellen - "wer zuletzt lacht, lacht am besten".
Die Menschen waren von Anfang an im Vollbesitz ihres gesunden Menschenverstandes, aber sie haben ihn nicht gebraucht sondern verkümmern lassen zugunsten eines animalischen triebhaften Lebens.

Wie ist das denn:
Wie reagiert der Mensch auf Enttäuschung und auf schlechte Erfahrung?
Ist er verärgert und probiert einen neuen Anlauf mit dem Kopf durch die Wand?
Oder LERNT der Mensch jemals gern aus seinen Fehlern?

Ist ein diesbezügliches Fehlverhalten Schöpfungs-/Naturbedingt?
Warum haben die Menschen von Anfang an ein von Gott angebotenes aufklärendes Gespräch verweigert?
Ich versteh das so wie dargelegt .weil ich mir bewusst bin, ich könnte total daneben liegen. www.prueter.eu und www.weltverbesserung.eu "Der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn"
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Corona
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Corona »

Opa Klaus hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 12:50 Wenn Du nicht mehr sachliches drauf hast, als persönliche Diffamierung ohne konkrete Begründung, dann Mahlzeit
Ich darf das, ich bin genug alt um auch eine Brille zu benutzen :lol:

Wenn andere so schreiben auf Kleinkind machen und schreien, aber selber mal die Nase putzen kriegst du nicht hin.
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Opa Klaus
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Re: Gibt es die Erbsünde?

Beitrag von Opa Klaus »

Corona hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 12:54 Wenn andere so schreiben auf Kleinkind machen und schreien, aber selber mal die Nase putzen kriegst du nicht hin.
Corona - funktionierst Du und andere dieses Forum in eine Kampfarena um zum persönlichen "Schlagabtausch"?

Durch Provokation soll ja eine Entgleisung erzeugt werden,
um endlich damit jemand fertig zu machen.
Diese Methode ist uralt und sie gab es zu Jesu Zeiten und vorher schon.
Wieder mal zeigt sich der Stellenwert von Wahrheit gegenüber allem Irrwahn.

Irrwahn mit allen Lügen erweist sich als lebensgefährliche Dreckschleuder
für den Schleuderer wie für den Getroffenen.

Tja - so findet jetzt auch die Bündelung des Unkrauts und die Trennung vom Weizen statt.
Zuerst findet die Bündelung des Unkrauts statt - wie man es in den Online-Medien beobachten kann.
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