SilverBullet hat geschrieben: ↑Mo 2. Mär 2026, 20:25
Sara Funkelstein hat geschrieben: ↑Mo 2. Mär 2026, 16:56Falls es dich interessiert, dann beschäftige dich ruhig damit, wie Juden auf die Figur des Satan blicken.
Ich habe es gerade über eine Google-Anfrage ("satan judentum") im KI-Auszug nachgelesen.
"Satan" steht im Judentum wohl eher für "ein Werkzeug göttlicher Prüfung" und nicht für "das Böse":
Das ist nicht entscheidend für das Thema, wie das Judentum die Figur des Satan blicken. Sie schauen ja auch nur in das AT. Das Christentum dagegen hat das NT und da kommen wir vor allem durch Off 12 auf eine ganz andere Sicht der Dinge.
Da erfahren wir, daß es einen Streit in der Himmelswelt gibt und der Mensch mitten hineingeraten ist. Gott entläßt Satan mit einem Drittel der himmlischen Heerscharen auf die Erde.
[Off 12,7-9] Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel, und siegten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel. Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
Dieser Streit war schon seit Beginn der Schöpfung ausgebrochen, denn Satan, der Morgenstern, der einer der Mächtigen der Himmelswelt ist und zu Beginn der Schöpfung schon dabei Hiob 38,7 , hatte die ersten Menschen belogen und damit der Menschheit den Tod gebracht.
Joh 8,44
Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.
Gott läßt ganz bewußt den Satan an die Menschheit heran, er darf die Menschen verführen, entwickelt aber auch seinen Plan, der Menschheit einen Rettungsweg zu eröffnen und sie aus der Anklage Satans zu befreien. Hebr 2,14 Das ist das Evangelium, wie es auch dem Apostel Paulus aufgetragen wurde.
[Apg 26,15-19] Ich aber sprach: Herr, wer bist du? Er sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst; aber stehe auf und tritt auf deine Füße. Denn dazu bin ich dir erschienen, dass ich dich ordne zum Diener und Zeugen des, das du gesehen hast und das ich dir noch will erscheinen lassen; und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich jetzt sende, aufzutun ihre Augen, dass sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbe samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich.
Während Satan die Schöpfung gebraucht, um mit seinen Engeln die Engel Gottes zu besiegen, um der Erste über den himmlischen Heerscharen zu sein Je 14,12-14, schafft Gott mit seinem Erstgeborenen ein Evangelium, daß ihm erlaubt durch freie Erwählung Menschen die Schuld zu vergeben und sie für eine neue Schöpfung aufzuschreiben. Rö 9,15-16
Menschen haben eigentlich nichts anderes zu tun, als dem Wort Gottes gehorsam zu sein.
[2. Thes 2,13-14] Wir aber sollen Gott danken allezeit um euch, von dem Herrn geliebte Brüder, dass euch Gott erwählt hat von Anfang zur Seligkeit, in der Heiligung des Geistes und im Glauben der Wahrheit, darein er euch berufen hat durch unser Evangelium zum herrlichen Eigentum unseres Herrn Jesu Christi.
Der Kampf in der Himmelswelt geht unterdessen weiter, denn Satan ist ja nicht aus der Welt genommen, sondern unter Wehe Rufen Gottes auf die Erde entlassen.
Off 12,12
Darum freuet euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer! denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, dass er wenig Zeit hat.
Dem Tod ist seit der Kreuzigung und Auferstehung Jesu die Macht genommen, 1 Kor 15,20-22 aber der Kampf um die Vorherrschaft im Himmel geht bis zum Ende der irdischen Schöpfung weiter. Off 20
Dann kommt die neue Schöpfung, an der man heute schon Anteil haben kann, wenn man dem Evangelium glaubt. 2 Kor 5,17
Gruß Thomas