Re: Das Alterungsphänomen oder die "relativistische Zeit"
Verfasst: Sa 26. Nov 2016, 15:31
Dieses Post hatte eine bestimmte Würze, von daher kann ich nicht sagen wie explosiv der Geschmack ist.
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öh, hier passt deine Antwort nicht wirklich zu dem was ich geschrieben habe!Agent Scullie hat geschrieben:seeadler hat geschrieben:
Agent Scullie hat geschrieben:
Nur: deine Herleitung dieser Beziehung ist vollkommen hanebüchen. Du behauptest einfach so, du würdest im Ruhezustand pro Zeiteinheit die Energie G mE mi / (R T) "an den Raum" abgeben, einfach so, ohne jedwede Begründung. Dann behauptest du ebenso willkürlich, diese pro Zeiteinheit abgegebene Energie würde sich um E_kin / T = (1/ mv^2) / T vermindern, wenn du dich mit der Geschwindigkeit v bewegst. Und dadurch soll sich dann einfach so deine Lebensspanne verlängern. Das ist keine Herleitung, das ist eine Aneinanderreihung völlig aus der Luft gegriffener Behauptungen!
Und ganz nebenbei greifst du munter auf Formeln aus der Newtonschen Theorie zurück, obwohl es dir doch angeblich um ein Verständnis der Relativitätstheorie gehen soll!
auch wenn dies am vorigen Post gekoppelt werden soll, nehme ich trotzdem deine Kritik hier mit hinein, da auch sie zu der schon vorher genannten Kritik gehört, und du somit zeigst, dass du nicht verstanden hast, worum es mir hier im speziellen Fall geht, warum ich hier keinen Unterschied zwischen SRT und newtonscher Mechanik mache... weil ich eben erkannt habe, dass wir uns hier in einem Grenzbereich bewegen, der beide Ansichten miteinander verknüpft, also ohne entweder oder.
Oh, das habe ich durchaus verstanden. Aber du selbst scheinst es nicht verstanden zu haben, wie man unschwer daran erkennen kann, dass du z.B. in diesem Posting:
viewtopic.php?f=20&t=3845&start=60#p220526
beteuertest:
seeadler hat geschrieben:
Ich widerspreche ihnen nicht! Wie käme ich dazu als Laie? Dies wäre sicherlich anmaßend, nicht wahr?!
Denn diese Beteuerung stimmt dann ja nicht, du widersprichst eben doch dem gängigen Weltbild der Physik und unterstellst, dass einige der Theorien, auf die sich dieses Weltbild gründet, falsch sind, im besonderen die ART, aber auch die SRT und die Newtonsche Gravitationstheorie, und stellst dem eine von dir selbst erdachte Privattheorie entgegen. Mehr noch, du gehst sogar soweit, in Anspruch zu nehmen, es handele sich um eine "Erkenntnis", die du gemacht haben willst. Um deine Frage zu beantworten: das könnte man als anmaßend ansehen, ja.
Warum behaupte ich dies, trotz der damaligen Belehrung von Zeus und Pluto, mittlerweile mindestens ein Jahr her, die ja nun in dieser Weise auch nicht unbeleckt sind?! Natürlich kann man primitiv daraus schlussfolgern, wenn ich trotzdem daran festhalte, dass ich lernresistent bin, wie ein Kollege deinerseits hier auf sehr unfreundliche Art und weise zu verstehen gab, was du aber im Grund indirekt etwas freundlicher auch zu Worte bringst. Wenn ich diese Thematik sogar noch einmal extra anspreche, dann würde ich an deiner Stelle stutzen, und mir überlegen: "Warum tut er dies?"Agent Scullie hat geschrieben:So behauptest du z.B., ein Körper auf einer Umlaufbahn um ein Gravitationszentrum würde Energie an den Raum abgeben, im Widerspruch zur Newtonschen Theorie, nach der ein solcher Körper eine gewisse kinetische und potentielle Energie hat und diese auch behält, also nichts davon abgibt, schon gar nicht an "den Raum". Der SRT widerspricht deine Behauptung zwar nicht direkt, weil die SRT keine Gravitationstheorie enthält, indirekt aber durchaus, weil auch die SRT gewisse Aussagen darüber macht, unter welchen Umständen ein Körper Energie abgibt.
