Das Ende aller Illusionen
Verfasst: Do 13. Jun 2019, 10:00
Angeregt zu diesem Beitrag wurde ich durch einen Vortrag von Siegfried Zimmer, der sagte, dass das Hebräisch der Bibel keinen Begriff für "Strafe" kenne. Vielmehr wiesen die Texte, die mit "Strafe" übersetzt wurden auf die 2 Seiten einer Medaille hin. Also das, was wir mit Ursache-Wirkung, Saat-Ernte bezeichnen.
So auch bei 1. Mo. 2,17 "aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben." Das ist keine Sanktion, die Gott aus Ärger über den Ungehorsam verhängte, sondern inhärentes Ergebnis einer ganz bestimmten Tat.
Genauso erfährt man ja auch Erkenntnis. Erkenntnis ist nicht möglich ohne Erkenntnisobjekt. Will man also Gut und Böse erkennen, so muss es einem konkret gegenüberstehen, und das Böse ist nun mal die Lüge, also das, was nicht ist. Und so schuf der Mensch mit diesem Akt etwas, das es bei Gott nicht gibt: den Tod. Durch den Menschen wurde also eine Lüge, eine Illusion wirksam. Eine Lüge ist ja immer solange wirksam, bis man sie als Lüge durchschaut.
Und nun verstehen wir auch besser Jesu Opfer: Die Menschen waren nicht in der Lage, die von ihnen in die Welt gesetzte Lüge zu durchschauen, deshalb musste Jesus Christus ihnen zeigen, dass der Tod eine Illusion ist, damit sie zum Leben zurückkehren können.
Und so ist auch das Endgericht nicht die Stillung eines unbändigen Zornes eines in seiner Heiligkeit beleidigten Gottes, sondern da wird offenbar, wer die Lüge überwinden konnte, und wer lieber weiter in der Illusion des Todes lebte, um so seine aus dem Tod hervorgegangenen Begierden frönen zu können.
Es zeigt sich aber auch, dass die Erwartung der meisten Gläubigen nach dem Tod Ruhe vor tatkräftiger Weltüberwindung zu haben, um dann nach der Auferstehung endgültig vom Leiden frei zu sein, auf Illusion beruht.
Nur indem wir uns heiligen, was durch den Wandel im Geist des Ewigen geschieht, werden wir zu konkret Heiligen, d.h. vor Lebenskraft und -freude sprühenden Menschen.
Dazu müssen wir immer wieder auf die Erde kommen. In diesem Sinne hängt alles vom einzelnen Menschen ab!
So auch bei 1. Mo. 2,17 "aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben." Das ist keine Sanktion, die Gott aus Ärger über den Ungehorsam verhängte, sondern inhärentes Ergebnis einer ganz bestimmten Tat.
Genauso erfährt man ja auch Erkenntnis. Erkenntnis ist nicht möglich ohne Erkenntnisobjekt. Will man also Gut und Böse erkennen, so muss es einem konkret gegenüberstehen, und das Böse ist nun mal die Lüge, also das, was nicht ist. Und so schuf der Mensch mit diesem Akt etwas, das es bei Gott nicht gibt: den Tod. Durch den Menschen wurde also eine Lüge, eine Illusion wirksam. Eine Lüge ist ja immer solange wirksam, bis man sie als Lüge durchschaut.
Und nun verstehen wir auch besser Jesu Opfer: Die Menschen waren nicht in der Lage, die von ihnen in die Welt gesetzte Lüge zu durchschauen, deshalb musste Jesus Christus ihnen zeigen, dass der Tod eine Illusion ist, damit sie zum Leben zurückkehren können.
Und so ist auch das Endgericht nicht die Stillung eines unbändigen Zornes eines in seiner Heiligkeit beleidigten Gottes, sondern da wird offenbar, wer die Lüge überwinden konnte, und wer lieber weiter in der Illusion des Todes lebte, um so seine aus dem Tod hervorgegangenen Begierden frönen zu können.
Es zeigt sich aber auch, dass die Erwartung der meisten Gläubigen nach dem Tod Ruhe vor tatkräftiger Weltüberwindung zu haben, um dann nach der Auferstehung endgültig vom Leiden frei zu sein, auf Illusion beruht.
Nur indem wir uns heiligen, was durch den Wandel im Geist des Ewigen geschieht, werden wir zu konkret Heiligen, d.h. vor Lebenskraft und -freude sprühenden Menschen.
Dazu müssen wir immer wieder auf die Erde kommen. In diesem Sinne hängt alles vom einzelnen Menschen ab!