Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

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PastorPeitl
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Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von PastorPeitl »

Es ist überraschend, liebe Freunde, dass bei der Verurteilung Jesus eigentlich niemand die Schuld gefunden hat. Hannanias der ihn verhaften liess, fand keine Schuld und sandte ihn weiter zu Keiaphas. Keiaphas hielt zwar eine Gotteslästerung für möglich, wollte aber auch nicht urteilen. Und sandte Jesus daher zu Pilatus.

Pilatus fand keine Schuld. Stellte aber fest, dass es sich um einen Galiäer handelte. Und sandte ihn weiter zu Herodes. Der wiederum keine Schuld fand. Aber ein Wunder sehen wollte. Und als Jesus dieses verweigerte, sandte er ihn zu Pilatus zurück, der zuvor schon keine Schuld gesehen hatte.

Und weil er einen Volksaufstand fürchtete, entschloss er sich dazu, dass Volk entscheiden zu lassen. Ein Volk, dem von Keiaphas eingeredet worden war, dass sie die Kreuzigung fordern sollten. Allerdings ohne selbst genau zu wissen, warum.

Und so gibt es im Fall der Kreuzigung Jesus Christus eigentlich nur handelnde Personen, die alle keine Schuld erkannten, bis Jesus schließlich am Kreuz hing.

Glaubt Ihr nicht?
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
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Abischai
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von Abischai »

Doch, doch, das steht ja alles so in der Bibel, hast Du gut zusammengefaßt.

Es muß also irgendwas anderes damit auf sich haben, daß Jesus, der Christus verurteilt worden und gekreuzigt worden ist.
"Niemand nimmt mein Leben von mir, ich gebe freiwillig..." (irgendwo in Joh.)
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]
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PastorPeitl
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von PastorPeitl »

So sehe ich dies auch. Ich glaube auch dran, dass er es freiwillig gegeben hat. Das meint Paulus später mit Gehorsam bis zum Kreuz.
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Zippo
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von Zippo »

PastorPeitl hat geschrieben: Mi 23. Nov 2022, 12:28 Es ist überraschend, liebe Freunde, dass bei der Verurteilung Jesus eigentlich niemand die Schuld gefunden hat. Hannanias der ihn verhaften liess, fand keine Schuld und sandte ihn weiter zu Keiaphas. Keiaphas hielt zwar eine Gotteslästerung für möglich, wollte aber auch nicht urteilen. Und sandte Jesus daher zu Pilatus.

Pilatus fand keine Schuld. Stellte aber fest, dass es sich um einen Galiäer handelte. Und sandte ihn weiter zu Herodes. Der wiederum keine Schuld fand. Aber ein Wunder sehen wollte. Und als Jesus dieses verweigerte, sandte er ihn zu Pilatus zurück, der zuvor schon keine Schuld gesehen hatte.

Und weil er einen Volksaufstand fürchtete, entschloss er sich dazu, dass Volk entscheiden zu lassen. Ein Volk, dem von Keiaphas eingeredet worden war, dass sie die Kreuzigung fordern sollten. Allerdings ohne selbst genau zu wissen, warum.

Und so gibt es im Fall der Kreuzigung Jesus Christus eigentlich nur handelnde Personen, die alle keine Schuld erkannten, bis Jesus schließlich am Kreuz hing.

Glaubt Ihr nicht?
Das zeigt doch nur an, in welchem Reich wir leben. In dem Reich Satans wird man zum Tode verurteilt, wenn man die Wahrheit sagt. Auf der Schuldtafel stand: Jesus Christus, der König der Juden. Mt 27,37; Mt 27,11,29

Die Ankündigung, daß der König der Juden gekommen war, das hatte ja schon bei der Geburt einen Massenmord kleiner Kinder zur Folge gehabt. Mt 2,2....