Ich finde, der Ausdruck "relativistische Masse" trifft es sehr gut, auch wenn man hier sich emsig bemüht, jenen Begriff eigentlich aus den Verkehr zu ziehen. Was ich sehr bedaure!Agent Scullie hat geschrieben:seeadler hat geschrieben:
Oder um es noch einfacher auszudrücken: Auch die Erde besteht aus unterschiedlichen Schichten, die wiederum eine bestimmbare Lebensdauer aufweisen, und hierbei handelt es sich stets um "relativistische Masse" = oder, wie ich es auszudrücken pflege : Um auf Zeit gespeicherte und potenzierte Energie mit einem bestimmbaren Impuls.
Demnach ist das, was du hier "relativistische Masse" nennst, ein Konzept deiner Privattheorie, das in der Relativitätstheorie so nicht vorkommt, weder in der SRT noch in der ART. Dann ist "relativistische Masse" keine passende Bezeichnung, denk dir lieber eine andere aus. Vielleicht "Seeadler-Masse" oder so.
Diese Masse würde ich nun gemäß meiner Erkenntnis als "lebende Masse", oder als "belebte Masse" bezeichnen, also als Masse, die überall in der Natur als biologische Materie verstanden werden kann. Sie existiert gemäß der vorliegenden Bedingung des Schwingungszeitraumes generell für ein Jahr, Sie entsteht im Herbst und endet im Herbst im Sinne des jährlichen Zyklus von Werden und vergehen. Gemeint ist hier - wie man erkennen kann - ganz sicher weder collkommen neue Materie, noch demzufolge irgendwelche Ruhemasse, sondern eben Materie, die sich zu einer anderen Form zusammensetzt und diese Form für ein Jahr etwas insgesamt einschließlich werden und vergehen beibehält.seeadler hat geschrieben:Wenden wir dieses Beispiel nun bei der Erde an in ihrer Beziehung zur Sonne, so ergibt sich hier eine relativistische Masse von 1/2 mE v² / c² = 2,94*10^16 kg´
Auch hier geht es genauso wenig um die Entstehung vollkommen neuer Materie im Sinne von Fusion und Kernspaltung sondern um Zusammensetzung bereits bestehender Ruhemasse zu einer zeitlich begrenzten "relativistischen Masse" mit einem bestimmbaren Energiegehalt Oder anders ausgedrückt, jene Masse von 4,27*10^11 kg´ ist zwar so gesehen bereits bestehende Ruhemasse, aber diese wird für einen zeitlich begrenzten Zweck zusammengeführt, in dem sich eben jene Gravitationsenergie zwischen Mond und Erde manifestiert. Diese Masse "lebt" wenn man es so ausdrücken möchte als Masse gerade mal 28 tage, gleich jenem Zyklus der siderischen Rotationszeit unseres Mondes.seeadler hat geschrieben:Bezogen wiederum auf den Mond liegt der anteilige Betrag für die Erde bei 4,27*10^11 kg´. Es ist der gleiche Wert, den auch der Mond als relativistische Masse aufzuweisen hat, die genau seiner kinetischen Energie entspricht, multipliziert man sie mit c².
seeadler hat geschrieben:Es ist genauso wie beim Elektron, welches sich gemäß Bohr um den Atomkern bewegt, und dabei aber zugleich permanent die gleiche Energie absorbiert wie emittiert, weil jene scheinbare Rotation nach Bohr eigentlich nichts anderes ist, als eine Schwingung des Elektrons innerhalb des Gravitationsfeldes der Erde und anderer kosmischer Körper.
Sagen wir mal so, in dem Moment, wo eindeutig klar wird, wodurch die Gravitation an sich zustande kommt, wer der Träger der Gravitationsenergie ist, erübrigt sich diese Frage.Pluto hat geschrieben:Wie kann man unter Berücksichtigung von (a) und (b) überhaupt feststellen (berechnen), ob Energie absorbiert oder abgegeben werden?
