Helmuth hat geschrieben:
Man muss keine Übungen machen, aber Aussagen grammatikalisch nicht richtig gelesen, ergeben schnell Nonsens. Worauf Johannes eindeutig hinwies war "Licht". Johannes (der Evangelist) nennt dazu weder Jesus noch Messias noch Erlöser noch sonst einen Bezug. Er sagt "Licht". Was ist damit "ein"-deutig?
Also das Zeugnis von Johannes dem Täufer im Bezug auf Jesus ist doch eindeutig. Wenn also der Schreiber des Johannes Evangelium auf den Täufer und sein Zeugnis hinweist, so kann man ja dieses Zeugnis nachlesen, welches er ablegte über Jesus Christus. Die Stellen über diesen Zeugnis habe ich Dir herausgesucht.
Jesus sagte, auch wir sind Licht, und Jesu Wort ist gleichwertig mit Gottes Wort. Wie nun? Wies Johannes damit auf Kingdom und Helmuth ebenso hin? Konsequenterweise müsste so gedacht werden können.
Licht sind wir ja nur, wenn wir Jesus Christus in uns haben und der Ihn uns stärker ist, als der in der Welt. Beim Zeugnis im Johannes Evangelium nimmt der Schreiber zwar Bezug auf Wort und Licht geht aber sofort weiter zum Zeugnis des Johannes des Täufers, das eben wie ein Faden bis zu Schluss des Kapitels immer wieder erwähnt wird. So können wir dieses Zeugnis anschauen und dann wissen wir wer mit dem Licht und Wort gemeint ist. Oder wir können eben auch in den anderen Evangelien nachlesen, was dieser Johannes der Täufer bezeugte.
Das jeder der Christus hat auch anteil hat am Licht und Wort wird uns gelehrt aber nicht wir sind das Licht und das Wort, sondern Christus in uns. Der Johannes schreibt hingegen deutlich:
Joh. 1.14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater), voller Gnade und Wahrheit;
Das heisst das Wort nahm fleischliche vergängliche Gestalt an um das zu erfüllen, was erfüllt werden musste und der Johannes Schreiber wurde Zeuge dieser Herrlichkeit
Ich meine den Prolog so verstanden zu haben, dass Johannes eine allgemeine Einleitung startet und uns Schritt für Schritt zu Jesus hinführt. Du darfst es aber weiterhin gerne so lesen, dass er schon im ersten Vers eindeutig gemeint hatte: Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott und Gott war Jesus, dieser war im Anfang bei Gott. Es wäre eindeutig, hätte er exakt so geschrieben. Was hatte ihn nur daran gehindert, wenn es sowieso eindeutig ist?
Der Schreiber startet damit das es nur einen gibt im Anfang, klar versucht er dann Schritt für Schritt zu erklären, was dieses eine nun zu bedeuten hat im Zusammenhang mit Christus. Vom lesen ist ja eindeutig das es nicht von Anfang an so steht weil er ja einfach mal auf Gott als einzigen hinweist und den Anfang beschreibt, so wie eben auf das Licht welches auch für Gottes Wahrheit steht.
Für einen Juden der den Messias ablehnte, musst immer der Bezug zum Anfang gegeben sein, weil die Juden ja noch heute denken Johannes hätte da etwas zusammen gefaselt. Was der Schreiber aber tut ist, er gibt Zeugnis über den einzig wahren Gott, er gibt Zeugnis über den einzigen wahren Erlöser der im Fleische kam und er gibt Zeugnis ab über Johannes den Täufer, was dieser von Ihm zeugte.
Der Leser kann also nur vor Gott gehen und Fragen, ist dieses Zeugnis war in diesen Punkten welche der Schreiber da erwähnt. Da ich als Leser von Gott bezeugt bekam, das das Zeugnis in allen drei Punkten echt ist, lese ich vielleicht ein wenig anderes aber der Bezug zum Erlöser der selbst Menschliche Gestalt annimmt ist eben im Gesamtkontext gelesen eindeutig.
Nun ist es für viele Christen aber nicht so eindeutig wie für dich. Und unter denen kann ich nicht bezeugen, dass sie den Herrn nicht lieben. Darum gehe ich dem nach, und ich meine daher sogar legitim.
Du meinst es gut Helmuth aber mit zuviel Grammatikalübungen und Griechischen Texten wo kommen wir denn da hin, wenn es für Christen darum geht das Zeugnis Gottes anzunehmen oder eben ab zu lehnen? Ich anerkenne aber deine Bemühungen das Du die Textfreunde und Kritiker von Bibelübersetzungen auch ansprechen möchtest, sich mit diesen Texten ausführlich zu befassen.
Ich bin halt da eben ein wenig einfach gestrickt, nach dem Moto Christ glaube oder glaube eben nicht.
Jesu hatte aber eine eindeutig andere Rolle als du und ich, erkennst du diesen essetiellen Unterschied? Und das erläutert Johannes im Nachfolgenden, wenn er Jesus Mose gegenüberstellt oder wenn ihn Johannes (der Täufer) als das Lamm Gottes ausweist, das unsere Sünde wegnimmt. Dann, Lieber Kingdom, wird es wahrlich eindeutig

Ja er hat erfüllt, wir können lediglich bezeugen das er auch für uns erfüllt hat. Hätte er ja unsere Sünde nicht getragen, wäre als das Wort nicht Fleisch geworden, wären wir wohl immer noch dort wo wir dereinst waren.
Lg Kingdom