Diese Deutung habe ich schon öfter gelesen und sie klingt sogar plausibel, aber es fehlt mir dazu eine biblische Bestätigung. Dann wäre es für mich auch Lehrgut. Dazu reicht es aber bislang nicht.
Das ist nicht möglich. Mit der Ausgießung können noch keine Früchte verbunden sein. Man muss dazu erst Taten vollbringen. Also bleiben wir eher bei der Gabe Gottes als Erstlinge. Aber damit ist es Gottes Gabe, nicht unser Werk.
Das wäre theologisch gedeutet damit der geistliche Bezug. Ob das damit das Fest bestätigt kann ich aber nicht wirklich beurteilen. Was fangen wir damit am Pfingsttage an? Welche Früchte sollen wir jedes Jahr am Pfingsttag dazu vor Gott bringen. Für die Juden ist es klar, aber für uns?
Somit bleibt es für mich weiter ein prophetisches Zeichen für die Juden, das wir aber erfüllt haben. Vielleicht als Beitrag zu dem, was Paulus hier sagt:
Röm 11,11 hat geschrieben: Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Nationen das Heil geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen.