Theosis - Vergöttlichung

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Lena
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Lena »

Gott ist ein Wesen, dass über einen bestimmten Ort, der Oberste ist.
Darum ist Satan der Gott dieser Welt.

Unser Gott aber, ist der Chef über das gesamte Universum.

Kinder Gottes verehren und verherrlichen ihren Gott.
Sie haben kein begehren, selber etwas zu sein.
Halleluyha
gepriesen sei Yhashuah
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Lena hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 17:50 Kinder Gottes verehren und verherrlichen ihren Gott.
Sie haben kein begehren, selber etwas zu sein.
Kinder habe die Aufgabe erwachsen zu werden ....

Ich wiederhole es nochmal: was in der orthodoxen Kirche als Theosis beschrieben und praktiziert wird, ist bei uns die Wiedergeburt und das Anziehen des neue Menschen

Du siehst den Unterschied von "Vergottung" und "Vergöttlichung" nicht. Das seelische wird vergöttlicht um letztendlich auch von Gott angenommen zu werden.

Die Vergottung kommt von Satan
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Lena
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Lena »

Hoger hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 17:54 Kinder habe die Aufgabe erwachsen zu werden ....
Und werden um so mehr erkennen, dass alles was sie sind und haben,
alleine von ihrem Herrn und Heiland kommt. Gerne gehen sie den
Weg der Heiligung. Als Menschen.
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Lena hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 17:56 Gerne gehen sie den
Weg der Heiligung. Als Menschen.
Dann sind es keine Kinder, sondern Knechte die das machen was Gott ihnen befiehlt.

Wie gechrieben: Du meinst Vergottung

Die Theosis meint die Wiedergeburt (oder Neugeburt aus dem Geiste heraus) und dadurch Vergöttlichung des Menschen

Vergottung ist esoterisch - Wiedergeburt christlich
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Kingdom
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Kingdom »

Hoger hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 12:24 Aber die bringst du doch rein - die Theosis erklärt den Tempel nicht für Gott und was die Bibeltexte hergeben ist, dass wir eine Gott-Natur bekommen haben durch die Wiedergeburt.
Ich habe keine Gott Natur bekommen, ich habe den Heiligen Geist bekommen, der mich erkennen lässt, das Gott der allein Gute ist und bleibt. Diesem Geist ordne ich mich unter, nehme also mein Fleisch unter den gehorsam Christi, weil ich erkannt habe wie Paulus:
Rö 7:19 Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, übe ich aus.


Wir sehen selbst ein Paulus erkannte eben immer noch seinen Stand im vergleich zur Heiligkeit Gottes, der allein gut ist. Es geht um diese Latte, das man erkennt, wer allein gut ist. Das ist die Messlatte, das dem Töpfer allein alle Ehre gebührt, für alles was ich gutes tue und eben der Ton lediglich das ist, was sich formen lässt, durch den Töpfer.

Was ist denn der neue Mensch für dich? Ein Kleid, dass du überstülpst?
Der alte Mensch wollte nicht wie Gott unterwegs sein und wollte von Gott nichts wissen, wollte selbst Gott sein.

Der neue Mensch, will sich prägen lassen von dem Wirken Gottes und weiss eben genau er ist nicht Gott und wird nicht Gott sein, sondern allein einer ist Gut und das ist Gott. Dem guten gebe ich aber Raum in meinem Leben und sage eben nicht so wie ich will, sondern so wie Gott will, ist es gut und erkenne eben ohne ihn, ist da nichts neu.

Biblisch gesehen würde ich es so ausdrücken, wie Paulus:
Ga 2:20 Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
Das Gute das also aus mir herauskommt, ist das was Christus in mir wirkt. Oder wie Jesus es sagte:
Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
Wenn ich eben vergöttlicht wäre, dann müsste ich das Abendmahl nicht mehr nehmen, dann bräuchte ich keinen Beistand. Solange ich das Abendmahl brauche und den Beistand nötig habe bekommt Gott die Ehre und die bleibt bei Ihm. Hätte ich eine Göttliche Natur, würde mein Leib nicht sterben und ich müsste nicht vor dem Richterstuhl Christi erscheinen.

Der Tempel Gottes ist doch nur eines von vielen geistigen Bildern, welche die Bibel zur Wiedergeburt und zur Heiligung bringt. Alles anderen sind falsch?
Da wo eben die Ehre verschoben wird, im Sinne einer Vergöttlichung ist alles falsch. Der Beistand, lehrt mich in der Lehre zu bleiben, ohne den Beistand, wer wäre ich wohl, der welcher ich früher mal war, einer der eben es meint besser zu wissen als Gott.
Was machst du mit den obigen Bibelstellen und den Kommentar dazu? wegwischen? nicht darauf eingehen?
Ich glaube bin schon darauf eingegegangen. Der Töper bleibt der gute, der Ton lässt sich formen und der Ton ist sich immer bewusst das er immer der Ton bleibt und wer allein Gut ist. Ja in den Händen des Töpfers kann er ein göttliches Gefäss/Schöpfung werden, aus dem Ströme des lebendigen Wassers fliessen, das soll so sein aber der Ton, sollte sich nie auch nur annähernd in der Position des Schöpers sehen. Dort wird es brandgefährlich.

