Helmuth hat geschrieben: ↑Mo 16. Feb 2026, 16:04
Zippo hat geschrieben: ↑Mo 16. Feb 2026, 13:05
Ich würde es genau so vorlesen, wie es da geschrieben steht, dann merken die Zuhörer auch, daß diese Worte nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen sind, sondern das ist eben die Sprache der Bibel.
Jeder entwickelt seine Methode. Ich lese nicht vor, da ich ansonsten nicht situativ agieren bzw. reagieren kann. Es wirkt m.E. authentischer mit eigenen Worten, aber klarerweise ist das auch Sache der Begabung.
Die Bibel hat bei vielen Menschen noch Autorität. Da kann auch jeder nachlesen, was da geschrieben steht.
Helmuth
Für wichtiger befinde ich die vier Säulen des Evangeliums fest im Gedächtnis zu verankern samit biblischer Grundlage.
Das wäre 1) der Aufruf zur Umkehr, 2) dass Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, 3) dass man in seinem Namen die Vergebung der Sünden erhält und falls man dazu kommt, dass 4) ein jeder sich auf den Namen Jesu taufen lassen soll. Stufe 4) erreicht man eh nur, falls sich tatsächlich jemand der Botschaft zu nähern gedenkt. Ich würde bei Bedarf auch Gebet anbieten, aber das erfordert die Zustimmung der Hörer.
Finde ich gut. Allerdings stellt sich den Zuhörern die Frage, wovon sie umkehren sollen ?
Warum sind sie auf dem breiten Weg, der ins Verderben führt ? Mt 7,13-14 Was sind denn so die alltäglichen Sünden, die sie ins Verderben gehen lassen ? Und was ist der schmale Weg, der ins Leben führt ?
Der Herr Jesus zählt ja in der Bergpredigt einige Punkte auf, was würde man heute aufzählen ?
Jeder Mensch hält sich irgendwie für gut, weil er so lebt, wie die meisten. Aber in Gottes Augen ist das offensichtlich nicht genug.
Helmuth
Wenn man erkennt, dass zwischenzeitlich Gelächter oder Lästerworte fallen, dann kann man es auch beenden, denn wir sind nicht die Idioten des Herrn, sondern Botschafter an seiner statt, ausgesandt zur Errettung aller, die sich erretten lassen.
[1. Kor. 4,9-13] Ich halte aber dafür, Gott habe uns Apostel für die Allergeringsten dargestellt, als dem Tode übergeben. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christo; wir schwach, ihr aber seid stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind nackt und werden geschlagen und haben keine gewisse Stätte und arbeiten und wirken mit unseren eigenen Händen. Man schilt uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; man lästert uns, so flehen wir; wir sind stets wie ein Fluch der Welt und ein Fegopfer aller Leute.
Eigentlich werden die Verkünder des Evangeliums schon wie Narren behandelt. Sie verkünden eine schwierige Botschaft und lassen sich schlecht behandeln. Das ist ja fast wie ein Spießrutenlauf.
Helmuth
Am besten arbeitet man aber zu zweit, denn so unterstützt einer den anderen. Alleine geht es auch, erfordert aber die Salbung dazu. Meist steht dem Mk. 6:4 entgegen, zu zweit wäre man bereits ein kleines Bollwerk.
Jesus sandte aus gutem Grund die Jünger zu zweit aus.
Ja, das ist sicher sinnvoll.
Helmuth
Zippo hat geschrieben: ↑Mo 16. Feb 2026, 13:05
Und warum sollen Zuhörer von der eigentlich unangenehmen Seite der Botschaft verschont werden ?
Diese Infragestellung halte ich auch für berechtigt. So frage ich weiters, warum denn die Botschaft unangenehm sein soll, wenn uns Gott doch den Ausweg in Christus zeigt, der uns nichts kostet, sondern ein Gnadengeschenk ist? Menschen wollen Lösungen für alle Probleme und invesiteren oft ungemein viel dafür. Sie erhalten alles durch Christus gratis. Im Grunde mündet es immer im Evangelium, wie Paulus spricht:
Das Volk Israel hat seine Propheten gehabt, um dem Volk seine Übertretungen zu predigen. Evangelisten sollten das Gleiche tun. Denn wegen all dieser Dinge kommt ja das Gericht Gottes über uns mit seinen schlimmen Folgen.
Dazu müßte man sich mit den Sünden seines Volkes mal auseinandersetzen. Was machen die so alles, was Gott im Gericht zur Sprache bringen wird ?
Für den Herrn Jesus ist es ja schon eine Sünde, wenn man nicht barmherzig und hilfsbereit war. Mt 25,31...
Jak 2,13
Es wird aber ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmt sich wider das Gericht.
Und Gott wird Vieles strafen, was wir für gar nicht so wichtig oder verwerflich halten. Wer will das Gericht Gottes ohne Gnade überstehen ?
Und er ist bereit jeden Menschen abzustrafen, der nicht umkehrt und in der Nachfolge Jesu eine neue Herausforderung findet.
[Mt. 5,27-30] Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Ärgert dich aber dein rechtes Auge, so reiß es aus und wirf’s von dir. Es ist dir besser, dass eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Ärgert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, dass eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.
Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.