Das wird doch grundsätzlich durch die Medien ermöglicht. Angefangen mit Erfindung des Buchdrucks.
Ich habe mir die Entwicklung der deutschen Parapsychologie angesehen.
Schon der erste ging erst wissenschaftlich da ran.
Albert von Schrenck-Notzing (1862–1929): Ein Pionier der deutschen Parapsychologie. Er untersuchte im frühen 20. Jahrhundert Medien und Séancen. Während er anfangs versuchte, alles rein psychologisch zu erklären, war er später extrem offen für spiritistische Erklärungen und Phänomene wie Ektoplasma, was ihn in die Nähe des Glaubens an Geisterwesen rückte.
Es ist deshalb wichtig, weil Spiritismus und Spuk mit unerklärlichen Ereignissen konfrontieren. Quasi die Grenze der unsichtbaren Welt zur sichtbaren überschreiten. Aber oft werden auch umherfliegende Gegenstände als innerseelisch ausgelöst, erklärt. Auch Geistererscheinungen, die eventuell mehrere Anwesende sehen.
Nahtoderlebnisse ereignen sich ja quasi nur im Kopf. Unmöglich, sie wissenschaftlich zu erforschen. Natürlich kann man es psychologisch. Doch es wird meist als nicht wirkliches Erlebnis erklärt. Sodass beide Male die Psychologie der Hemmklotz ist. Sie hat also keine Ahnung, tut aber als ob.
Und da wirkt nun mal C G Jung mit.
Als Sohn eines Pastots und einer Sensitive Mutter hätte er leicht darauf kommen können, dass Gott existiert und die Verstorbenen leben. Nein, er hat es anders erklärt.
Wann sagen endlich mal wichtige Menschen: Ja, alles deutet darauf hin, dass es Gott gibt und ein Weiterleben nach dem Tod.
Die meisten Artikel verneinen es. Und machen es eher lächerlich.
Ein moderner Forschender:
Rupert Sheldrake (UK): Der Biologe und parapsychologische Forscher ist bekannt für seine Theorie der morphischen Felder. Er glaubt zwar nicht an klassische Gespenster im viktorianischen Sinn, geht aber von einem kollektiven Gedächtnis der Natur und telepathischen Feldern aus, die über den Körper hinausreichen.
Anscheinend von Jung infiziert.
Heutige universitäre oder institutsorientierte Parapsychologen untersuchen Spukphänomene fast ausschließlich als psychologische oder psychosomatische Projektionen (z. B. ausgelöst durch unbewussten Stress, psychische Krisen oder physikalische Umweltfaktoren)
Wohlbemerkt: Dabei gibt es wissenschaftlich nicht erklärbare Vorkommnisse. Wer da nur an Einbildung und Betrug denkt, hat schon mal absolut keine Ahnung.
Und, aha, sich selbst bewegende Gegenstände sind nur Projektionen.

Noch dazu ausgelöst durch psychisches Durcheinander.

Muß man Menschen also erst krank machen, damit man sie zum Telekinet ausbilden kann.
