Die gefälschte Bibel ?

Anthros
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Ignoranz

Beitrag von Anthros »

Spice hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 12:11
Lena hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 12:05 Jesus sagt, wir sollen unsere Feinde lieben und für sie bitten.
Warum sollen wir das tun?
Damit wir uns als Kinder des Vaters im Himmel erweisen.
Mat. 5,48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
So verstehe ich diese Feindesliebe als die vollkommene Liebe.
Eine Liebe die der Vater im Himmel hat und die Christus gelebt hat.

An dem möchte ich alle Schriften und Worte dieser Welt messen.
Da tust du gut daran! :D
Ignoranz ist ganz bestimmt nicht Feindesliebe.
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Nobody2
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Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von Nobody2 »

Oleander hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 13:20 Mir ist im Moment keine Bibelstelle bekannt, wo Jesus sich zum Essen von Tierfleisch äussert, aber wer eine kennt, könnte sie mitteilen.
Ich rede ja von Quellen, nicht von der Bibel. Es gibt eine ganze Menge Apokryphen und auch Hinweise durch Aussagen Dritter.

Wenn Du Dir die Doku anschaust, wirst Du merken, dass genau das auch thematisiert und erläutert wird. Es ist ein Teil der behaupteten Fälschungen.
Zuletzt geändert von Nobody2 am Di 26. Okt 2021, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
Alles, was ich hier schreibe, ist grundsätzlich nicht als Behauptung gemeint. Es ist einfach nur das, was ich glaube, annehme, für wahr halte etc... (oder nichtmal das) Ich bestehe nicht darauf, recht zu haben und werde mich auch nicht darum streiten.
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Luther 1545
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Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von Luther 1545 »

Nobody2 hat geschrieben: Mo 25. Okt 2021, 00:29 Ja und wer hier im Forum wird sich diese schöne Doku von Anfang bis Ende anschauen oder zumindest anhören? Ich denke: Wenige.
Ich habe sie gesehen, ich habe alle Dokus von Edi Maurer über die Bibel und Schriften gesehen.
Er macht sehr aufwendige gut recherchierte Dokus.
Hier sitze ich, ich kann nicht anders, so Wahr mir GOtt helfe!
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Nobody2
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Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von Nobody2 »

Luther 1545 hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 14:58 Ich habe sie gesehen, ich habe alle Dokus von Edi Maurer über die Bibel und Schriften gesehen.
Er macht sehr aufwendige gut recherchierte Dokus.
Das freut mich. Aber ist der grausame Rachegott auch Teil Deines Gottesbildes? Was von dieser Art des Christentums entspricht Deinem Glauben? (Was nicht?) Hältst Du die Behauptung, die Bibel wäre verfälscht, für richtig?
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ProfDrVonUndZu
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Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Nobody2 hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 01:19 Es geht hier ausschließlich um die Frage, ob dieser Gott, der da auftritt, ein und derselbe Gott ist wie der liebende Gott, den Jesus - den aber auch die Propheten (!!!) predigen.
Ich bin nicht überzeugt davon, dass es dir darum als Frage geht. Du willst doch mehr nur Argumente für die These liefern und Gegenargumente weg schieben.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Nobody2
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Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von Nobody2 »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 16:09 Du willst doch mehr nur Argumente für die These liefern und Gegenargumente weg schieben.
Will ich garnicht. Für mich ist das erstmal "right front in the face". Dass da etwas nicht stimmen kann, meine ich. Fälschung - ok, nicht unbedingt. Gibt ja andere Möglichkeiten. Eine Kanonisierung kann in dem Sinne auch keine Fälschung der Bibel sein, höchstens eine Verfälschung der wahren Lehre.

Zentrale Frage sehe ich erstmal darin:
Ist die Bibel ein in sich stimmiges Buch? Passt alles gut zusammen? Kann es sein, dass die Bibel unverfälscht ist? Darum geht es.

Eine Diskussion pro und contra ist wohl sinnfrei. Entweder man sieht es oder man sieht es nicht. Wenn man es nicht sieht, werden Worte auch nichts mehr ändern, nehme ich an. Eben weil es offensichtlich ist - für mich.

Das Thema guter Gott böser Gott ist hier nur in Zusammenhang und Bezug auf die Fragestellung interessant. Weil diese Widersprüche ein Zeichen für eine Verfälschung der Bibel sein könnte oder müssten. Die Frage nach der Vereinbarkeit, Übereinstimmung, dem Gottesbild ist dabei egal. Ob nun das eine oder das andere dabei heraus kommt. Es kann ja in die eine als auch andere Richtung gefälscht, manipuliert worden sein.