Und wie soll das gehen, wenn das Neue keinen Anteil an Gott hat?
Meine neue Natur ordnet sich Gott unter und hat sich verabschiedet davon eben selbst Gott sein zu wollen oder gegen ihn zu rebellieren. Der Beistand den ich habe, lehrt mich eben das ich immer bewusst bin, ohne Christus, keine Frucht. So bleibt die Ehre bei Gott allein!

Das Alte Ich sagt: Mein Wille geschehe! Das neue sagt: Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe! Das reicht, um zu wissen wer allein gut ist.

Lg Kingdom
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Kingdom hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 19:03 Der neue Mensch, will sich prägen lassen von dem Wirken Gottes und weiss eben genau er ist nicht Gott und wird nicht Gott sein,
Das ist Lehre
Gal 2,20
Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir; sofern ich jetzt noch im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.
Ja - nicht du, sondern Christus in dir = das ist vergöttlichung = nicht Vergottung (ihr verwechselt da was und begreift den Unterschied nicht)
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Lena
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Lena »

Theosis („Vergöttlichung, Vergottung“; Griechisch: Θέωσις; auch: theiosis, theopoiesis, theōsis) bezeichnet in den Orthodoxen Kirchen, den Altorientalischen Kirchen und den katholischen Ostkirchen die Errettung aus der Unheiligkeit zur Teilnahme am Leben Gottes. Die Theosis steht im Zentrum der orthodoxen Spiritualität.[1]

Nach dieser Auffassung wird das heilige Leben Gottes, welches der Gläubige in Jesus durch den Heiligen Geist erhält, folgendermaßen ausgedrückt: Es beginnt mit den Anstrengungen dieses Lebens, wächst durch die Erlebnisse des Gläubigen durch Gotteserkenntnis und findet seine Erfüllung in der Auferstehung des Gläubigen, wenn die Macht von Sünde und Tod völlig von Gottes Leben überwunden sind und ihre Macht über den Gläubigen für immer verlieren.

Diese Auffassung ist historisch grundlegend für das christliche Verständnis sowohl im Westen als auch im Osten, da sie direkt aus den Lehren der Apostel und des Frühchristentums in Bezug auf das Leben im Glauben entwickelt wurde.
Einverstanden.
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Hoger
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Hoger »

Lena hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 19:15 Einverstanden.
Das ist der Text aus meinem Eingangstext - manchmal wäre es schon hilfreich zu lesen, was der andere meint.
Erforsche mich. Ewiger, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg!
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Lena
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Lena »

Da hast du recht. :oops:

Exgüssi
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Helmuth
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Re: Theosis - Vergöttlichung

Beitrag von Helmuth »

Hoger hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 16:37 Da du aber Anti-Trinitarier bist passt das nicht in dein Denkschema - das ist alles
Der Begriff hat nichts mit Trinität noch irgend einer anderen Theologie zu tun, sondern mit den spezischen Eigenschaften der hebräischen Sprache, die du nicht kennst und auch nicht anerkennst. Nach drei Versuchen das darzulegen soll es hier genug sein. Aber ich weiß was Theologie anrichtet, wie das Anhängen an seiner Vergöttlichung zeigt.

Wenn man sich einmal einen Nagel so fest eingetreten und sich daran gewöhnt hat damit zu leben, dann wird es unnütz das Bein weiter behandeln zu wollen. Man betrachtet den Nagel als einen eigenen Körperteil. Man setzt sich Prämissen, welche eine eigene Denklogik schaffen mit der man gegen weitere vernünftige Denkweisen immun wird. So wird das Bein zwar schmerzloser, aber auch mit der Zeit immer mehr kaputt.


Kingdom hat geschrieben: Sa 29. Mär 2025, 19:03 Ich habe keine Gott Natur bekommen, ich habe den Heiligen Geist bekommen, der mich erkennen lässt, das Gott der allein Gute ist und bleibt. Diesem Geist ordne ich mich unter, nehme also mein Fleisch unter den gehorsam Christi, weil ich erkannt habe wie Paulus:
Korrekt, es ist weit vernünftiger sich an die biblischen Grundlagen zu halten, als sich ständig neue Theologien mit sonderbaren Begriffssetzungen zurechtzulegen. Mit der Zeit nimmt man sonst einen anderen Glauben an. Jesus und die Apostel lehren uns was der Sauerteig fremdartiger Lehren bewirkt.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. - Johannes 3:16
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