Jeder Sünder hat eine Zukunft
Verfasst: Sa 8. Apr 2023, 22:36
-- Die etwas andere Predigt--
Schon lange habe ich den Newsletter von transition-news.org abonniert. Den lese ich nicht oft, weil mir meistens die Zeit dazu fehlt. Aber als ich vorhin mein Postfach checkte, sah ich den Betreff der Mail vom 7. April: "Jeder Sünder hat eine Zukunft"-- bei corona-transition schreiben öfter gläubige Autoren, auch Theologen, und so dachte ich: Interessant.Das schaue ich mir mal an.
Hier ist der Text:
Passt.
Die Überschrift ist wirklich gut.
Jeder Sünder hat eine Zukunft.
-- wenn er sich von Gott finden lässt. Dann hat er nämlich Jesus auf seiner Seite. Einen treuen Helfer, einen mächtigen Beschützer und Verteidiger.
Wenn er sich verläuft im Labyrinth des Lebens, wird der Gute Hirte ihm nachgehen, um Ihn zu suchen und auf sichere Wege zu leiten.
Wenn er verzweifelt ist, wird der Liebende ihn trösten.
Wenn er entmutigt ist, wird der Überwinder ihm neue Hoffnung schenken.
Wenn er Fehler macht, wird der Sanftmütige ihn warnen, damit er keinen Schaden nimmt.
Wenn er fällt, wird der HERR ihn wieder aufrichten.
Ps. 73, 23-24
LG
Schon lange habe ich den Newsletter von transition-news.org abonniert. Den lese ich nicht oft, weil mir meistens die Zeit dazu fehlt. Aber als ich vorhin mein Postfach checkte, sah ich den Betreff der Mail vom 7. April: "Jeder Sünder hat eine Zukunft"-- bei corona-transition schreiben öfter gläubige Autoren, auch Theologen, und so dachte ich: Interessant.Das schaue ich mir mal an.
Hier ist der Text:
Nicht schlecht. So kann man es auch sehen.«Was ist das, was in uns hurt, lügt, stiehlt und mordet?», fragt sich Danton in Georg Büchners Drama «Dantons Tod». Die Antworten hierauf könnten ganze Bücherregale füllen. Der Mensch ist aus krummem Holz geschnitzt. Das wusste schon Kant.
Daran hat sich wenig geändert. Die Probleme bleiben in vielerlei Hinsicht die alten. Doch Pessimismus ist fehl am Platz.
«Jeder Sünder hat eine Zukunft, jeder Heilige eine Vergangenheit», heisst ein Sprichwort. Damit war auch Jesus bestens vertraut. Wir sind am Osterwochenende angelangt.
Der Revolutionär aus Nazaret wusste um die menschlichen Abgründe. Schon lange bevor die Sozialingenieure auftauchten, die Lügner zu Experten und wahre Experten zu Lügnern ummünzten.
Jesus sprach Tacheles. Er jagte die Händler aus dem Tempel, die aus dem Ort des Gebets eine «Räuberhöhle» machten. Seine Gesellschaftskritik sollte ihm zum Verhängnis werden. Das Todesurteil folgte. Er war zu gefährlich für den Status quo.
Jesus war klar, wie die Mächtigen seiner Zeit die Schwachstellen der Conditio humana zu ihren Gunsten auszunutzen gewillt waren. Denn sie waren sich bewusst: Das Hirn ist eine Fälscherwerkstatt – bekannt war das schon lange bevor die modernen Spin-Doktoren auf der Bildfläche erschienen sind.
Heute haben wir ganze Industrien, die dafür sorgen, dass keine modernen Wanderprediger à la Jesus die Bühne betreten. Die Auferstehung der Revolutionäre: Sie muss im Keime erstickt werden. Trotzdem wimmeln sie an allen Ecken und Enden.
Diese «Gedankenverbrecher», die sich ihres eigenen Verstandes bedienen und selbst ermächtigen: Eine Unverschämtheit, finden die heutigen «Masters of the Universe», die längst zum Grossangriff geblasen haben.
Aus den Händlern und Priestern zu Jesus’ Zeiten sind die Tech-Konzerne und Transhumanisten geworden. Sie sagen uns nun, was richtig und falsch ist. Diese Zampanos der Gegenwart, die neuerdings selbst Gott spielen. Sie glauben, der Mensch müsse nun ein Update erfahren. Und letztlich soll er gänzlich überwunden werden.
Ihr Angriff zielt auf alles, was uns ausmacht. Der Mensch, der als «hackbares Tier» (Harari) angesehen wird, soll zur Mensch-Maschine werden. Das «krumme Holz» soll der Vergangenheit angehören.
WEF-Gründer Klaus Schwab visiert die «Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität» an. Grössenwahnsinnige Vorstellungen, die zum Scheitern verurteilt sind: Denn Menschen sind keine Maschinen, die man programmieren kann und die wie ein Zahnrad im Getriebe funktionieren.
Menschen sind einzigartige, kreative, schöpferische Wesen. Voller Durst nach Freiheit, nach Selbstbestimmung, Selbstermächtigung.
Denn schliesslich sind wir auch keine «Puppen», die «von unbekannten Gewalten am Draht gezogen» werden können, wie Danton in Büchners Klassiker sagt. Auch sehen wir längst nicht nur die Schwerter ohne die Hände, die die Waffen führen, wie Danton meint.
Jean-Paul Sartre schrieb: «Es gibt keine Natur des Menschen, die den Menschen festlegt, sondern der Mensch ist das, wozu er sich macht.» Schöpfen wir aus dem Vollen! Die Zeit der Auferstehung steht an.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wunderschöne Ostertage.
Herzliche Grüsse
Rafael Lutz
rl@corona-transition.org
Passt.
Die Überschrift ist wirklich gut.
Jeder Sünder hat eine Zukunft.
-- wenn er sich von Gott finden lässt. Dann hat er nämlich Jesus auf seiner Seite. Einen treuen Helfer, einen mächtigen Beschützer und Verteidiger.
Wenn er sich verläuft im Labyrinth des Lebens, wird der Gute Hirte ihm nachgehen, um Ihn zu suchen und auf sichere Wege zu leiten.
Wenn er verzweifelt ist, wird der Liebende ihn trösten.
Wenn er entmutigt ist, wird der Überwinder ihm neue Hoffnung schenken.
Wenn er Fehler macht, wird der Sanftmütige ihn warnen, damit er keinen Schaden nimmt.
Wenn er fällt, wird der HERR ihn wieder aufrichten.
Ps. 73, 23-24
LG