Wenn man aber sagt, da ist kein Widerspruch, ist es auch kein Indiz für Manipulation, Fälschung etc....
Alles, was ich hier schreibe, ist grundsätzlich nicht als Behauptung gemeint. Es ist einfach nur das, was ich glaube, annehme, für wahr halte etc... (oder nichtmal das) Ich bestehe nicht darauf, recht zu haben und werde mich auch nicht darum streiten.
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ProfDrVonUndZu
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Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von ProfDrVonUndZu »

Nobody2 hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 19:31 Wenn man aber sagt, da ist kein Widerspruch, ist es auch kein Indiz für Manipulation, Fälschung etc....
Du gehst doch auch mit einem bestimmten Wertekanon an den Text. Das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt, ist kein schlechter Indikator ansich. Man muss ihn ernst nehmen. Man muss sich aber auch selber hinterfragen. Wir haben es hier mit Texten aus einer völlig anderen Lebenswelt zu tun. Und in diesem Fall ist das auch noch mal was anderes als einfach nur orientalisches Gehabe.

Jesus und die Apostel berufen sich immer wieder auf das AT und bestätigen dessen Authentizität. Aber sie sagen im NT ja auch, dass die Werte des mosaischen Bundes veraltet sind und verschwinden. Einerseits bestätigen sie also das AT aber andererseits distanzieren sie sich auch davon. Diese Distanz wäre nicht notwendig, wenn das AT, wie eben behauptet, verfälscht sei. Dann hätten sie Verfälschungen angeprangert. Und tatsächlich prangern sie auch Verfälschungen an, aber eben nicht Verfälschungen in der Schrift ansich, sondern bei der Interpretation und Umsetzung der Schrift.

Jesus selbst ist das wahre Passahlamm. Das wahre Passalahmm Jesu hat sein historisches Vorbild zwar in einem Ritual des Tieropfers, aber eigentlich ist das Tieropfer ja nur ein Schatten des wahren Passahlammes gewesen, so lange, bis der Messias es erfüllt haben würde. Der Schatten ist damit überflüssig geworden, aber das eigentliche Vorbild doch nicht. Man kann die Opferrituale nicht als nur auf Textfälschungen gegründet wegleugnen. Damit ist überhaupt nicht gesagt, dass Tieropfer gut seien, aber sie waren notwendig um Israel willen. Ein anderer Weg wäre vielleicht möglich gewesen, wenn Israel nicht so verhärtet und verzogen gewesen wäre. Selbst Nachgeneration des Exodus war nicht besser. Sie schleppten den alten Ballast nicht mehr mit sich rum, hatten Land und Besitz quasi geschenkt bekommen, beste Voraussetzungen eigentlich würden Sozialromantiker sagen, für die sorglose Entfaltung von Kindern hin zu verantwortungsbewussten und friedfertigen Erwachsenen. Gott beweist doch mit Israel, ich vermute absichtlich, dass auch möglichst ideale Umstände aus Menschen nicht automatisch Heilige machen werden. Das heisst nicht, dass ideale Umstände überflüssig wären, aber das allein reicht halt nicht. Die Heranbildung zum, im Sinne von Paulus, mündigen Menschen, ist ein stetiger und bewusster Prozess der niemals vernachlässigt werden darf und auch eigentlich niemals abgeschlossen ist. Deswegen denke ich, die Taufe ist nicht der Abschluss der Geburt von oben, sondern erst der Beginn.

Ich hielt es noch nie für eine gute Idee bei widersprüchlich wahrgenommenen Sachverhalten immer auf das Argument der Verfälschung zu pochen. Man kann solche Verfälschungen nie direkt nachweisen, sondern da eigentlich nur mit dem Gefühl und einem bestimmmten Wertemaßstab argumentieren. Es ist gut und wichtig, wenn das zur Sprache kommt, auch wenn das natürlich unbequem ist. Aber sich dem zu stellen, das muss man aushalten.
Offenbarung 1,3 Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!
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Corona
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Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von Corona »

ProfDrVonUndZu hat geschrieben: Mi 27. Okt 2021, 01:24 Der Schatten ist damit überflüssig geworden, aber das eigentliche Vorbild doch nicht. Man kann die Opferrituale nicht als nur auf Textfälschungen gegründet wegleugnen. Damit ist überhaupt nicht gesagt, dass Tieropfer gut seien, aber sie waren notwendig um Israel willen. Ein anderer Weg wäre vielleicht möglich gewesen, wenn Israel nicht so verhärtet und verzogen gewesen wäre. Selbst Nachgeneration des Exodus war nicht besser. Sie schleppten den alten Ballast nicht mehr mit sich rum, hatten Land und Besitz quasi geschenkt bekommen, beste Voraussetzungen eigentlich würden Sozialromantiker sagen, für die sorglose Entfaltung von Kindern hin zu verantwortungsbewussten und friedfertigen Erwachsenen. Gott beweist doch mit Israel, ich vermute absichtlich, dass auch möglichst ideale Umstände aus Menschen nicht automatisch Heilige machen werden.
Tieropfer waren nie nötig gewesen.

