oTp hat geschrieben: ↑Fr 10. Okt 2025, 09:04
Es geht mir auch darum, ob die Bibel recht hat mit ihrer Jenseitsdarstellung. Oder ob Nahtoderlebnisse daran zu Zweifel berechtigen.
Die Nahtoderlebnisse müssten anderseits ja Fakten zu Abläufen der Reinkarnation sichtbar machen. Wenn die Behauptung Reinkarnation stimmen sollte.
Die Bibel der geht auf verschiedene Autoren zurück, manche geben Hinweise auf das Jenseits bzw die Himmel. Ich nehme an, es gibt viele weitere Bücher, die nicht reingenommen worden. Warum soll die Bibel unrecht haben? Es scheint mir eher so, dass 1) vieles verschlüsselt ist du 2) dass manches früher Allgemeinwissen war, von dem mah heute abgeschnitten ist.
Die Frage nach der Reinkarnation finde ich weniger wichtig: "Ich", diese Person, wird nicht wieder geboren. Das, was seelisch weiterlebt, was sich im Jenseits so angenommen erlebt, als wäre es nie weggewesen, ist auch dieses Ich, aber von Körper, Person und Erde erlöst, und im besten Fall all-sehend. Für Fakten interessiert sich nur der irdische Verstand, der drüben allmählich oder sogar sofort verblasst.
Und dieser Verstand kann die andere zeitlose Welt nicht begreifen. Wenn der Verstand jetzt meint, das eine stimmt und das andere nicht, dann wird er im nächsten Moment wieder neue Zweifel finden. Die Bibel richtet sich weniger an den Verstand sondern lehrt, HIER auf rechte Weise zu leben. Und was morgen ist, was nach diesem Leben kommt, dem sollte man einfach vertrauen.
Reinkarnationsanhänger müssten ja von ihrer Seite Belege für jenseitige Reinkarnations-Vorgänge finden.
Brauche ich Belege für Vorgänge, die mein Denken gar nicht fassen können? Die Meister fragen dann, was fehlt dir in diesem Leben dass du schon an ein weiteres denkst. Und die Bibel will uns sagen: hier ist das Spielfeld, hier können wir an uns arbeiten.
Noch dazu um so mehr, weil es ja in diesen Kreisen Erleuchtete geben können soll, die *erwachte geistige Wahrnehmungen" haben sollen. Es soll ja auch Menschen geben, die gelernt haben, "Astralreisen" zu machen. In diesem "erleuchteten" Umfeld müsse es ja grundsätzlich möglich sein, selber Vorgänge zu Reinkarnation zu beobachten.
Ich kannte einen. Der hielt die Reinkarnationstheorie für Gesellschafts-pädagogisch. Die Erleuchteten, soweit sie eine Lehrer-Funktion haben, sprechen selten über die anderen Welten, weil solche Dinge wieder ablenken vom geistigen Wachsen in dieser Welt.
Statt dessen vermisse ich derartige "Beobachtungen".
Sehr gut. Die einzigen Beobachtungen, die helfen, sich die eigenen. Kontemplation: Wer bin ich. Wer/was ist Gott. Über die persönliche Besorgnis hinausgehen, beobachten, was kommt und geht. Das, was immer war, wird das Ewige sein. Ich vermute stark, das innerste Ich, also nicht das Äußere, die Person … hat Anteil in Gott. Und dieses Leben vergeht, die anderen Ebenen vermutlich auch, nur in Gott ist das Ewige Sein.
Sodass es für mich bisher eher nur wie religiöse Behauptungen aussieht. Einschließlich der Aussagen von "Experten", den Leitfiguren, die Erleuchteten. Die die einen guten Ruf haben in Indien oder in esoterischen Organisationen. Denen man zutraut, sie würden alles über Reinkarnation wissen, sogar aus eigenem Erleben. Denen man also grundsätzlich alles glaubt, was sie über Reinkarnatin aussagen.
Die religiösen Behauptungen bringen immer ein Problem mit, wenn sie als Glauben verbreitet werden.
Ich habe 3 dieser Erleuchteten live getroffen, auch mehrmals. Keiner wollte eine Leitfigur sein, aber es hat sich so ergeben. Keiner hat über Reinkarnation gelehrt, solche Fragen werden selten gestellt.