Larson hat geschrieben: ↑So 5. Apr 2026, 08:47Nur ist Israel kein „kolonial-faschistischen“ Staat.
Die Staatsgründung basierte auf internationalen Beschlüssen (UN-Teilungsplan 1947).
Nein, sorry, als Europäer kann man hier nicht derart die Augen zudrücken.
Die Vorgänge rund um einen Staat "Israel" beginnen bei den Kolonialmächten England, Frankreich und ihrem Kampf gegen das osmanische Reich.
Den im nahen Osten ansässigen Beduinen (Arabern) wurde ein eigener Staat versprochen, wenn sie gegen das osmanische Reich aufstehen (Stichwort:
"Lawrence von Arabien").
Sie haben dies durchgeführt, das osmanische Reich wurde letztlich auch besiegt, aber die Beduinen haben keinen Staat bekommen, sondern die Kolonialmächte England, Frankreich haben abgedreht und sich einfach ein neues Ziel ausgedacht (los ging es mit dem Stichwort:
"Balfour-Deklaration").
Man muss bedenken, dass dies eine Zeit war, in das British Empire noch nicht die volle Ausdehnung erreicht hatte.
Hier geht es um eine enorm kritische Mentalhaltung, die man in keiner Weise mit einer "sauberen Staatsgründung" gleichsetzen sollte.
Wer hier mit den Jahren 1947/48 startet, betreibt propagandistischen Bullshit.
England und Frankreich haben Dreck am Stecken und es macht überhaupt nichts aus, dies genauso darzustellen.
Larson hat geschrieben: ↑So 5. Apr 2026, 08:47„Kolonialismus“ kann bei Israel nicht in Erwägung gezogen werden, da das Land Israel ursprünglich jüdisches Mutterland war
Sorry, die Juden haben auf Basis der Messias-Thematik ihr Land komplett verloren. Die Römer haben den Sack letztlich zugemacht.
Hier geht es um "Niederlage im Kampf/Krieg" und nicht um "Mutterland".
Es gibt keinen Anspruch darauf, dass die später dort lebenden Menschen irgendetwas abgeben müssen.
Der Verlust des Landes geht auf eine religiöse Durchgeknalltheit zurück und sich jetzt bei Ansprüchen auf genau dieses religiöse Zeugs zu berufen, ist eine der Grundlagen für das Pulverfass, das wir gerade mal wieder explodieren sehen.
"Dank an alle Beteiligten"