Gott wollte und will unsere Abkehr vom schlechten zurück zu seinen Wegen und unsere Reue, dann vergibt er unsere Sünden.

Siehe 2 Chroniken 6 und 7.
Wenn ich den Himmel verschließe, so daß es nicht regnet, oder den Heuschrecken gebiete, das Land abzufressen, oder wenn ich eine Pest unter mein Volk sende, 14 und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben
Jer 23
Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken; In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen;
Timmi2

Re: Die gefälschte Bibel ?

Beitrag von Timmi2 »

Corona hat geschrieben: Mi 27. Okt 2021, 06:43 Tieropfer waren nie nötig gewesen.
Wir sehen ja bei (allen) antiken Völkern das Praktizieren von Opferungen. Opferungen, die mit dem vergießen von Blut zu tun hatten. Hier muß man doch nun psychologisch oder sagt man tiefenpsychologisch nachfragen, worauf das beruht. Ist dies Primitivität oder was steckt dahinter?
Vielleicht kommt man einer Antwort näher, wenn man die Motive untersucht. Grund ist ja immer, eine Beziehung zu einem höheren Wesen einzugehen, sich dessen Wohlgefallen und Gunst zu versichern. Dazu existieren Rituale und kultische Handlungen, von denen Blutopfer die eindrücklichsten sind, denn sie konditonieren das Bewußtsein auf eine höhere Beziehung, einer Bundesbeziehung mit Gott. Es ist also, wenn man so will, ein sakrales Bedürfnis der Seele, das Verlangen, einem höheren Wesen nicht nur Tribut, sondern auch eine Beziehung anzubieten, die mit Blut besiegelt wird. Da das Blut im Bewußtsein der Menschen eine besondere Rolle spielt, die mit Ehrfurcht, Scheu und Verehrung zu tun hat, ist die höchste Form eines Siegels, das Vergießen von Blut. Es bedeutet die Betonung auf eine Heiligkeit, und damit Unbrechbarkeit, zu einem Bund mit Gott, quasi ein Treue-Eid der vom Menschen ausging und seinem seelischem Bedürfnis nach Segen und Anerkennung durch Gott entsprach. Diesem Bedürfnis entsprach Gott, dem es wichtig war sein Volk zu erziehen, und um den eingegangenen Bund zu bestätigen, gab er ihnen vielerlei Vorschriften und rituelle Vorgaben, die es ihnen ermöglichte ihr Ansinnen und ihr Bedürfnis nach Schutz und Huldigung in formaler Weise Ausdruck zu verschaffen.
Gott sieht also das Innere und schafft eine Ausdrucksform, die diesem Inneren entspricht. Dies tut er nicht für sich, sondern eine zeitlang für sein Volk, um deren Bewußtsein und Bewußtseinsentwicklung zu fördern. Folgerichtig sehen wir dann zu einem späteren Zeitpunkt die Ablösung dieser blutigen Bundesforum zu einem neuen Bund, der auf geistiger Ebene funktioniert.

Das wird der moderne Mensch heute sicherlich kaum noch verstehen, da die Kognition sich veränderte, dennoch sind diese Ritualformen auch heute noch in vielen Ländern bekannt, die einen Austausch des Menschen mit dem Himmel, dem Jenseitigen oder der Geisterwelt bedeuten.
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Lena
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Die Herrlichkeit des Wortes Gottes

Beitrag von Lena »

:Herz2: Was sagt die Bibel über Gott aus, würde man sie auf ein paar Sätze zusammenfassen?
Gott hat Leben geschaffen und genug Raum um darin wunderbar, gut und gesund leben zu können.
Er ist ein Wesen das man nicht besser bezeichnen kann als mit dem Ausspruch: Gott ist die Liebe.
Alle die sich von dieser Liebe abwenden - werden zu lieblosen Kreaturen, die anderen Wesen schaden.
So ist Gott, muss Gott auch Richter sein. Er kann es nicht zulassen, dass den seinen für alle Zeit
das Paradies zur Hölle gemacht wird.

Ps. 119,162 Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.
Halleluyha
gepriesen sei Yhashuah
der ins Fleisch gekommene
Yhaweh
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