Der Teufel im AT

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Larson
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Larson »

oTp hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 15:59 Wenn für dich Jesus nicht maßgebend ist, und damit nicht seine Darstellungen, was erwartest du dann von einem christlichen Forum ?
Ist die Tenach, das „AT“ für Christen nicht massgeblich, obwohl Jesus klar und deutlich darauf hingewiesen hatte, und er sich auch darin unterordnete?

Was steht nun "höher", die direkte Lehre Gottes oder die indirekte von Jesus?
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
oTp
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von oTp »

Durch Jesus kam es nun mal zu Trenung vom Judentum. Und später durch Mohammed zur Trennung des Islams.
Und wer bestimmt nun, welche der drei Lehren wahrer als die anderen beiden ist ?
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Larson
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Larson »

oTp hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:08 Durch Jesus kam es nun mal zu Trenung vom Judentum. Und später durch Mohammed zur Trennung des Islams.
Und wer bestimmt nun, welche der drei Lehren wahrer als die anderen beiden ist ?
Ja, leider gab es da eine Trennung, und das Christentum ging seinen heidnischen importierten Weg.

Und Jesus selber bestimmte die jüdische Lehre als die Wahre Lehre. (Ok, die anderen zwei gab es ja nicht, dafür aber andere…)
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
Da hat es die Wahrheit schwerer. Es gibt sie nur einmal. Wie soll sie sich vermehren?
Ziska
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Ziska »

Larson hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 15:24
Aha, das AT hat im Christentum keine Akzeptanz… sehr aufschlussreich, da Jesus ja unter anderem dieses und daraus lehrte und davor warnte, auch nur eine Strichlein davon anders zu lehren…..

Dann frage ich mich, was hat das Christentum denn noch mit Jesus gemeinsam., als allein der Name „Jesus“?
Natürlich gehört das AT zum NT! Ohne das AT würde man sehr vieles nicht verstehen.

Wenn sich gewisse unbiblische Lehren nach dem Tode Jesu und der Apostel einschlichen,
sind nicht Jesus und die ersten echten Christen Schuld.

Dieser Abfall vom wahren Glauben wurde schon von Jesus im Gleichnis vom Sämann vorhergesagt.
Aber in der Zeit des Endes dieses Weltsystems würde man anhand der Früchte erkennen,
wer die Wahrheit lehrt.
Liebe Grüße von Ziska

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Larson
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Larson »

Ziska hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:20 Aber in der Zeit des Endes dieses Weltsystems würde man anhand der Früchte erkennen,
wer die Wahrheit lehrt.
Da kann ich stückweit mitgehen, nur das mit den Früchten klappt nicht so richtig, woran soll die Qualität (nicht die Quantität) gemessen werden?
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
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Magdalena61
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Magdalena61 »

Larson hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:25 Ich habe nicht negiert
Du negierst das gesamte NT.
Ich habe schon einmal geschrieben: Die Erweiterung der Kenntnisse über Mächte und Gewalten findet man im NT, durch Jesus höchstpersönlich, aber auch in den Briefen der inspirierten Autoren.
Christen lesen das AT im Licht des NT. Dass ein "Teufel" erst mit Christus, also im NT, die Bühne betrat, ist ausgeschlossen.
Magdalena61 hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:11 Die Ächtung der Apokryphen ist m.E. nicht in Ordnung.
Nun, das kannst du so nehmen wie du willst, nur spricht die Tenach eine etwas andere Sprache. Da gibt es in meiner Sammlung über 200 solcher Schriften, da lässt sich immer was zu seinen Gunsten finden, nur passt es dann nicht zu den „Weisungen Gottes“
Die Septuaginta wurde von Juden verfasst.
Deiner Glaubensgemeinschaft sowie den Protestanten steht es frei, den masoretischen Text zu bevorzugen. Damit wird die durchaus sehr ernsthafte Einschätzung und Übersetzung der hellenistischen Juden jedoch nicht ungültig. Mehr dazu.
LG
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Larson
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Du negierst das gesamte NT.
Das stimmt nun nicht. Hate ich nicht heute Jesus zitiert, dass man am Gesetz und den Propheten nichts ändern und somit auch nichts davon anders lehren soll? Aber was macht man hier, es wird ein heidnischer Teufel in die Tenach projiziert.
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Die Erweiterung der Kenntnisse über Mächte und Gewalten findet man im NT, durch Jesus höchstpersönlich, aber auch in den Briefen der inspirierten Autoren.
Und Wer autorisiert die Schreiber? Weiter können solche höchstens im Kontext der Tenach „schreiben“ da in dieser von Gott gegeben Lehre alles beinhaltet ist.
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Die Septuaginta wurde von Juden verfasst.
Trotzdem dient si nicht als Referenz, wobei die LXX keine Apokryphe ist.

