Galater 2 - Damit ich Gott lebe....

Rund um Bibel und Glaube
Spice
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Re: Galater 2 - Damit ich Gott lebe....

Beitrag von Spice »

Oleander hat geschrieben: Mi 30. Nov 2022, 12:19
Oleander hat geschrieben: Sa 19. Nov 2022, 10:37 Er (jesus) fand also Gnade bei Gott und Menschen...
Welcher Gnade vor Gott bedurfte es?
Wenn er doch ohne Sünde war, wozu bedarf es Gottes Gnade...
Oder anders rum: Kann man Gnade auch in Bezug auf etwas anderes verstehn?
Es bedeutet einfach, er fand Akzeptanz, Zustimmung!
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Oleander
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Re: Galater 2 - Damit ich Gott lebe....

Beitrag von Oleander »

Spice hat geschrieben: Mi 30. Nov 2022, 13:41 Es bedeutet einfach, er fand Akzeptanz, Zustimmung!
Hm...kokowäh!
Dann sollte man vielleicht statt dem Wort "Gnade" ein oder andere Worte dafür einsetzen.
Eben Akzeptanz oder Zustimmung

Gnade in meinem Verständnis bedeutet immer noch: Verzicht auf Vergeltung = Wiedergutmachung
= Ich erlasse dir die Schulden

Ich guck mal Wiki:
Gnade ist in der Rechtswissenschaft die Befugnis, im Einzelfall eine rechtskräftig erkannte Strafe ganz oder teilweise zu erlassen, sie umzuwandeln oder ihre Vollstreckung auszusetzen.
Seiner Struktur nach ist das Gnadenrecht die Kompetenz, über den staatlichen Strafanspruch in einem Einzelfall zu verfügen.

Dagegen betrifft eine Amnestie regelmäßig eine Vielzahl von Personen und erfolgt aufgrund Gesetzes. Gnade und Amnestie haben jedoch gemeinsam, dass sie nur die verhängte Sanktion berühren, ohne dass die betreffende Person entschuldigt wird.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ...
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Lea
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Re: Galater 2 - Damit ich Gott lebe....

Beitrag von Lea »

Oleander hat geschrieben: Mi 30. Nov 2022, 14:22 Gnade in meinem Verständnis bedeutet immer noch: Verzicht auf Vergeltung = Wiedergutmachung
= Ich erlasse dir die Schulden
Es gibt einen Spruch, der gerne dazu angewendet wird "Man könnte Gnade vor Recht ergehen lassen".
Da stellt sich nur die Frage: um welches "Recht" geht es dabei.

Und da sehe ich einen Unterschied, was zwischen Gott und Menschen unter "Recht" verstehen. Bei der biblischen Gnade geht es mMn um das Recht, wie es Menschen verstehen. Und weil Gott Recht anders einordnet, zeigt er den Menschen deutlich an Jesus, dass er Jesus nach dem Recht, wie es Menschen versteht, "strafen" lässt ... damit Menschen frei werden, die Verbindung zu Gott zu suchen und finden.

Gott lässt Jesus, mit seinem vollkommenen Opfer symbolisch für alle Menschen sterben und damit den Weg frei machen, den die Menschen sich selbst verbaut haben - durch ihr eigenes Rechtssystem.
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Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
Spice
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Re: Galater 2 - Damit ich Gott lebe....

Beitrag von Spice »

Oleander hat geschrieben: Mi 30. Nov 2022, 14:22
Spice hat geschrieben: Mi 30. Nov 2022, 13:41 Es bedeutet einfach, er fand Akzeptanz, Zustimmung!
Hm...kokowäh!
Dann sollte man vielleicht statt dem Wort "Gnade" ein oder andere Worte dafür einsetzen.
Eben Akzeptanz oder Zustimmung
Diese Worte gab es, so viel ich weiß, damals noch nicht. Deshalb ist es immer wichtig, den Geist einer Sache zu erfassen.
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Abischai
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Re: Galater 2 - Damit ich Gott lebe....

Beitrag von Abischai »

Lea hat geschrieben: Mi 30. Nov 2022, 13:09 Schon daran, dass zwei Glaubende Bibelverse finden, die gegenteilige Interpretationen erzeugen, zeigt,
Einer von uns beiden, also "Pastor" Peitl und mir, glaubt, im Sinne von Glauben, der andere ist "Pastor" Peitl. Die Bibel ist eindeutig, zumindest in so gewichtigen Aussagen wie diesen, daß man darüber nicht geteilter Ansicht sein kann. Es gibt Verse der Schrift, die lassen mehrere Ansichte zu, aber nicht die Aussage über die Ebenbildlichkeit Jesu, dem Sohn zu Gott, dem Vater.
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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Lea
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Re: Galater 2 - Damit ich Gott lebe....

Beitrag von Lea »

Abischai hat geschrieben: Mi 30. Nov 2022, 19:23 Die Bibel ist eindeutig, zumindest in so gewichtigen Aussagen wie diesen, daß man darüber nicht geteilter Ansicht sein kann.
Das sehe ich nicht so. Die Bibel ist überhaupt nicht eindeutig in ihren Aussagen. Schon deshalb nicht, weil viele unterschiedliche Menschen daran gearbeitet haben, das auszudrücken, wie sie die Botschaften von Gott verstehen. Ebenso funktioniert das auch bei den Lesern der Bibel. Man muss immer die Texte interpretieren. Weil sie eben nicht eindeutig sind.
Das ist auch bei diesen Aussagen der Fall ....
Abischai hat geschrieben: Fr 18. Nov 2022, 20:42
PastorPeitl hat geschrieben: ↑Fr 18. Nov 2022, 17:45
Jesus hat in seinem Leben immer mehr Ebenbildlichkeit Gottes angenommen.
Das ist schlicht falsch. Jesus war das Ebenbild Gottes, wie wir in Joh. 1 lesen.
In Johannes 1 steht die Bezeichnung "Ebenbild Gottes" noch nicht einmal so im Text. Also liegt die Eindeutigkeit auch hier nur in deiner Interpretation. Und die unterscheidet sich nun mal mehrfach bei denen, welche die Bibel lesen und die Texte kennen und an Jesus glauben.
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Glauben (an Gott) funktioniert nicht, indem man "über" den Glauben redet, sondern indem man Glauben LEBT.
Sichtbar werden die Spuren indem sie hinführen zu Gott. Denn Gott findet man nur bei Gott selbst.
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