Ein, so finde ich sehr guter Vergleich, Danke, denn ich Anfangs, vor 25 Jahren, als ich mich mit jenen elektrischen Feldern befasste ebenfalls verwendete, und über die "sonderbare" Dielektrizitätskonstante stolperte, und sie ebenso als einen "Lückenbüßer" erkannte, wie die "Gravitationskonstante", und ebenso feststellte, dass man hier die elektrische Elementarladung ebenso auch in der Gravitation äquvalent als Gravitationsladung suchen und eventuell auch finden könnte.Agent Scullie hat geschrieben: Nun sprichst du aber in diesem Posting:
viewtopic.php?f=20&t=3845&start=70#p223424
davon, dass du anders als Newton die Gravitation nicht als instantane Fernwirkungskraft betrachten willst, sondern berücksichtigen willst, dass sich Änderungen im Gravitationsfeld nur mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, ähnlich wie in der ART:
seeadler hat geschrieben:
Wie ich schon betonte, von einem Schwarzen Loch kann keine Gravitation nach außen ausgehen, weil sich nichts schneller als mit c ausbreiten kann. Somit dringt auch keine wie auch immer geartete Kraft aus dem Inneren eines schwarzen Lochs nach außen.
Wenn du das aber berücksichtigen willst, dann musst du damit rechnen, dass sich das Konzept der potentiellen Energie, im Sinne einer Energie, die man dem auf der Umlaufbahn kreisenden Körper zuschreiben könne, nicht aufrechterhalten lässt. Nimm als Analogie den Schritt von der Coulombschen Theorie der Elektrostatik zur Maxwellschen Theorie der Elektrodynamik. In der Coulombschen Theorie wird die elektrische Wechselwirkung als instantane Fernwirkung angenommen, wie die Gravitation bei Newton. Ein elektrisch geladener Körper mit der Ladung q hat demnach im elektrischen Feld eines zweiten Körpers mit der Ladung Q die potentielle Energie
E_pot = Q q / (4 pi epsilon_0 R)
wobei epsilon_0 die Dielektrizitätskonstante ist und R der Abstand zwischen beiden Körpern. In der Maxwellschen Theorie kommt nun heraus, dass diese Energie ein Teil der Feldenergie des elektromagnetischen Feldes ist. Es ist also gar nicht der Körper mit der Ladung q, der diese Energie besitzt, sondern diese Energie steckt im elektromagnetischen Feld. Der Körper könnte diese Energie (oder einen Teil von ihr) daher z.B. auch überhaupt nicht abgeben, wie es dir vorschwebt, denn er besitzt sie ja gar nicht erst.
Analog wäre zu erwarten, dass in deiner Theorie herauskommt, dass die Energie - G mE mi /R gar nicht in dem auf der Umlaufbahn kreisenden Körper steckt, sondern im Gravitationsfeld. Folglich könnte der Körper auch nichts von dieser Energie abgeben.
Indirekt habe ich diese Frage oder Argumentation bereits meinerseits im vorigen Post beantwortet. Indem ich darauf verwies, dass die Energie des Feldes auf die jeweiligen felerzeugenden Körper übergeht und diese wiederum zu eine Reaktion anregt, die sowohl darin besteht, dass sich nun beide um das gemeinsame dritte Feld drehen, als auch beide im Rahmen dieser Rotation dann das "Zuviel an Energie" auch an den Raum wieder abführen. Dadurch kommt es zu den vielleicht etwas sonderbaren Zustand, dass eigentlich keine wirklich Energieaufnahme und Abgabe zu erkennen ist, weil ja der Fluss an sich gewahrt bleibt.Agent Scullie hat geschrieben:Analog wäre zu erwarten, dass in deiner Theorie herauskommt, dass die Energie - G mE mi /R gar nicht in dem auf der Umlaufbahn kreisenden Körper steckt, sondern im Gravitationsfeld. Folglich könnte der Körper auch nichts von dieser Energie abgeben.