Demokratie oder Feudalismus?
Verfasst: Mi 11. Okt 2023, 18:28
Eine staatspolitische Frage an die moderne Christenheit
Heutzutage wird immer davon ausgegangen, die Demokratie sei die einzige unterstützenswerte Staatsform. Wenn etwas undemokratisch sei, dann ist es abzulehnen.
Presse, Medien und Politik werden vom demokratischen Staat instrumentalisiert, um den demokratischen Staat als einzige vertretbare Staatsform darzustellen.
Es sind die Profiteure dieser Staatsform, die diese hochhalten. Keine Überraschung hier.
Aber ist das christlich?
Das christliche Abendland entstand in der römischen Kaiserzeit. Nachdem das Toleranzedikt für die Christianisierung des Reiches Tor und Tür geöffnet hatte, kam es schließlich zur Erklärung des Christentums als Staatsreligion. Das römische Reich wurde somit der erste christliche Staat.
War das demokratisch?
Nach dem Zusammenbruch der römischen Staatsmacht im Westen, entstand in den frühen Jahrhunderten des Mittelalters das christliche Abendland. "Der Westen", wie es auch oft genannt wurde.
In Deutschland und Österreich hörten die Staaten mit Ende des 1. Weltkrieges auf, offiziell christliche zu sein.
Was war in den Jahrhunderten dazwischen, in der christlichen Zeit?
Die Staaten des Westens, diese, die sich in ihrem Selbstverständnis als christlich betrachteten, waren so gut wie allesamt feudalistisch organisierte Staaten.
In der Tat war der Feudalismus des Westens durch den Aufbau der Zivilisation durch die Christen entstanden.
Ist also der Feudalismus die christliche Staatsform? Muß man nicht konsequenterweise als Christ auch Feudalist sein?
Ist nicht die moderne Demokratie gar nicht die Lösung, sondern Teil des Problems? Wäre eine Erneuerung des christlichen Feudalismuses nicht ein Schritt in die richtige (christliche) Richtung?
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Heutzutage wird immer davon ausgegangen, die Demokratie sei die einzige unterstützenswerte Staatsform. Wenn etwas undemokratisch sei, dann ist es abzulehnen.
Presse, Medien und Politik werden vom demokratischen Staat instrumentalisiert, um den demokratischen Staat als einzige vertretbare Staatsform darzustellen.
Es sind die Profiteure dieser Staatsform, die diese hochhalten. Keine Überraschung hier.
Aber ist das christlich?
Das christliche Abendland entstand in der römischen Kaiserzeit. Nachdem das Toleranzedikt für die Christianisierung des Reiches Tor und Tür geöffnet hatte, kam es schließlich zur Erklärung des Christentums als Staatsreligion. Das römische Reich wurde somit der erste christliche Staat.
War das demokratisch?
Nach dem Zusammenbruch der römischen Staatsmacht im Westen, entstand in den frühen Jahrhunderten des Mittelalters das christliche Abendland. "Der Westen", wie es auch oft genannt wurde.
In Deutschland und Österreich hörten die Staaten mit Ende des 1. Weltkrieges auf, offiziell christliche zu sein.
Was war in den Jahrhunderten dazwischen, in der christlichen Zeit?
Die Staaten des Westens, diese, die sich in ihrem Selbstverständnis als christlich betrachteten, waren so gut wie allesamt feudalistisch organisierte Staaten.
In der Tat war der Feudalismus des Westens durch den Aufbau der Zivilisation durch die Christen entstanden.
Ist also der Feudalismus die christliche Staatsform? Muß man nicht konsequenterweise als Christ auch Feudalist sein?
Ist nicht die moderne Demokratie gar nicht die Lösung, sondern Teil des Problems? Wäre eine Erneuerung des christlichen Feudalismuses nicht ein Schritt in die richtige (christliche) Richtung?