Helmuth hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 08:09
Diese kommt nicht aus dem Verstand, sondern aus dem Geist.
Stimmt - deswegen fühle ich mich bei solchen Fragen normalerweise besser mit Nicht-Intellektuellen (es gibt Ausnahmen).
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 10:08
Und wenn man auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs ist, dann will er es so.
Eben. Das ist die jeweilige individuelle Heilsgeschichte.
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 10:08
Was meinst du mit "heilsgeschichtlich"?
Das wäre ein größeres Thema. Man meint dies sowohl auf die Weltgeschichte als auch auf den Einzelnen bezogem. Als Basis könnte man nehmen 2.Kön. 19,25: "Hast du denn nicht gehört, daß ich dies längst vorbereitet und seit den Tagen der Vorzeit beschlossen habe? Nun aber habe ich es kommen lassen". Das heißt: In den abrahamitischen Religionen ist das, was wir Geschichte nennen, ein Instrument, um die geistige Heilsgeschichte zu manifestieren - quasi als Matrix.
Heilsgeschichte heißt, dass Gott seit den "Tagen der Vor(!)-Zeit" weiß, wie Du und ich einmal enden werden. Nach meinem Verständnis des Christentums wird dies ein gutes Ende sein, aber halt bei jedem unterschiedlich, was den Weg angeht.
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 10:08
Warum sonst hat Gott nicht schon angekündigt, dass er irgendwann einen Erlöser schicken wird, nachdem sich der Mensch in Eden für den Pfad des Wissens entschieden hat?
Die Tatsache, dass es einen "Baum des Lebens" gibt, der in der PAradiesgeschichte überhaupt keine Rolle spielt, impliziert dies.
ProfDrVonUndZu hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 12:37
Aber die Hebräische Sprache als Pflichtfach zu etablieren, sowas mag selbst oder gerade die Kirche den Menschen nicht zumuten wollen.
Wäre eine gute Voraussetzung für Menschen, die wirklich tief gehen. Aber ansonsten würde es nichts ändern. Das, was man säkular heute als "Aufklärung" bezeichnet, ist kontraproduktiv bei geistigen Dingen (es gibt wenige Ausnahmen). Deshalb sollte aus meiner Sicht Bibelinhalte "von oben" gelebt werden und die geistige Substanz der Bibel in einfachen Worten vermittelt werden - was voraussetzt, dass man sie als Lehrender selbst verstanden hat, was oft nicht der Fall ist. Außerdem sollte man die Messe auf lateinisch halten, dass die Menschen eher in den meditativen, mystischen Modus kommen, statt sich Meinungen zu Texten zu bilden, denen sie nicht gewachsen sind