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666 gut oder schlecht

Verfasst: So 1. Okt 2023, 17:07
von Klee
Gestern las ich beim Seher Lorber im Band 2 einen Vergleich mit der Entwicklung der Habsucht. Das passt zum heutigen Evangelium in Lukas über die Habsucht.

Wie weit kann ein Mensch seine Selbstliebe befriedigen? Einer rafft alles zusammen, meint nun sei er reich und sammelt sich alle erreichbaren Schätze. Im Grunde genommen hat er nichts, keine Freunde, keinen Wohlstand des Ortes oder des Landes.

Das andere Bild: Die Dienstboten eines Reichen hatten fast nichts außer dem Notwendigen. Sie haben alle Ernte eingebracht und wissen, sie sind und bleiben versorgt.

Dazu kam die Erklärung der Zahl 666. Sie sei gleichzeitig die Zahl des Tieres oder des Lebens. Beim Guten bekommt 600 [me et sh_sh] Gott. So gesprochen ist es „dies“, Freude ist und Gutes, mit und bei IHM. 60 sind für die Nächsten, weil die zusammenarbeiten. Heißt da so anders gesehen.
Zuletzt bleibt 6 für jeden „Freude“ שש [sh_sh].

Beim Teufel geht die Rechnung so: 600 [m_ot she _sh] dass es noch mehr gibt. Es geht um das Verkehrte, wie das Treiben der Marktwirtschaft oder kommerzieller Kommunismus. Beide hatten nie genug. Weil die nur dies machen, Gewinn für sich, Verlust für andere, ist es nur so. Das ist שש [shash / shesh] nicht שיש mit [sh_jesch] weil es jeder hat, sondern ein versteinerter Block Marmor [sheshi] an einem Fleck, unverrückbar und unfruchtbar. Leid und Verderben bringt Ausnützung und Druck in die falsche Richtung. Kein Verteilen ist, keine Freude und Ruhe.

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Doch immer noch wird weiter gemacht in die verkehrte Richtung hin.
Früher war es Brauch, dass alle zur Messe in die Kirchen gingen. Die waren dann voll und manch einer unfreiwillig drinnen und schlief bei der Predigt ein. Ich zittere vor jeder: Was mag jetzt wieder an Ansicht kommen. Die predigen nicht mehr so wie früher, wo am Sabbat jeder erschlagen wurde, der Holz sammelte.

Ach wie bedauerte ich es, als ich neulich eine lange Zugfahrt hatte. „Holz sammeln“ (Ratschläge einholen) sollte man nicht, wenn alles schon läuft, wenn Sabbat ist, Ruhe. Was hatten die schreckliche Lampen im neuen Waggon, dass keiner nachts ruhen konnte. Ich überlege mir schon, ob ich abends nicht wieder im Winter gemütlichere Kerzen anzünde, wenn es jetzt früher dunkel wird, statt der Superirgendwasleuchten für ein Unwohlklima.