Ist hier ein Justizirrtum geschehen ? Das neue Testament sagt, daß hier ein Unschuldiger mit den Sünden der Welt beladen wurde, um für diese Sünden bestraft zu werden. Jes 53,6.11
Es war ein Schuldopfer, das für diejenigen Menschen gebracht wurde, die von Gott zu allen Zeiten als Gerechte bezeichnet wurden, weil ihm der Glaube und das Leben dieser Menschen gefallen haben. Jes 53,10

Aber, weil sie etwas ganz anderes erwartet hatten, haben die Israeliten an diesem Messiaskönig kein Gefallen gehabt. Denn er wollte Israel nicht zu neuem Glanz bringen, sondern er wollte sich für die Sünden seines Volkes bestrafen lassen. Und da ihn die religiöse Elite und viele vom Volk nicht hören wollten, da hat er sich schließlich den Samaritern und dann der ganzen Welt zugewandt. Jes 49,6; Apg 10,34-35

Den Nachfolgern Jesu ist es nicht besser ergangen. Je mehr sie sich mit der Wahrheit beschäftigt haben, desto mehr wurden sie von Satan und den Herren der Welt angegriffen und manchmal getötet. Mt 2,2; Mt 27,11; Eph 6,11-12

Manchmal ärgere ich mich darüber, sollte man diejenigen Menschen nicht belohnen, die sich mit der Wahrheit beschäftigen ?
Nein, Gott läßt sie gegen die Mächte der Finsternis antreten und es gibt auch oft keinen Lohn in dieser Welt, wenn man etwas Gutes tut. Den Lohn dafür darf man bestenfalls im Himmel erwarten. Lk 6,22-23; 1 Petr 3,17-18

Das ist aber doch eigentlich keine gute Motivation, wenn man für gute Werke unschuldig leidet und für das Bekennen der Wahrheit umgebracht wird. Apg 7,59; Apg 12,2.
So ist es aber den gläubigen Christen zu allen Zeiten ergangen.
Es sollte dem Jünger nicht besser ergehen, wie dem Meister, sagte der Herr Mt 10,23-24 und wer ihm nachfolgen will solle sein Kreuz auf sich nehmen und nachfolgen, sonstist er seiner nicht wert. Mt 10,38

Gruß Thomas
2 Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
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PastorPeitl
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von PastorPeitl »

Sehe ich auch so. Auch ich glaube, dass wir im Reich des Teufels leben. Als ich dies allerdings bei manchen Punkten anklingen habe lassen, hat man mich kritisiert: Nein, Gott kann hier alles verändern.

Könnte er. Wenn es schon sein Reich wäre. Ist es aber noch nicht.
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Abischai
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von Abischai »

Also ich lebe nicht im Reich des Teufels. Die Welt, in der ich lebe ist zwar dessen Einflußbereich, aber eingeschränkt. Er macht hier nicht was er will, so gern er das auch täte. Er hat nicht genug Anbeter um mehr "Sitze im Parlament" zu haben. Der Allmächtige hat hier das Sagen, uneingeschränkt.
Ich gehöre ihm und somit ins Reich des Sohnes Gottes. Da kann der Teufel gar nichts ausrichten.
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PastorPeitl
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von PastorPeitl »

Das wäre schon. Wäre es aber so, dann wäre die Aufforderung:
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Dann bräuchte heute auch keiner mehr zu beten:
Matthäus 6,9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot[1] gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.[2] 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.][3]
Alles nur notwendig, weil zwar das Reich mit Jesus begonnen hat:
Mt 12,28 Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.
Aber noch nicht vollendet wurde.
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renato23
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von renato23 »

PastorPeitl hat geschrieben: Mi 23. Nov 2022, 16:40 So sehe ich dies auch. Ich glaube auch dran, dass er es freiwillig gegeben hat. Das meint Paulus später mit Gehorsam bis zum Kreuz.

