Um 04:17 Uhr Ortszeit (02:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit) hat ein Erdbeben der Stärke 7,7 das türkisch-syrische Grenzgebiet erschüttert. Einige Forschungszentren geben die Magnitude sogar mit 7,8 an.
Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS in 17,9 Kilometern Tiefe in der Nähe der zwei Millionen Einwohner zählenden türkischen Stadt Gaziantep, rund 60 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt.
Die Region wurde von mehr als 140 Nachbeben erschüttert, darunter um 13:24 Uhr (Ortszeit, 11:24 Uhr MEZ) ein Beben der Stärke 7,5. Die Erschütterungen waren bis zum Libanon, Zypern und Ägypten zu spüren.
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Die Menschen sollen im Freien übernachten, weil ihre Häuser einsturzgefährdet sind.In der Türkei werden immer mehr Tote nach den verheerenden Erdbeben geborgen. Insgesamt habe man bisher mindestens 1.541 Tote gezählt, sagte Vizepräsident Fuat Oktay am Montagabend. 9.733 Menschen seien bei den Beben in den südöstlichen Provinzen verletzt worden.
3.471 Gebäude seien eingestürzt, sagte Oktay. Menschen sind dazu aufgerufen, wegen akuter Einsturzgefahr die Nächte draußen zu verbringen.
In Syrien stieg die Zahl der Toten auf mehr als 850, wie das Gesundheitsministerium sowie die Rettungsorganisation Weißhelme mitteilen. In dem Bürgerkriegsland seien bei der Katastrophe mehr als 2.300 Menschen verletzt worden.
Laut den Weißhelmen sind mehr als 133 Gebäude vollständig eingestürzt und 272 teilweise zerstört worden. Die Rettungsorganisation, die in den von Rebellen gehaltenen Gebieten Syriens aktiv ist, schätzt, dass derzeit noch Hunderte Familien unter den Trümmern begraben sind. (dpa/ank)
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Aber es ist bitter kalt.
Möge unser Gott sie alle, auch die Rettungskräfte, bewahren.
Das ist so schrecklich.
