Abischai hat geschrieben: ↑Mi 22. Okt 2025, 19:06
Man merkt deutlich, daß Du die Ära Honnecker nicht von innen miterlebt hast, das ist graue Theorie, was Du schreibst. Das was sich Demokratie nennt besteht im Wesen daraus, zu demonstrieren, das gehört dazu, das ist keine Auflehnung, sondern Kundgebung.
Du legst mich gleich so schlagseitenartig aus ohne zu differenzieren. Diese Herumschreierei auf der Straße ist m.E. ein dummes Element, das die Demokratie geboren hat, das dem Pöbel und dem Mob zugute kommt. Und ich sagte nicht alle Demos sind so, aber die Mehrheit, die ich bislang live erlebt habe.
Ich war nie daran beteiligt, aber du kannst sie in einer Großstadt kaum übersehen. Die letzten in der Innenstadt waren ein Geplärr, dass man sich wegen Israel empört hatte. Sie erfolgte von unseren "netten" Migranten, und das tagelang! Stünde nicht ein Polizeiaufgebot in unmitelbarer Nähe bereit zum Einsatz, dann bin ich sicher, hätte wir Verletzte oder gar Tote auf unseren Plätzen. So schätze ich sogar unsere Obrigkeit, nicht weil sie fehlerlos, sind, weil Gott dahinter steht,
Wor jeder Wahl ist immer ein derartiger Rummel, wenn Politiker auftreten. Hinter jedem steht eine Gegnerschaft um jede Kundgebung zu stören. Das kotzt mich an wie so die Straßen "demokratisch befriedet" werden. Nein danke, ich brauche das nicht, es widerstrebt meiner Friedfertigkeit, nach der ich strebe. So bin ich der Welt gekreuzigt, wie Paulus es ausdrückt.
Nur so nebenbei, aale dich nicht in deiner DDR Vergangenheit, sondern werde ein Mann, am besten ein Mann Gottes, der verzeiht und damit drübersteht über den Scheiß der Vorgeneration. Auch ganz Wien war nach den Luftangriffen des 2. Weltkrieges zerbombt, eh nicht anders wie beu euch. Meine Familie kommt aus desolaten Verhältnissen, sie weiß was Entbehrung und Armut ist. Ich wuchs in keinem Palast auf, von dem neiderfüllte Ostblock-Sozis unseren Westen als Dekandenz gepredigt haben.
Sie arbeitete sich hoch und so konnte sie ein halbwegs friedliches Leben aufbauen ohne die ewige Poilit-Meckerei, das ich für einen Friedenskiller halte. Das fand ich sehr gesund. Politische Diskussionen unter Bekannten wiederum gehen immer wieder im Unfrieden auseinander.
Ich versuche, wenn ich kann, zu schlichten, dass solches doch nicht unsere gegenseitige Beziehung stören sollte, was die Herren da oben vergeigen. Aber es sind Kinder der Welt, die den Frieden nicht kennen, sondern rasch im Zorn landen. Tut leid, die brauchen mir nicht erklären, was dem Frieden dient, das kann aber Jesus in Vollendung.
Abischai hat geschrieben: ↑Mi 22. Okt 2025, 19:06
In anderer Form würde das nicht gehört werden, das Volk verfügt nämlich in keiner Weise über die Medien und verschafft sich also anderweitig Gehör.
Es gibt legitime demokratische Formen den Volkswillen vorzubringen. Dazu muss ich nicht wie ein Plärrheini mit aufgestachelten Polit-Aktivisten durch die Stadt rennen. Aber fragen wir umgekehrt: Auf wie vielen Demos tummelst du dich so als Christ herum? Dann schau ma, ob du das, was du sagt auch lebst, oder nur Luft ist, die bewegt wird.
Abischai hat geschrieben: ↑Mi 22. Okt 2025, 19:06
Du erkennst sicher, daß das irgendwie ins Uferlose ausartet...
Ja, und auch, weil in dir dazu Emotionen hochkommen, die du scheinbar bis heute noch nicht verarbeitet hast. Der Friede Gottes konnte noch nicht in Fülle einkehren. Das ist mein Eindruck, den ich erhalte.
Das diene aber deiner Auferbaung dich von ihm beherrschen zu lassen und nicht von der Sch*** Vergangenheit. Jeder muss mal auch durch die Kloake waten, das sieht Gott m.E auch so vor. Bei Josef waren es 13 Jahre Versklavung und Gefängnis. Aber was war er für ein Mann, den das nicht verbittern konnte, ein Mann des Friedens und weißt du warum? Er konnte vergeben und konnte auch das dazu sagen:
1. Mo 50,20-21 hat geschrieben: Ihr zwar hattet Böses gegen mich im Sinn; Gott aber hatte im Sinn, es gut zu machen, damit er täte, wie es an diesem Tag ist, um ein großes Volk am Leben zu erhalten. Und nun, fürchtet euch nicht; ich werde euch und eure Kinder versorgen. Und er tröstete sie und redete zu ihrem Herzen.
So stelle ich mir einen Friedensstifter vor.