Ja, ich sehe es auch als Freiwilligkeit seitens Jesus. ER hatte ja die Zusicherung, dass er wohl getötet würde, aber am 3. Tag wieder auferstehen, vom himmlischen Vater auferweckt
Mt,17, 22 Als sie in Galiläa zusammen waren, sprach Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen 23 und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrübt.
Darum liess Jesus sich erst dann gefangen nehmen, als ihm bewusst war, dass er seinen Auftrag erfüllt hatte, die Wahrheit über wahre, glaubwürdige Göttlichkeit zu verbreiten----
18,37 Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König?Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.
...und einleuchtenderweise auch alle dem Evangelium Reiches Gottes dienenden Verhaltens- und Vergebungslehren.
Joh 7,16 Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.
Joh.17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. 4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.
Die Verfolgungen, Tötungsversuche gegenüber Jesus durch jene, denen er attestierte deswegen nicht Gott sondern den Teufel zum Vater zu haben, wirkten sich ja alles Andere als dem Evangelium Reich Gottes dienstbar aus.
Joh 18,36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.
Hätte Jesus nicht am Jordan sein Kreuz aufgenommen und gelehrt was er im Auftrag des allein wahren Gottes verbreitete, noch wundersam, heilend gewirkt, weil Gott mit ihm, respektive in und aus ihm dies ermöglichte, so wäre ja wohl niemand auf die Idee gekommen Jesus zu verurteilen, damit er ein für allemal zum Schweigen gebracht werden konnte.
renato23
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von renato23 »

Abischai hat geschrieben: So 27. Nov 2022, 22:20 Also ich lebe nicht im Reich des Teufels. Die Welt, in der ich lebe ist zwar dessen Einflußbereich, aber eingeschränkt. Er macht hier nicht was er will, so gern er das auch täte. Er hat nicht genug Anbeter um mehr "Sitze im Parlament" zu haben. Der Allmächtige hat hier das Sagen, uneingeschränkt.
Ich gehöre ihm und somit ins Reich des Sohnes Gottes. Da kann der Teufel gar nichts ausrichten.
Das Reich des Teufels ist die unsichtbare Welt der Finsternis. Das Reich Gottes hingegen ist die Welt des Lichts. Wer Jesus wahrhaftig und glaubwürdig nachfolgt, steht nicht mehr länger unter Einfluss Gottes Widersachers, hat jene Welt überwunden wie er von sich ja auch sagte.

Unstillbare Gier nach Macht und Geld, wie sie leider Gottes bei diversen Präsidenten, wie Putin zu finden ist, ermöglichen dem Teufel, solche als Werkzeuge seiner Zerstörungswut benutzen zu können, um es Gott zu verunmöglichen, sein Reich des Friedens und der Liebe auf Erden wie im Himmel zu errichten, wo z.B. die Einhaltung der Menschenrechte oberstes Gebot ist.

Darum werden all jene, welche sich gegen solche gottlosen Machenschaffen auflehnen verfolgt, gefangengenommen, vergiftet oder anderweitig getötet. Vor und zu Jesus Zeiten, gekreuzigt, gesteinigt etc. Alle berechtigten Systemkritiker sind dem Fürsten der Welt der Finsternis zuwider.

Wo der Teufel gar nichts mehr ausrichten kann, hat man ihm ja mit Hilfe Gottes respektive seines Sohnes Jesus widerstanden und in die Wüste geschickt, auf nimmerwiederwirken.

Jakobus spricht hier sicher aus eigener Erfahrung:
Jak 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.
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Abischai
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Re: Gedanken zur Verurteilung und Kreuzigung Jesu?

Beitrag von Abischai »

renato23 hat geschrieben: Fr 2. Dez 2022, 12:01 Unstillbare Gier nach Macht und Geld, wie sie leider Gottes bei diversen Präsidenten, wie Putin zu finden ist
An sich fand ich Dein Statement sehr gut, aber das sehr unausgewogene Beispiel betreffs Präs. Putin ist etwas ärgerlich. Wenn Du irgendwas und irgendjemanden NICHT kennst, dann ist das Rußland und Putin, das unterstelle ich mal aufgrund Deines Beispiels. Die in Deutschland gerade "amtierende" Riege von Politkaspern ist geldgierig und geht über Leichen, verschachert für einen Judaslohn eine ganze Nation als wäre es ihr Eigentum und verheimlicht die Verachtung für Deutschland auch kein bisschen. So ein Beispiel wäre treffender alss Putin zu bemühen, dessen Motivation NIEMAND von uns kennt.
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