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Deiner Glaubensgemeinschaft
Welche habe ich?
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Damit wird die durchaus sehr ernsthafte Einschätzung und Übersetzung der hellenistischen Juden jedoch nicht ungültig.
Nein, aber der Einfluss des Hellenismus ist erkennbar, und hat nichts mit der Lehre des Ewigen zu tun.
Kaum wird eine Lüge entlarvt, hat sie schon mehrere Kinder geboren, weil sie sehr fruchtbar ist.
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Magdalena61
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Magdalena61 »

Larson hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:25
Magdalena61 hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:11 Ein merkwürdiger Mensch ist das, der charakterisiert wird, wie folgt:
Ganz prosaisch, dichterisch. Wie auch anderes.
Damit kommst du nicht durch.
Magdalena61 hat geschrieben: So 29. Mär 2026, 16:11 Der (menschliche) König von Tyros soll vollkommen gewesen sein und im Garten Eden gewirkt haben, dazu soll er noch ein Cherub gewesen sein, also einer der Engel mit einem der höchsten Ränge -- ?
Genau, er, der König von Tyrus wird ja erwähnt, und da
...
... wenn oben vom König von Tyrus die Rede ist, so wird damit nicht ein himmlisches Wesen gemeint, denn genau dann negiert man den Text, wenn man etwas herauslesen will, was nicht dasteht.[/quote]Da steht aber:
Hes. 28, 12-16 (LUT): So spricht Gott der HERR: Du warst ein vollendet gestaltetes Siegel, voller Weisheit und über die Maßen schön. In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine. Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde. Durch deinen großen Handel wurdest du voll von Gewalttat und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
Was auch immer damit gemeint ist: Auf einen Menschen trifft das nicht zu. Das ist ein Engelwesen.
In den Kapiteln Hesekiel 26–27 geht es um die Stadt Tyrus. In Hesekiel 28 geht es um den Fürsten von Tyrus. Äußerlich betrachtet hat Tyrus einen Fürsten, der die Stadt führt, aber hinter diesem Mann steht eine dämonische Macht, die ihn inspiriert. Es besteht eine enge Beziehung zwischen dem Fürsten und dieser dämonischen Macht. Der Fürst ist der sichtbare Vertreter dieser dämonischen Macht, die als Gottheit verehrt wird.

Wir sehen die Kombination eines menschlichen Fürsten mit einer dämonischen Macht hinter ihm, die ihn führt, auch beim König von Babel. Die dämonische Macht hinter dem König von Babel ist Satan selbst (Jes 14,12–15). Ein anderes, noch zukünftiges Beispiel ist das Tier, der Diktator Europas im Buch der Offenbarung, der von Satan geführt wird (Off 13,1–9). Hinter einem irdischen Fürsten, der keine Rücksicht auf Gott nimmt, erhebt sich eine dämonische Macht.
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Larson »

Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:53 Damit kommst du nicht durch.
Aber deine vom Text abweichende Spekulation?
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:53 Was auch immer damit gemeint ist: Auf einen Menschen trifft das nicht zu. Das ist ein Engelwesen.
Und es trifft genau auf dem Menschen zu, alles andere ist Spekulation, abgefärbt aus heidnisch gefärbten Apokryphen.
Vergiss nicht, auch Jesus wird im NT „Morgenstern“ genannt, und war auch einfach nur Mensch.
Jes 14,16 Die dich sehen, betrachten dich, schauen dich an: „Ist das der Mann, der die Erde beben machte, Königreiche erschütterte;
Jes 14, Scheol, wo die Würmer und Maden sind, wird dann als „Hölle“ betrachtet. Weiter rief ja Jona auch aus dem Scheol.
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Magdalena61
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Re: Der Teufel im AT

Beitrag von Magdalena61 »

Die Links, die ich zur Septuaginta gepostet hatte, hast du wohl nicht gelesen? Ich habe jedenfalls länger dafür gebraucht... und du hast deine Antwort nun schon fertig gehabt, als ich mein zweites Post verfasste.
Larson hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:48
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Du negierst das gesamte NT.
Das stimmt nun nicht. Hate ich nicht heute Jesus zitiert, dass man am Gesetz und den Propheten nichts ändern und somit auch nichts davon anders lehren soll?
Warum zitierst du Jesus, wenn du das Zeugnis, das Er über sich selbst gab, nicht glaubst? Wer ist Jesus für dich?
es wird ein heidnischer Teufel in die Tenach projiziert.
Das NT ist nicht "heidnisch". Und im NT werden die Person und Funktion des Widersachers deutlicher beschrieben als im AT. Das NT baut aber auf dem AT auf und akzeptiert die Schriften in vollem Umfang.
Wer autorisiert die Schreiber?
Derselbe, der David inspirierte oder die Propheten.
Weiter können solche höchstens im Kontext der Tenach „schreiben“ da in dieser von Gott gegeben Lehre alles beinhaltet ist.
Die Verfasser waren Juden. Gläubige Juden. Nicht von der Fraktion:"... und die Seinen nahmen Ihn nicht auf", sondern von der Fraktion: "Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben".
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Die Septuaginta wurde von Juden verfasst.
Trotzdem dient sie nicht als Referenz, wobei die LXX keine Apokryphe ist.
Sie enthält die Apokryphen.
Magdalena61 hat geschrieben: Mo 30. Mär 2026, 16:42 Deiner Glaubensgemeinschaft
Welche habe ich?
Sage es uns.
Du hältst dich zum jüdischen Glauben? aber--- welche Abteilung?
der Einfluss des Hellenismus ist erkennbar, und hat nichts mit der Lehre des Ewigen zu tun.
In den erwähnten Links findest du mehr dazu.
Die Übersetzung der Schriften aus dem Hebräischen und Aramäischen war jedenfalls keine oberflächlich dahin geknallte Eintagsfliege.
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